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Idylle pp 59-208 | Cite as

Dimensionen der Idylle

  • Nils JablonskiEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Idylle und Katastrophe gehen – wie es Olaf Gulbransson im Prolog zu seinen ‚heiteren Bildergeschichten mit Versen‘ beschreibt – in „besondern Fällen“ auseinander hervor: Dieses Spannungsverhältnis soll nachfolgend anhand der drei für die Idylle konstitutiven Dimensionen der Poetizität, der Medialität und der Serialität genauer untersucht werden. Den Ausgangspunkt hierfür bildet die alle drei Dimensionen kennzeichnende Artifizialität, denn im Sinn einer Katastrophe liegt in ihr das größte ‚Gefährdungspotenzial‘ der Idylle. Deren poiesis eignen nämlich rhetorische Verfahren, die letztlich die ‚Gemachtheit‘ der Idylle kaschieren und somit einer durch die Offenlegung ihrer Poetizität bedingten Gefährdung entgegenwirken.

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Authors and Affiliations

  1. 1.HagenDeutschland

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