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Filmwelten – Konzeptionelle Grundlegung einer Didaktik des Films im Philosophieunterricht

  • Claudia GockelEmail author
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Part of the Ethik und Bildung book series (ETHBI)

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag beleuchtet den (engen) Zusammenhang von Film und Philosophie unter Berücksichtigung des spezifischen Eigenwerts des Mediums Film als Kunstform. Er versteht sich als Plädoyer für einen verstärkten Einsatz von Film im Philosophieunterricht mit dem Ziel einer grundlegenden ästhetischen Alphabetisierung der Schülerinnen und Schüler. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf wahrnehmungs- und erkenntnistheoretische Fragestellungen im Kontext der Auseinandersetzung mit (filmischer) Wirklichkeit gelegt, welche den Schülerinnen und Schülern zu einer differenzierten und reflektierten Wahrnehmungsfähigkeit verhelfen sollen. Ein subjekt- und handlungsorientiertes Verständnis von Filmbildung, welches gezielt an die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler anknüpft, akzentuiert dabei nicht nur die Förderung filmästhetischer und filmanalytischer Kenntnisse, sondern ermöglicht in einer spielerisch-schöpferischen Lesart zugleich die Herausbildung einer (ethischen) Urteils- und Kritikfähigkeit im Kontext offener Rezeptionsbeziehungen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium KölnKölnDeutschland

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