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Einleitung

  • Anca Muscholl
Part of the TEUBNER-TEXTE zur Informatik book series (XTTI, volume 17)

Zusammenfassung

Eines der frühesten formalen Modelle für nebenläufige Systeme wurde Anfang der 60’er Jahre von C. A. Petri vorgestellt. Das Modell der Petri Netze basiert auf kooperierende sequentielle Prozesse, die mittels elementarer Kommunikation verteilt arbeiten. Petri Netze stellen auch den Ausgangspunkt der Theorie der Spuren (engl. Traces) dar, die in Zusammenhang mit dem Verhalten beschrifteter, sicherer Petri Netze von A. Mazurkiewicz [Maz77] eingeführt wurde. Die Spurentheorie hat sich seither als geeignetes mathematisches Modell für die Untersuchung paralleler Systeme erwiesen. Das Konzept der Spuren formalisiert auf einfache Art den Kern eines nebenläufigen Systems in Form einer Menge atomarer Aktionen, zusammen mit (statischen) Unabhängigkeitsbeziehungen zwischen Paaren von Aktionen. Diese Struktur führt zu erstmals in der Kombinatorik durch Cartier und Foata untersuchten mathematischen Objekte, den freien, partiell kommutativen Monoiden [CF69].

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Copyright information

© B. G. Teubner Verlagsgesellschaft Leipzig 1996

Authors and Affiliations

  • Anca Muscholl
    • 1
  1. 1.Universität StuttgartDeutschland

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