Advertisement

Die wirtschaftliche Lage von Stieffamilien

  • Markus Teubner
Part of the Deutsches Jugendinstitut Familien-Survey book series (DJIFAM, volume 10)

Zusammenfassung

Nicht nur hier zu Lande galt das Hauptinteresse der Stieffamilienforschung bisher in erster Linie den Entwicklungsbedingungen von Kindern. Folglich befasst sich die Mehrzahl der empirischen Studien mit Faktoren wie dem schulischen Erfolg von Stiefkindern, deren psychischer und sozialer Entwicklung und stellt Kinder aus Stieffamilien Kindern aus Kernfamilien1 und Einelternfamilien2 gegenüber. In der Regel handelt es sich dabei um qualitative Studien die oftmals der therapeutischen Forschung zuzurechnen sind. Die wirtschaftliche Lage von Stieffamilien wurde dagegen bisher kaum untersucht. Dies ist um so erstaunlicher, da materielle Ressourcen nicht nur den Lebensstandard der Familie bestimmen (Größe und Qualität der Wohnung, Freizeitgestaltung, etc.), sondern für die Sozialisationsbedingungen von Kindern generell bedeutsam sind. Mit dem Familiensurvey ist es möglich, mittels eines für Deutschland repräsentativen Datensatzes die wirtschaftliche Situation von Stieffamilien anhand verschiedener Faktoren (Haushaltseinkommen, Sparen, Schulden) zu untersuchen und mit der von Kernfamilien und Einelternfamilien zu vergleichen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Markus Teubner

There are no affiliations available

Personalised recommendations