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„Synergien“ bei M&As

  • Christian W. R. Bachmann
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Der Terminus ‚Synergie‘ geht aus der griechischen Verbform ‚syn-ergazesthai‘ = zusammenwirken hervor. Dem Synergiekonzept liegt die Hypothese zu Grunde, daß durch das Zusammenwirken meherer Unternehmen(-steile) die Performance höher ist als die Summe der getrennt erbringbaren Leistungen. Vereinfachend wird dies wie bereits erwähnt durch die (mathematisch unsaubere) Formel ‚2 + 2 = 5‘236 ausgedrückt. „Gemeint ist damit das Phänomen, daß das Ergebnis des Zusammenwirkens einzelner Teile die Summe der Einzelergebnisse dieser Teile übersteigt. Von negativer Synergie (Dissynergie) muß folglich dann die Rede sein, wenn das Ergebnis des Zusammenwirkens einzelner Teile geringer ist als die Summe der Einzelergebnisse dieser Teile“, verbalisiert OSSADNIK (Synergieeffekte, 1995)237 die Synergieformel. Mit anderen Worten überschreibt DORNIS (Akquisitionspolitik, 1982)238 die Synergieeffekte wie folgt in prägnanter Weise: „Multiplikation des Erfolges durch Addition der Kräfte“. Auch SIROWER (Synergy trap, 1997) lehnt sich an diese Definition an: „I define synergy as increases in competitiveness and resulting cash flows beyond what the two companies are expected to accomplish independently“239. Nachfolgend sollen Überlegungen angestellt werden, die drei Erklärungszielen zugewandt sind. Erstens soll die bunte Definitionslandschaft von Synergien dargelegt werden, die sich in der Literatur findet. In vielen Fällen handelt es sich um Aufzählungen von Synergiedeterminanten, die hinsichtlich eines bestimmten Erklärungsrahmens Gültigkeit haben. Zweitens soll die oft konfligierende Rolle zwischen Unternehmenszentrale und dezentralen Geschäftsbereichen im Rahmen der Synergieermittlung diskutiert werden. Schließlich wird unser Modell zur qualitativen Synergieermittlung vorgestellt, welches dann im nachfolgenden Abschnitt 8 durch ein quantitatives Kalkulationsmodell ergänzt wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Christian W. R. Bachmann

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