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Kunst und Therapie

  • Karin Dannecker

Zusammenfassung

Ein beständiges Spannungsfeld in der Kunst ist die Dichotomie von Formlosigkeit und Struktur. Ausgehend von der Annahme, dass intrinsisch jedem Formfindungsprozess Zustände von Chaos und Fragmentierung vorausgehen, wird sich der Fokus dieses Beitrags auf den Künstler als eine Art Sammler richten, dessen Hauptarbeit darin besteht, aus ungeformten, unzusammenhängenden Elementen etwas Ganzes und zugleich Neues zu schaffen. Aus der Sicht des psychologisch Denkenden stellt sich die Frage nach der Wirkung dieser dynamischen Spannung im künstlerischen Prozess, d. h. nach den besonderen inneren Voraussetzungen, die der Künstler mitbringen muss, um aus amorphem Stoff, dem künstlerischen Material, etwas zu schaffen, das Form und Bedeutung erlangt. Mit der gegenseitigen Einflussnahme von äußeren, materiellen, bewussten und inneren, psychischen und unbewussten Faktoren befasst sich der erste Teil dieses Beitrags.

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Authors and Affiliations

  • Karin Dannecker

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