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Programmentwicklung

  • Henning Mittelbach
Chapter
Part of the MikroComputer-Praxis book series (MCP)

Zusammenfassung

Zwar besteht—vor allem beim Programmieren in BASIC—stets die Neigung, unmittelbar vor der Tastatur nachzudenken und dann gleich zu tippen, aber diese Methode ist bei umfangreicheren Aufgaben weder problemgerecht noch ökonomisch. Man sollte sich vielmehr von Anfang an ein organisiertes Vorgehen angewöhnen:
  • Welche Informationen sind verfügbar, die später die Eingangsdaten des Algorithmus darstellen; welche Ausgaben sollen erfolgen? Gibt es Randbedingungen und Sonderfälle? Wurden ähnliche Aufgaben schon gelöst? (* Problemanalyse *)

  • In welcher Abfolge sind welche Operationen durchzuführen? Welche Entscheidungen fallen an und welche Zwischeninformationen müssen gespeichert werden? Ist eine schematische Darstellung mit Flugdiagramm, Struktogramm oder dgl. notwendig oder zumindest nützlich? (* Algorithmisierung *)

  • Jetzt erfolgt eine erste Formulierung in der gewählten Programmiersprache, also das Programmieren im engeren Sinne des Wortes. (* Codierung des Quelltextes *)

  • Das entworfene Programm wird nunmehr eingegeben, in unserem Fall ‚on-line‘ von der Tastatur mit Kontrolle am Monitor. Auf Großrechnern schreibt man häufig ‚off-line‘ z.B. Lochkarten auf einem Kartenlocher und läßt sie dann einlesen. (* Eingabe *)

  • Mit einschlägigen Kommandos wird nun die Übersetzung in den Maschinencode erzeugt; danach erfolgt der erste Testlauf des Objektcodes. U.U. sind Korrekturen und entsprechende Wiederholungen notwendig. (* Compilieren, Testen *)

  • Liefert das Programm die gewünschten Ergebnisse, so empfiehlt sich für die spätere (und/oder Fremd-) Nutzung eine Beschreibung mit Hinweisen auf Änderungsmöglichkeiten und dgl. Sofern der Quelltext mitgeteilt wird, sind entsprechende Kommentare in diesem vielfach ausreichend. (* Dokumentation *)

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Copyright information

© B. G. Teubner Stuttgart 1988

Authors and Affiliations

  • Henning Mittelbach
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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