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De Liefde: ein Ort der Erinnerung?

Erläuterungen zu einem Amsterdamer Haus in Europa
  • Dieteke van der Ree

Zusammenfassung

Als Stadtsoziologin und leidenschaftliche Stadtliebhaberin arbeite ich schon seit einigen Jahren an der Frage, ob man Stadt als einen Ort der Erinnerung betrachten kann. Dabei fasziniert mich vor allem der Aspekt des Kollektiven, des Gemeinsamen, das eine solche Erinnerung ausmachen könnte. Bezogen auf die Stadt bereitet die Frage nach der Kollektivität von Erinnerung nämlich besondere Schwierigkeiten; sowohl der Begriff der „kollektiven Erinnerung“, als auch die Definition von „Stadt“ sind in diesem Zusammenhang nicht ganz unproblematisch.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Ich wußte bereits, welches Haus meine Berliner Kollegen untersuchen wollten, und mir war klar, daß es in Amsterdam keine entsprechenden Häuser gibt, da unsere Baugeschichte anders verlaufen ist.Google Scholar
  2. 2.
    Vergleiche den Beitrag von Annemarie De Wildt in diesem Band. Das Museum hatte zu dem Zeitpunkt, als unser Projekt begann, die Ausstellung über einen „Hausmond“ im Da Costa-Kiez geplant. Dieses Haus aber war bereits abgerissen, weshalb ich für meine Untersuchung ein anderes Haus wählen mußte.Google Scholar
  3. 3.
    Die Unterscheidung zwischen persönlicher und kategorischer Kenntnis geht auf Lofland (1985, S. 15/19) zurück, der die Kenntnis der Biographie einer Person als „persönliche“, die ihrer Rolle oder ihres Status als „kategorische“ Kenntnis bezeichnet.Google Scholar

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Copyright information

© Verlag Leske + Budrich, Leverkusen 1996

Authors and Affiliations

  • Dieteke van der Ree

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