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Darstellung nach Begriffsinhalten

  • Waldemar Wittmann
Chapter
Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (BBF, volume 2)

Zusammenfassung

Im folgenden sei nun versucht, an Hand der eben besprochenen Wertdefinitionen Tatbestände aufzuzeigen, auf die man in unserer Wissenschaft den Ausdruck ‚Wert‘, manchmal versehen mit entsprechenden Prä- und Suffixen, anwendet. Ihre Darstellung kann allerdings nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben; Hauptziel der Untersuchung ist es auch nicht, alle tatsächlichen Anwendungsformen darzustellen, vielmehr sollen nur die typischen herausgearbeitet werden.

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Literatur

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    So ist es nicht leicht zu ergründen, was gemeint ist, wenn von „wertmäßigem Umsatz“ gesprochen wird, wie dies häufig in Wirtschaftsblättern geschieht, da man die Wahl zwischen Geld- und Gütergrößen hat. Oder man ist über die Sicherheit jenes Frankfurter Stadtrates erstaunt, der erklärt, daß man zwischen Wert und Preis unterscheiden müsse, da der Wert objektiv sei, der Preis aber in seiner Höhe der beliebigen persönlichen Meinung unterliege. Die Festigkeit dieser Ansicht bestimmte denn auch die betreffenden Stadtverordneten, an die seine Ausführungen gerichtet waren, zu einer „Preisbewertung“ zu kommen (FAZ v. 27. 3. 1953, S. 9), d. h. zu einer Bewertung der Preise nach dem Wert. Ein Pendant hierzu wird vom „Weltpreis“ des Bundesgerichtshofes gebildet, der sich bei näherem Hinsehen als schlichter Sachgüterpreis entpuppt (vgl. Der Betrieb, 6. Jg. 1953, S. 250).Google Scholar
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    Allerdings unterläßt er es, einen Systematisierungsversuch zu unternehmen. Ein soldier ist uns von Back bekannt, der folgende vier ganz verschiedene Bedeutungen des Terminus Wert unterscheidet und sie auf ihre Verwendbarkeit hin untersucht: „1. Wert als der Tatbestand, von dem es abhängt, was wertvoll und wertwidrig ist. Wert ist in diesem Fall gleich Wertidee, die Maßstab für Werturteile (gut, böse, schön, häßlich) ist... 2. Wert als Wertgut im Sinne eines Gutes, das im positiven Sinne der entsprechenden Wertidee gemäß ist. In diesem Falle wird eine objektiv vollbrachte Leistung als „Wert“ aufgefaßt... 3. Wert verstanden als Wert der wirtschaftlichen Güter oder im Sinne von: Preis der wirtschaftlichen Güter oder im Sinne von einer bestimmten Preiserwartung oder als Chance im Preiskampf ... 4. Wert als Preis und Preiserwartung ist immer gestalteter, erwarteter, bewirkter und gesetzter Wert; dem Wert selbst steht korrelativ gegenüber: die Wertsetzung, die Wertschätzung, die Werthaltung ...“ Bads, Josef, Der Streit um die nationalökonomische Wertlehre mit besonderer Berücksichtigung Gottls, Jena 1926, S. 205 f.Google Scholar
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    Vor allen ist dabei Gustav Cassel zu nennen, aber auch eine Reihe anderer hielt es für zweckmäßig, diesen Terminus nicht mehr zu verwenden; so auch Barone, der den Vorschlag macht, „die Bezeichnung ‚Wert‘, die keinen genauen Inhalt hat, durch den Begriff ,Tauschverhältnisse‘ (ragione di scambio) oder geradezu durch den Begriff ‚Preis‘ zu ersetzen.“ (Barone, Enrico, Grundzüge der Theoretischen Nationalökonomie. Übers. v. Staehle, 2. A., Berlin u. Bonn 1935, S. 15.)Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1956

Authors and Affiliations

  • Waldemar Wittmann
    • 1
  1. 1.Frankfurt am MainDeutschland

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