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Die Äquieffektivität von Laien und Professionellen im psychosozialen Bereich

  • Hildegard Müller-Kohlenberg

Zusammenfassung

Die Äquieffektivitätsthese bildet die Grundlage dieser Studie. Ihre Kernaussage wird zunächst knapp vorgestellt, um in den folgenden Teilen belegt und differenziert zu werden:
  • Zwischen unausgebildeten Helferinnen im psychosozialen Bereich und den Angehörigen entsprechender akademischer Berufsgruppen — wie (klinischen) Psychologinnen, (Sozial)-Pädagoglnnen oder PsychotherapeutInnen — besteht hinsichtlich der Wirksamkeit ihrer Hilfeleistungen kein nennenswerter Unterschied. Eine akademische Ausbildung bewirkt nicht die Steigerung der Hilfequalität, die man erwartet.

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Literatur

  1. 1.
    Die genaue Darstellung der einzelnen empirischen Studien ist hier nicht möglich. Es handelte sich jeweils um den Vergleich zweier Patienten- bzw. Klientengruppen: Die eine Gruppe wurde von professionellen (Berufs)-Helfern behandelt oder betreut, die andere Gruppe — die in der Zusammensetzung vergleichbar war — erhielt Hilfe von Laien. Als Kriterium für den Erfolg der Behandlung wurden unterschiedliche Merkmale herangezogen (z.B. Testergebnisse, Selbst- und Fremdeinschätzung, Verhalten, Dauer des Klinikaufenthaltes und eine Vielzahl anderer Prüf großen). Da in den ca. 230 Studien sowohl die Anlässe der Hilfebedürftigkeit, wie die Vorgehensweisen der beiden Helfergruppen wie auch die Kriterien für den Erfolg sehr unterschiedlich waren, kann von einem allgemeinen Trend der Ebenbürtigkeit von Laien und Professionellen gesprochen werden. Soweit Einschränkungen auf bestimmte Problembereiche oder Klientengruppen vorzunehmen sind, wird dies im Text erwähnt.Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1996

Authors and Affiliations

  • Hildegard Müller-Kohlenberg

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