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Sich Einschreiben in narrative Muster für Ereignisfolgen

  • Lis SchülerEmail author
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Zusammenfassung

Im Folgenden wird untersucht, wie und in welchem Umfang die Schülerinnen und Schüler aus Klasse 3 das Angebot der Vorgaben, sich eine Ereignisfolge vorzustellen, nutzen, um selbst in ihren Erzählungen Ereignisse zu thematisieren und Sprachformen zu erproben, die Lesenden ermöglichen, sich die dargestellten Ereignisse als Folge vorzustellen. Um herauszufinden, ob nur einzelne oder immer dieselben Schülerinnen und Schüler Sprachformen für Ereignisfolgen erproben oder ob der Zugang zu einer Vorgabe mit narrativem Gehalt für (viele) Kinder sprachbildendes Potenzial hat, wird die qualitative Analyse – wie bei der Betrachtung der Sprachformen für vorgestellte Erfahrung – jeweils ergänzt um eine Auswertung, die sich auf die Häufigkeit des Vorkommens bezieht, allerdings auch hier nicht im Sinne einer statistischen Auswertung, sondern in hypothesenbildender Absicht. Die Erhebung der Texte in Einzugsgebieten, deren soziale Struktur sich extrem unterscheidet und in denen sowohl mehrsprachig als auch einsprachig deutsch aufwachsende Schülerinnen und Schüler zur Schule gehen, ermöglicht, auch bei der Betrachtung von Sprachformen für Ereignisfolgen die Häufigkeit, mit der unterschiedliche Schülergruppen bestimmte Sprachformen erproben, zu vergleichen.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.HamburgDeutschland

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