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Stieffamilientypen und haushaltsübergreifende Stiefkonstellationen

  • Markus Teubner
Chapter
Part of the Deutsches Jugendinstitut Familien-Survey book series (DJIFAM, volume 10)

Zusammenfassung

Der Gesetzgeber definiert Stieffamilien ebenso klar wie eng, wobei die Ehe das konstitutive Element der Stieffamilie ist. „Stiefkinder sind die einseitigen leiblichen Abkömmlinge eines Ehegatten, der mit dem anderen Ehegatten, der nicht leiblicher Elternteil der Kinder ist, verheiratet ist“ (Hasselmann, 1998, S. 185). Auf die gelebte Realität bezogen greift diese Definition zu kurz. Neben verheirateten Stieffamilien gibt es unverheiratet zusammenlebende Paare mit Stiefkindern, und es stellt sich die Frage, ob nicht auch Paare mit zwei Haushalten und intensiven wechselseitigen Kontakten Stieffamilien sind, wenn ein Partner nicht leiblicher Elternteil des oder der Kinder ist. Unter dem Begriff Stieffamilie lässt sich folglich eine Vielzahl äußerst heterogener Familienformen subsumieren, denen jedoch eines gemeinsam ist: Zu den beiden leiblichen Eltern tritt mindestens ein weiterer sozialer Elternteil hinzu, oder ein verstorbener leiblicher Elternteil wird durch einen sozialen ersetzt.

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© Leske + Budrich, Opladen 2002

Authors and Affiliations

  • Markus Teubner

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