Advertisement

Digitales Wirtschaften als Herausforderung für Banken

  • Tobias Kiefer
Part of the Interaktives Marketing book series (IM)

Zusammenfassung

Das Wirtschaften in elektronischen Handelsräumen, wie sie das Internet darstellt, bietet Banken neue Chancen und neue Risiken. Zum einen werden neue Geschäftsmodelle entwickelt, neue Prozessketten, neue Institutionen und Konkurrenten entstehen, so dass Banken von neuen Geschäftsmöglichkeiten profitieren aber auch durch neue Geschäftspraktiken bedroht sein können. Andererseits bestehen aber auch Unvollkommenheiten (Friktionen) in der vernetzten Welt, die primär in der Unvollkommenheit der Infrastrukturen und den Akteuren zu suchen sind. Die Realisierung digitalen Wirtschaften ist somit — besonders für Banken — eine Herausforderung in zweierlei Hinsicht:
  1. 1.

    Friktionen beseitigen und Handel schaffen

     
  2. 2.

    sich an neuen Werteketten orientieren und bestehende Geschäftsmodelle rekonstruieren.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. u.a. Sic Reich waldl Wigand (1996), S. 25; Picot/ Reich Wigand (1998), S. 316.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. auch die Ausführungen von Malone/ Yates/ Benjamin(1957), Picot/ Reichwald/ Wigand (1999), S. 333! Schmid (1995), S. 21.Google Scholar
  3. 3.
    Auf eine ausführliche Dartellung des Internet und dessen I listoric wird an dieser Stelle verzichtet. Vgl. hierzu Müller/ Kohl/ Schoder (1997) und die dort zitierte Literatur; auch Kuhlen (1997).Google Scholar
  4. 4.
    Die Kommunikation zwischen den verschiedenen am Netz angeschlossenen Rechner-und Systemeinheiten wird durch ein einheitliches Datentransfeiprotokoll (TCP/IP oder ULM’) gewährleistet. Jeder angeschlossene Rechner erhält hierzu eine IP-Adresse - quasi die Anschrift des Rechners, die aus vier durch Punkte miteinander verbundenen Zahlenblöcken besteht (zB. 130.149 200.199). Da diese jedoch schwer merkbar sind, erfolgt die Adresstcrung über hierarchisch geordnete Domains, z.B. iig-uni-freiburg.de. Zum Internet zahlen mehrere Dienste, so z.B. das World Wide Web (www), •t einet, File Transfer Protocol (P I P), Gopher und L-Mail. Für eine tiefergehende Diskussion vgl. Choi/ Stahl/ Whinston (1997), Korcll (1999).Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Picot/ Reichwald/ Wigand (1995), S. 25.Google Scholar
  6. 6.
    Picot/ Reichwald/ Wigand (1996), 5.318. Line ähnliche Definition liefert Schmid (1993), S. 468.Google Scholar
  7. 7.
    Choi! Stahl/ Whinston (1997), S. XXIV.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. auch Choi/ Stahl’ Whinston (1997), K 13.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. zum Phasenmodell elektronischer Märkte Zimmermann/ Kuhn (1995), S. 37f.Google Scholar
  10. 10.
    Dennoch ist der Begriff des Marktes zu grob gefasst, da mit diesem Begriff unweigerlich eine ökonomische Komponente impliziert ist, wahrend htarktplintze mehr als nur auf kommerzielle Aspekte gerichtete Organisationen sind - sie umfassen auch nichtkommerzielle Aspekte -, so dass unter elektronischen Marktplätzen Poren und auf Mehrwertschaffung gerichtete Organisationen zu verstehen sind, deren Inhalt elektronische Dienste darstellen und offen gestaltet sind. Zur Diskussion des Begriffs “elektronischer Marktplatz” vgl. auch Kuhlen (1997).Google Scholar
  11. 11.
    I. Der Begriff der Transaktion ist hier scharf zu trennen vom institutionenökonomischen Begriff der Tansaktion in Kapitel 4.Google Scholar
  12. 12.
    (’hoi,’ Stahl Whinston (1997), S. 19.Google Scholar
  13. 13.
    Die INC)TERMS enstanden aus einer von der Internationalen Handelskammer Paris im Jahre 1928 aufgestellten Ubersicht über die an den wichtigsten I Iandelsplätzen geltenden Vertragsklauseln und ihre unterschiedlichen Auslegungen. Daraus resultieren letztlich die heutigen INCOTERMS (=International Commercial Terms), die alle wichtigen Regelungen über die Pflichten der Verkäufer und Kauter, insbesondere im Bereich Kosteniibergang vom Verkäufer auf den Kauter und Gefahrenübergang vom Verkäufer auf den Kauter, beinhalten.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. ausführlich Zwass (1998).Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Müller/ Kohl/ Schoder (1997), S. 28ff Die in dieser Arbeit vorgenommene Zerlegung geschieht vor dem 1lintergrund der zu diskutierenden institutionellen und technischen Komponenten einer Infrastruktur und der sich anschließenden Diskussion institutioneller Arrangements zur Gewährleistung von Handel mittels der infrastrukturellen Basis. Der Begriff der Infrastruktur impliziert hier eine öffentlich geschaffene Einrichtung zur Erleichterung wirtschaftlicher Tätigkeiten. Zur Entwicklung der Infrastrukturen vgl. ausführlicher Miller (1996).Google Scholar
  16. 16.
    Zum menschlichen Verhalten in Transaktionen vgl. Abschnitt 2.2.2.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Müller/ Kohl/ Schoder (1997), S. 28f.Google Scholar
  18. 18.
    Hierunter fallen elektronische Verzeichnisse, Agenten, Authentifikations-Services, Traftic-auditing etcGoogle Scholar
  19. 19.
    In diese Sparte fallen auch die Value Added Network Services (VANS). VANS gewähren den Akteuren einen Mehrwert im Sinne eines reibungsreduzierten Zusammenführens von Angebot und Nachfrage und ermöglichen ein effizienteres Wirtschaften (vgl. auch Zhomik (1996), S. 94f)Google Scholar
  20. 23.
    Vgl. auch Mulled Kohl/ Schofler (1997), S. 309t1:Google Scholar
  21. 24.
    Vgl. auch Anonymous (1999), S. 22.Google Scholar
  22. 25.
    Müllee Kohl, Sehoder (1997), S. 305.Google Scholar
  23. 26.
    Vgl. hierin Abschnitt 4.4.Google Scholar
  24. 27.
    Vgl. ausführlich Rannenberg (1997), Rannenberg/ Putzmann/ Müller (1997); zum Konzept der Mehrseitigen Sicherheit vgl. auch Muller (1997).Google Scholar
  25. 28.
    In Anlehnung an Riggins (1998), S. 2rGoogle Scholar
  26. 29.
    Vgl hierzu auch Picol, Keichwald’ Wigand (1998), S. 319.Google Scholar
  27. 30.
    Opportunismus und begrenzte Rationalität der Entwerfer, Produzenten, Betreiber und Wartungsdienste der Systeme wirken sich in der technologieimmanenten Friktion aus. Sie werden an dieser Stelle deshalb nicht explizit diskutiert.Google Scholar
  28. 31.
    Duden (1985), S. 475f.Google Scholar
  29. 32.
    Vgl. Richter/ Furubotn (1996), S. 93.Google Scholar
  30. 33.
    Vgl. Williamson (1975), S 26; Gassenheimer/ Baucus/ Bauens (1996), S. 68.Google Scholar
  31. 34.
    Vgl. Dahlstrom/ Boyle (1994), S. 53.Google Scholar
  32. 35.
    Vgl. Baue (1990), S. 62, R01(1994), S. 260.Google Scholar
  33. 36.
    Vgl. Sheppard/ Tuchinsky (1996), S. 68.Google Scholar
  34. 37.
    Vgl. Muris (1981), S. 521.Google Scholar
  35. 38.
    Vgl. Provan/ Skinner (1989), S. 203f., John (1984), S. 288.Google Scholar
  36. 39.
    Vgl. Richter/ Furubotn (1996), S. 150.Google Scholar
  37. 41.
    Vgl. Simon (1957).Google Scholar
  38. 42.
    Selten 11990), S. 649; Hervorhebung durch den Autor.Google Scholar
  39. 43.
    Vgl. Selten (1990), S. 653.Google Scholar
  40. 44.
    Vgl. Simon (1987).Google Scholar
  41. 45.
    In der realen Welt hatte ein Kunde 1998 in einem Supermarkt durchschnittlich 7336 Artikel zur Auswahl, während es alleine 1998 1.596.000 neue Angebote ins Internet gab (vgl. Heck (2000), S. 18).Google Scholar
  42. 46.
    Vgl. hierzu ausführlich und empirisch validiert Dbrner (1999), S. 153.Google Scholar
  43. 47.
    Stolpmann/ Wess (1999), S.27_Google Scholar
  44. 48.
    Zorn Begriff der Information vgl. u.a. Dierstein (1997).Google Scholar
  45. 49.
    Vgl. hierzu die Ausführungen Ober das menschliche System-Denken in Dörner (1999).Google Scholar
  46. 50.
    Der Begriff der Veredelung stammt in diesem Kontext von Stolpmann/ West (19991, S. 27.Google Scholar
  47. 51.
    Dierstein (1997), S. 3811. bezeichnet bereits den l)bergang von Leichen zu Daten als Interpretationsphase und somit letztlich auch als Filter im Adaptionsprozelt. Diese Phase ist in der kontextbezogenen Erlassung der Zeichen Daten bereits enthalten.Google Scholar
  48. 52.
    Vgl. von Gabe (1990), K BIT. Dierstein (1997), S. 57 spricht bei diesem Phänomen von der “erworbenen Sorglosig. keit”: Menschen neigen in Situationen positiven Emptindens dazu, Gefahren und Risiken nicht niche ohjcktiv wahr. zunehmen und in ihr handeln zu integrieren.Google Scholar
  49. 53.
    Beispielsweise wird eine Kurve mit einem engen Radius mit niedrigeren Geschwindigkeiten gefahren als eine Kurve mit einem weiten Radius. Der Mensch sucht aus der Sicherheit des langsamen Durchfahrens der Kurve dan Risiko des schnelleren Durchfahrens mit der potenziellen Gefahr, dies nicht zu behen’schen - eine Situation wie sie auf winterlichen Straßen oftmals zu beobachten ist.Google Scholar
  50. 54.
    Vgl. Wilde (1983). Zu verschiedenen Erklärungsmodellen zur Risikoevaluation cgl. Rudinger et al. (1998LGoogle Scholar
  51. 55.
    Indem die Angst vor Unsicherem und Neuem verdrängt wird, exploriert der Mensch. Angst hat allerdings eine lebenserhaltende Funktion- Grein der Mensch jedoch in diesen Vorgang ein, indem er Angst beseitigt (z.B. durch Glauben), jedoch die Unsicherheit weiter Bestand hat, droht Gefahr. Eng verknaptt hiermit ist auch die Fehleinschätzung von Gefahren - auch in Folge fehlender direkter Wahrnehmung (vgl. Dierstein (1997), S. 57f).Google Scholar
  52. 56.
    Durch Uberheblichkeìt wird die Balance zwischen Sicherheit und Risiko beeinträchtigt, indem Gefahren unterschätzt werden.Google Scholar
  53. 57.
    Werden die objektiven Risiken erkannt, aber als “irrelevant” abgetan, droht Gefahr.Google Scholar
  54. 58.
    Hedingt durch den Sicherheitstrieb wird der Mensch zu Neuem hingezogen und versucht, seinen Trieb zu befriedigen. Im Neuen liegt jedoch Unsicherheit und damit auch Risiko verborgen.Google Scholar
  55. 59.
    Durch höhere Reize kann Lust erlebt werden und führt zu dein Verhalten, dass Menschen dafür ein hohreres Risiko in Kauf nehmen.Google Scholar
  56. 60.
    Vgl. ausführlicher Gutseher/ Siegrist (1999), S. 14f.Google Scholar
  57. 61.
    Vgl. auch Döstet (1999).Google Scholar
  58. 62.
    Vgl. ausführlich Weióhach (1993), S. I IbH_Google Scholar
  59. 63.
    Vgl. Dörner (1999).Google Scholar
  60. 64.
    Vgl. Nelson (1970).Google Scholar
  61. 65.
    Vgl. Darby/ Kami (1973).Google Scholar
  62. 66.
    Vgl. Kaas/ Busch (1996); auch Weiher/ Adler (1995a), S. 54, Darby/ Kami (1973), S. 69.Google Scholar
  63. 67.
    Vgl. Weiber/ Adler (1995b), S. 61; Weiberi Adler (I 995a), 5. 105.Google Scholar
  64. 68.
    Vgl. Tietzel (I 988), S. 22f.Google Scholar
  65. 69.
    Vgl. Kaas (1995), S. 30. Dieser Ansatz folgt dem Verständnis Lancasters (1966), wonach Güter weht wegen des Gutes, sondern wegen des Bündels an Qualtitätseigenschatten, die es aufweist, nachgefragt werden. Somit sind es in erster Linie auch die Qualitätseigenschaften eines Gutes, die Opfer opportunistischen Verhaltens werden, gleichzeitig aber auch sind diese Fokus zielgerichteter Marketingmaßnahmen.Google Scholar
  66. 70.
    Vgl. stellvertretend Rannenberg/ Putzmann/ Müller (1997).Google Scholar
  67. 71.
    Vgl. hierzu Bitz (1997), S. SI ITGoogle Scholar
  68. 72.
    Zum allgemeinen Markttransaktionsphasen-Schema vgl. stellvertretend Zimmermmnm Kuhn 11995), S. 37.Google Scholar
  69. 73.
    Zur Problcmutik der Kreditwnrdigkeitsprürung von Privatkunden vgl. Schmidt-von Rhein/ Rehkugler (1994).Google Scholar
  70. 74.
    Diese drei Risiko-Kategorien bestehen zwar auch in persönlichen Tauschbeziehungen auf physischen Marktplätzen, werden dort jedoch durch entsprechende Besicherungsinstrumente (z IV durch verbindliche Konstrukte) abgesichert Des Weiteren wirkt deren Ausprägung aufgrund der etablierten Komntunikations-und Verhaltensregeln bei Weitern nicht so gelährdend auf eine Transaktion ein, wie dies int I -Business der Fall ist.Google Scholar
  71. 75.
    Vgl. Weiber’ Pohl (1996), 5678_Google Scholar
  72. 76.
    Vgl. Weiber/ Pohl (1996), S. 676.Google Scholar
  73. 77.
    Vgl. Muller (1999), o. S.Google Scholar
  74. 78.
    Vgl. anschaulich Müller/ Kohl/ Schoder (1997), S. 271. Ein Vergleich mit der Telefonie eignet sich hier aufgrund der ähnlichen Entwicklungen dieser sehr gut: auch zu Anfang der Telefonie stand der private Kunde in einer 1:1-Beziehung mit einer Telefongesellschaft, die die angeforderten Gespräche manuell durch Telefonistinnen verbinden musste. Danach waren die beiden Akteure (Sender und Empfänger des Anrufes) in einer festen 1:1-Beziehung. Mit der Zeit konnten die Kunden dann ihre gewünschte Nummer selbst anwählen - der Intermediär Telefonistin war nicht mehr notwendig. Mittlerweile können problemlos n:m-Beziehungen via Konferenzschaltungen mit verschiedenen Gesprächspartnern realisiert werden, so dass mit Hilfe digitaler Netze und Endgeräte aus jeder 1:1-Beziehung eine n:m-Beziehung gemacht werden kann.Google Scholar
  75. 79.
    Vgl. hierzu die Theorie der „Linear City` von I lotelling (1929).Google Scholar
  76. 80.
    Zur Thematik der Raumtiberbrückungsfunktion vgl. Gümbel (1985), S. 61f.Google Scholar
  77. 81.
    Zorn Begriff der Handelsvermittlung vgl. Müller-Hagedorn (1998), S. 48f. und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  78. 82.
    Barth (1996), S. 29.Google Scholar
  79. 83.
    Vgl. Müller-Hagedorn (1998), S. 108fGoogle Scholar
  80. 84.
    Vgl. auch Wenninger (1999).Google Scholar
  81. 85.
    Vgl. hierzu stellvertretend Malone/ Yates/ Benjamin (1987). Die mit einer Systemintegration verbundenen Start-up-Costs aufgrund des umfangreichen Komplexitatsmanagements werden hier vernachlässigt. Vgl. hierzu Picot/ Freudenberg (1997); Frohmüller/ Kiefer (1999).Google Scholar
  82. 87.
    Vgl. Anglin (1997), S. I.Google Scholar
  83. 88.
    Vgl. Stewart (1770), zitiert nach Rose (1999), S. 46.Google Scholar
  84. 89.
    Marx (1893), S. 137.Google Scholar
  85. 90.
    Marx (1893), S. 132f. (I lervorhebungen int Original).Google Scholar
  86. 91.
    Vgl. Anglin (1997), S. 3.Google Scholar
  87. 92.
    Vgl. auch Rose (1999), S. 46.Google Scholar
  88. 93.
    Indem sie beliebig in der Wertschöpfungskctte Güter einkaufen, um diese durch ihr eigenes Zutun so zu verändern, dass sie ein ähnliches, aber nicht gleiches Produkt wie das originäre offerieren.Google Scholar
  89. 94.
    Diese kaufen und verkaufen das gleiche Gut und werden lediglich zwischen Angebot und Nachfrage administrativ tätig.Google Scholar
  90. 95.
    Vgl. hierzu Breuer (1993), S. 8ff.Google Scholar
  91. 96.
    Vgl. hierzu Muller/ Kohl/ Schoder (1997), S. 31(und sic dortige 1inorilnung in das Iteterenzmo Jell der I clemmikGoogle Scholar
  92. 97.
    Zum Begriff Information vgl. auch Wiumann (198(11.Google Scholar
  93. 98.
    Millier’ Kohl/ Sehoder (1997), S. 40.Google Scholar
  94. 99.
    Vgl. Kean (I S00), S. 358.Google Scholar
  95. 100.
    Dann nhliegt dem Intermediär die Autgubc, eine optimale Route zu koordinieren, die es ihm unter minimalen Kosten erlaubt, alle Güter auszuliefernGoogle Scholar
  96. 101.
    Bei mit hoher asymmetrischer Infonnationsvertcilung gekennzeichneten Beziehungen werden Koordinationsaktie it6ten intensiver ausfallen. Bei der Suche nach geeigneten Transaktionspartnern erhalt die Kommunikationsschicht eine besondere Dominanz durch das Akquirieren der Transaktionspartner.Google Scholar
  97. 102.
    Vgl. ausführlicher Saukar/ Butler/ Steinfleld (1996).Google Scholar
  98. 107.
    Vgl. stellvertrend Croson (1995), Resnick/ Zeckhauser/ Avery (1995), I.0 (1997), Spulher (1995), Sarkar’ Butler Steintield (1996), Bailey/ Bakes (1997), Choi/Stahl/Whinston (1997), S. 45f’., Anglin (1997), Abstract, Croson (1995).Google Scholar
  99. 104.
    Diese Rolle nimmt bspw. die „Stiftung Warentest“ ein, die verschiedene Produkte nach bestimmten Kriterien scickliert und bewertend vergleicht Zur Risikoreduktion durch Bewertung von Produkten vgl. Biglaiser Friedman (1994).Google Scholar
  100. 105.
    Vgl. stellvertretend Resnick/ Zeckhauser/ Avery (1995), Lu (1997), Spulher (1996), auch Malone, Yates,’ Benjamin (1987). Dennoch hefindet sich der Intemrediür nicht in einem Vakuum, das ihm die Preisfestsetzung wahllos ermöglicht, aber er hat die Möglichkeit, Angebot und Nachfrage zu beobachten und teilweise zu steucm.Google Scholar
  101. 106.
    Vgl. stellvertretend Croson (1995), Sarkar/ Butler/ Steinfield (1996), Bailey’ Bakos (1997), auch Dcrosetz (1968); auch Bakes/ Brynjollsson (1997).Google Scholar
  102. 107.
    Für einen umfassenden (Iberblick vgl. GGmbcl (1985).Google Scholar
  103. 108.
    Vgl. Ricardo (1821).Google Scholar
  104. 109.
    Vgl. Edgeworth (1881) und Weber (1966).Google Scholar
  105. I IV.
    Aufgrund der Orstslosigkeit des Internets bieten diese Ansazte jedoch keine lirklârungen für Inter nediution im F.-Commerce (die Distribution sort physischen Gütern ausgeklammcrl 1.Google Scholar
  106. 111.
    Vgl. Dümpe. Snagcr Will (1998), S. 7. 112- Vgl. Gimbel t1985), S. 1031Google Scholar
  107. 113.
    Vgl. tlaligh/ Richartz (1964) und (1967), zur Unterscheidung existenzbedingte - und transaktionsbedingte Kostenersparnis durch Intennediation ugl. (iuntbel (1982), 9. 77–144.Google Scholar
  108. 114.
    h gl. auch Topornwski t 1994), S. 83.Google Scholar
  109. 115.
    tldmhcl (10851. S. 115Google Scholar
  110. 116.
    Inktnnationsknslen saunen)e Interaktinnsheziehung auf I n, ricn.Google Scholar
  111. 117.
    Dies gill In einer Welt rollkommener Konkurren,, in der Gewallte per se Mehl realisiert werden kbnnen, sondern die Ressourcenerspanusse durch den Marktantritt zusatzlieber Intennediare autgezchn werden.Google Scholar
  112. 118.
    Dar Iblgende Darstellung beruht an t(lambcl (1985),S 11311Google Scholar
  113. 121.
    Vgl. aucrührlich 001,1,1 (1985), S. 10411:Google Scholar
  114. 122.
    Vgl. auch Diamond (1984), S. 400.Google Scholar
  115. 123.
    Vgl. hierzu die Charakteristika digitaler (jitter, dabei insbesondere die gegen (1 laufenden Grenzkosten der Duplizierung digitaler Güter.Google Scholar
  116. 124.
    Bailey- Bakes kommen in ihrer esplor Liven Studie, in der 13 Markle der USA analysiert wurden, zu dem Ergebnis, dass die traditionelle Rolle der Intermediäre abnehmen wird -jedoch der Bedarf an Intermediären wahrscheinlich in naher Zukunft konstant bleiben wird- Dabei wird insbesondere den Aufgaben Aggregation von Informationsgutem, Gcsvährleistung vertrauenswürdiger Transaktionen und Marktintegrität, Matching von Anbietern und Nachfragern sow c de, Informationsversorgung von Anbictem ein hoher Stellenwert zugesprochen- Die jeweilige Dominanz einzelner Aufgabengebiete wird dabei stark abhänig sein, von der Art des Marktes (Business-lo-Business-vs. Business-to-Consumer-Bereich), der Anzahl der Marktakteure und der Art der gehandelten Gitter (vgl. Bailey/ Bakes (199-D).Google Scholar
  117. 125.
    Dies eigt sieh auch in der Praxis, wo gerade (lute/, die einen hohen Anteil an Erfahrungs-und Vertrauenseigenschaften aufiseisen-prirm u noch mluels intemediarer Strukturen vertrieben werden (vgl. duels die empirischen Irgebnisse in Kapitel <1Google Scholar
  118. 126.
    V gl. Sehoder: Muller (1999)_Google Scholar
  119. 127.
    V gl -u.a. Picot Rcichwald Wigand I l9981; Malone, Yates Benjamin I 1987).Google Scholar
  120. 128.
    V gL OECD (1998), S. 64, W igand Benjamin (1995).Google Scholar
  121. 129.
    Z ß. Substitution von Printmedien durch Online-Ausgaben von Zeitungen.Google Scholar
  122. 130.
    VgL Bakes (1997).Google Scholar
  123. 131.
    Vgl. Malone Yates Benjamin (1957)Google Scholar
  124. 132.
    Vgl Sirbu l tiger (1995).Google Scholar
  125. 133.
    Wigand/ Benjamin (1995) fifhren vier IJemente des Konsumenten-Nutzens durch Telematik an. (I) Dismtermedialion reduziert die Mark-up-Kosten der Produkte, (2) geringere Produktions-und Distributionskosten, (3) geringere Gewinnspannen der Anbieter, (4) geringere Informations-oder Suchkosten für Nachfrager und Anbieter- Duhei wird jedoch immer unterstellt, dass die Wirtschaftssubjekte rational handeln und vollkommen informiert sind.Google Scholar
  126. 134.
    Vgl. stellvertretend Williamson (1975), (1590) und (1903a)-Google Scholar
  127. 135.
    Vgl. auch Bakos (1998), S. 25.Google Scholar
  128. 136.
    Vgl. Picot/ Rippergcr/ Wolff (1996).Google Scholar
  129. 137.
    Vgl. Zbornik (1996), S. 48f. und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  130. 138.
    Unter die Begrifflichkeit Netzwerk fallen bspw. strategische Allianzen, Kooperationen, Jomt Ventures, Kartcl le.Google Scholar
  131. 139.
    Vgl. Thompson et aL (1991), S. 14ff.Google Scholar
  132. 140.
    Vgl. Malone/ Yates’ Benjamin (1987); Malone’ Yates’ Benjamin (1989).Google Scholar
  133. 141.
    In Anlehnung an Malone/ Yates’ Benjamin (1987).Google Scholar
  134. 142.
    Vgl. hierzu Picot/ Reichwald/ Wigand (1998), S. 333f.Google Scholar
  135. 143.
    Vgl. Choi/ Stahl/ Whinston (1997), S. 45; Benjamin/ Wigand (1995).Google Scholar
  136. 144.
    Vgl. auch Schoder/ Müller (1999).Google Scholar
  137. 145.
    Dort wird die Situation beschrieben, in der in den t ISA Ende der 60er-Jahre she beilagen hei den,acing and loans associations“ und „life insurances” irate steigendem zinsniceau rticklautig waren und primae tue den Kuuf von Staatsschuldtileln verwendet wurden vgl_ hierzu I lendershott (1971).Google Scholar
  138. 146.
    VgL auch o.V. (1998), a bGoogle Scholar
  139. 147.
    Vgl. auch Pollen (1995), S. 121.Google Scholar
  140. 148.
    Vgl. Sarkar/ Butler/ Steinfeld 11996), S. 4Google Scholar
  141. 149.
    Die folgende Analyse basiert auf Sarkar/ Butler’ Slcinfield 119964Google Scholar
  142. 150.
    Z B llniversalbankcn mit Angebot von Online-Banking, Reisebums mit Online-Angebot (/ it www. liur de)Google Scholar
  143. 151.
    ZB. Direktbanken,.,reiii« Online-Reisebüros (r. ß. viNVW lits_coin).Google Scholar
  144. 152.
    Als Beispiel für diese unterschiedlichen Anforderungen können gellen Busirres-s•tu-Bu.viness-Sektor cs. Bu.cinr~c.cm-Consumer-Sektor; einmalige Transaktionen vs rricrlcrholte Transaktionen; die Iyaneak« on,mrmer sich gegenseitig bekannt es. die Trancaktinncpariner kennen.sich nicht: Tausch vim (’ornnmriities v- Tausch erkla-rungsbedürftç (inter; g tge Wertigkeit’ Sensibilität der Tracsaktir l es. huh, Ittrtigktit,Stn.cilileilt tier Transaktim,.Google Scholar
  145. 153.
    Dies betrifft besonders diejenigen Dienstleister, deren Produktporllilho im Wesentlichen aus inlinmationslanigen Gütern besteht.Google Scholar
  146. 154.
    Vgl. Buhl,’ Visser% Will (1999), S. I Ih.Google Scholar
  147. 155.
    Vgl. auch Picot, Reichwaldi W igand (1998). S. 21,5. vgl. hierzu auch die A ust iihrungen in Kapitel b.Google Scholar
  148. 158.
    Vgl. Malone Vales Benjamin (1987), Zbomik (199(0, S. 52.Google Scholar
  149. 157.
    Vgl. Picot Reichwald/ Wigand (1998), 5.332.Google Scholar
  150. 158.
    In Anlehnung an Picot Reichwald Wigand (1998), S. 331, vgl. auch Williamson (1975), S. 40.Google Scholar
  151. 159.
    Vgl_ bspw_ die Pläne der privaten Groöbanken hinsichtlich der Gründung eigenständiger l ransaktionsbanken.Google Scholar
  152. 160.
    Der gegenläufige Integrationseffekt kann auch am Beispiel der l’ inanzdiens’tleistungsbranche verdeutlicht werden- Dori bestehen a a. Lendenzen, das Processing und das Clearing von Kreditkartentransaktionen nicht mehr von externen Dicnstleistem (z.B. Gesellschaft für Zahlungssysteme, (iZS) erstellen zu lassen, sondern dies in Eigenverantwortung zu erbringen- Des Weiteren erkennt man eine Integralion der Markttransaktionsphasen in einem Unternehmen, so 1.13 bei der Depotverwaltung und dem Zahlungsverkehr. Wesentliches Ziel ist dabei die Erhöhung des Efficient Consumer Response (ECK) durch L’ffizienzsteigerungen gepaart mit einem höheren Kundenservice (vgl. hierzu l Opfer (1996)).Google Scholar
  153. 181.
    Vgl_ z.B. auch die Verschmelzung des Retailgeschüfts der Deutsche Bank AG und Bank 24 zur Deutsche Rank 24 im Jahr 1999.Google Scholar
  154. 182.
    VgL bspw. die organisatorische Aufspaltung in „Vertrieb“ (Deutsche Bank AG/ Deutsche Bank 24) und „Betrieb” (European Transaction Bark) bei der Deuschen Bank AG.Google Scholar
  155. 163.
    Shapiro/ Varian (1999), S. ICGoogle Scholar
  156. 164.
    Vgl. Scholtens (1993), S. 117.Google Scholar
  157. 165.
    Unter dem Begriff Finanztitel werden Rechtstitel verstanden, die eine Ante arschalt auf in der Zukunft hegende Zahlungen verbriefen.Google Scholar
  158. 166.
    Ein Finanztitel hoher Qualität ware demnach eine Verbriefìnre eines tahlungsanspruchs, der die Ruckrddung oder die Verzinsung (durch einen P inanzintermediarl garantiert 1v il durch eine ßhrgschall oder einer Fonds-:Anlagel.Google Scholar
  159. 167.
    Vgl. ritz (1989), S. 4321.Google Scholar
  160. 103.
    vel. Diamond (1984), Townsond (1983a,6), 13nod, Prescott (1986), Ooldsmnh (1969), McKinnon (1973), Shaw (1973), Williamson (1987)_Google Scholar
  161. 169.
    Vgl. Leland l’vle (1977).Google Scholar
  162. 170.
    Vgl. im Folgenden Campbell/ Kracaw (1980).Google Scholar
  163. 171.
    Campbell/ Kracaw (1980), S. 864.Google Scholar
  164. 172.
    Vgl. Diamnond (1984).Google Scholar
  165. 173.
    Gorton/ Raubich (19871: In ihrem Modell ist es fur Kapitalgeber nicht sinnvoll, alle Eigenschaften des Schuldners selbst zu überprüfen, da die Informationskosten hierfür zu hoch sind. Der Schuldner bindet sich selbst, indem er die Kreditaufnahme bei einem Finanzintermediär vornimmt, was ein optimales Kontrollniveau induziert. Hierdurch wird glaubwürdig Qualität signalisiert, so dass direkte und indirekte Finanzierung koexistieren.Google Scholar
  166. 174.
    Diamond (19911: Dieser um die Mehrperiodigkeit des Modells von 1984 erweiterte Ansatz fokussiert die Kapitalnehmer-Wahl der Kapitalgeber, falls die Kapitalnehmer Reputation erwerben können. Durch sogenannte „track records“ (Verzeichnis über das Zahlungsverhalten der Kreditnehmer) wird es möglich, dass Kreditnehmer mit sehr guten track records nicht mehr oder nur selten überwacht werden müssen. Durch schlechte Zahlungsmoral der Kreditnehmer würden sich für die Zukunft aufgrund der Reputationsverluste die Kreditkonditionen verschlechtern, so dass ein Anreiz zu vertragskonformem Verhalten besteht. Das Kreditrating sorgt gleichzeitig dafür, dass sich mit Ausnahme der Schuldner mit sehr gutem Rating, die anderen Kreditnehmer der Bankkredite als Hauptfinanzierungsquelle bedienen müssen, da ihre Reputation für eine direkte Finanzierung nicht ausreichend ist.Google Scholar
  167. 175.
    Haubich (1989): In diesem Modell steht die Langfrisigkeit zwischen Kreditnehmern und Finanzintermediären im Vordergrund. Durch die gewachsene Beziehung kann der Intermediär auf die direkte Kontrolle des Kreditnehmers verzichten und die Projekterträge anhand von statistischen Tests überprüfen. Aufgrund des Gesetzes der großen Zahl wird mit einer gegen eins gehenden Wahrscheinlichkeit niemals ein falscher Kreditnehmer bestraft werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die statistischen Tests kostengünstiger sind als das direkte MonitoringGoogle Scholar
  168. 174.
    Prinzipiell besteht das Problem, dass die Kapitalnehmer behaupten, dass das Projekt, für das die Investoren ihr Kapital gaben, einen geringeren als den zugesagten Ertrag abwirft. So könnten die Kapitalnehmer ihren Ertrag maximieren, indem sie angeben, aus dem Ertrag ihre Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllen zu können. Aus diesem Grund wird ein Sanktionsmechanismus eingeführt, der nicht monetärer Natur sein muss, aber den Kapitalgebem einen monetär bewertbaren Nutzen stiften muss.Google Scholar
  169. 175.
    Vgl. Diamond (1984), S. 403ff.Google Scholar
  170. 176.
    Vgl. Diamond (1984), S. 4011.Google Scholar
  171. 177.
    Vgl. auch Neuberger (1994), S. 36.Google Scholar
  172. 178.
    Begründen lasst sieh dies mit der stochastisehen lanabhangigkcit e r l’ielzahl son Kreditgehern, die not kosteneffizienteren Finanzinteimedüir in Verbindung stehen, so dass cme hinreichende Risikudiccrsi0zicrune erreicht wird.Google Scholar
  173. 179.
    Baltensperger (I 996), S. 275.Google Scholar
  174. 180.
    Für weitere Ansitze zur Erklärung son II inanzintermcdietion cgl. Breuer (1995) und die dort zitierte Liteenur.Google Scholar
  175. 183.
    Vgl. Diamond (1984), S. 41121Google Scholar
  176. 184.
    Vgl. Allen (t9911)_Google Scholar
  177. 186.
    Vgl. Biglaiser (1993).Google Scholar
  178. 187.
    Vgl. Rubinstein/ Wolinsky (1987), Admati/ Pllciderer (1990).Google Scholar
  179. 188.
    Er betrachtet nicht die Pinanzintermediare.Google Scholar
  180. 189.
    Vgl. Akerlof (1970).Google Scholar
  181. 190.
    V21.it glaiscr (1993), S. 220.Google Scholar
  182. 191.
    Die Betrachtung von Intennediaren, die nur temporiir den Markt bedienen möchten, ist hier obsolet, da der Aufbau son Reputation einen langen Leitraum in Anspruch nimmt (vgl. Abschnitt 4.4.2).Google Scholar
  183. 192.
    Vol. 13iglaiscr (111)3).Google Scholar
  184. 193.
    Vgl. Neuberger 11991, 1991, 1994LGoogle Scholar
  185. 194.
    Vgl. Schwiele (1997)Schwictc (1997), S 56.Google Scholar
  186. 195.
    Schwiete (1997)Schwiete 11997), S. 55.Google Scholar
  187. 196.
    VgL nultcnsbcrgcri M,Idc (1987), S b_Google Scholar
  188. 197.
    Vgl. 13altcnsbcrgcr 0995), S. 283-Google Scholar
  189. 198.
    Vgl.(Air ley/ Shaw (19(,01-Google Scholar
  190. 199.
    Vgl. Pama (1990).Google Scholar
  191. 200.
    /um liegs,11 I ransaktionshank vgl. stellvertretend Sure (20001, S. 15.Google Scholar
  192. 201.
    Iline empiri sehe Analyse zum Ilnushan k.Prinzip findet sich bei Fischer (1Google Scholar
  193. 202.
    Vgl. Sendhiller(19101. 0. 67_Google Scholar
  194. 203.
    A’gl. Wen lienberger (1098), s. bio.Google Scholar
  195. 204.
    Vgl. Sandkiller (1998), S. 59.Google Scholar
  196. 205.
    Vgl. Winton (1997), S. 312; auch Biglaiser (1993).Google Scholar
  197. 206.
    Winton (1997), S. 3380 Rasa den empirischen Beweis, dass gröltere Banken..sicherer“ ins Sinne der failure-rate sind.Google Scholar
  198. 207.
    VgL auch Cosintano (1996), S. 131.Google Scholar
  199. 208.
    VgL besonders Santomero (1984), S. 5771’.Google Scholar
  200. 209.
    VgL Bhattacharya/ Thakor (1993), S. B.Google Scholar
  201. 210.
    Vgl. auch Gerke,’ Bank (1997).Google Scholar
  202. 211.
    Zur Konkretisierung der Transaktionskosten vgl. Picot (1982), S. 270.Google Scholar
  203. 212.
    Vgl. Campbell/ Kracaw (1980), S. 880f.Google Scholar
  204. 213.
    Vgl. Kindleberger (1984).Google Scholar
  205. 214.
    Vgl. Spicher (1997), S. 7.Google Scholar
  206. 215.
    Vgl. zur Entstehung und Entwicklung des heutigen Bankensystems Pohl (1986) u. Wendt (1955).Google Scholar
  207. 216.
    Vgl. auch Schwiele (1998), S. 49.Google Scholar
  208. 217.
    Vgl. auch Eifert (1998), S. 6f.Google Scholar
  209. 218.
    Vgl. hierzu ausführlicher Baschgen (1994), S. 8ff.; Schierenbeck (1987), S. 14ff. und Priewasser (1996), S. 12ff., zur Risikotransformation auch Spicher (1997), S. 20ff.Google Scholar
  210. 219.
    Vgl. Schierenbeck (1987), S. 11.Google Scholar
  211. 220.
    Vgl. Ritz (1989), S. 431f., Baz (1997), S. 1311:, Spichcr (1997), S_ I l fl:Google Scholar
  212. 221.
    Vgl. Bhattacharyai Thakor (1993), S. 3.Google Scholar
  213. 222.
    Vgl. auch Buschgen (1994), S. 3.Google Scholar
  214. 223.
    Vgl. u. a. Buschgen (1990), S. 4.f. Als Bankgeschäfte im Sinne des Gesetzes werden in § l Abs. I KWG angeführt: - Einlagen-oder Depositengeschäft;Google Scholar
  215. 224.
    Zu den Funktionsbereichen einer Bank vgl. auch Buschgen (1994), S. 7Google Scholar
  216. 225.
    Suchting (1992), S. 7Google Scholar
  217. 226.
    Vgl. nohmever (1989), S. I- Auf Depositen war es verboten, Zinsen zu geben, weiterhin war es untersagt, diese weiter zu verleihen - die Aufbewahrung von Geld kostete eine Gebühr für den Debitor. Für die christliche Gesellschaft war die Zinsnahme lange Zeit ein Verbrechen - in der islamischen Welt verbietet heute noch der Koran die Zinsnahme- Mit dem kanonischen Zinsverbot war es den Handels-und Kredithäusem (z.6. den Fuggern) nicht möglich, Zinsen auf die gwährien Kredite vertraglich zu vereinbaren, so dass „Umgehungsverträge“ geschlossen werden musstet. Dies geschah durch Vordatierungcn der Verträge oder aber die Geschälte wurden über wesentlich höhere Summen abgeschlossen, als sie dann tatsächlich ausbezahlt warden. Ähnlich ist das Vorgehen der islamischen Sanken hone noch- Don gibt es keinen Zins, Ah. wenn ein Kunde einen Kredit für den Kauf einer Maschine über 91000 benötigt, nimmt er einen Kredit eher 51050 auf, erhält jedoch nur 91000 ausbezahlt Diese Spanne stellt keinen Zins dar, sondem eine Art,Dankes-Gebühr”, dass die Bank dein Kreditnehmer das Geld überlässt und das Risko trägt, während sie gleichzeitig Besitzer der Maschine wird. Dies bedeutet, dass diese Banken funktional die gleiche Rolle einnehmen, wie dies die heutigen Banken in den westlichen Staaten übemehmen.Google Scholar
  218. 227.
    Z.B. bereits im Mittelalter als Baneherii =Geldwechsler, die Depositen-und Kreditfunktion ausübten, Wechsel cotgegennahmen und den Gegenwert auszahlten.Google Scholar
  219. 228.
    So z.B. das Knmmerzbankwcsen zur Finanzierung der in der zweiten I lalfte des IS. Jahrhunderts im Aufbau befindlichen Industrie oder des Genossenschaftsgedankens zur Selbsthilfe der ländlichen und mittelständischen Bevölkerung. Meist spiegeln sich diese Ilntstehungsinteressen auch im Namen der Institute wider (z-B. Commerzbank AG)-Google Scholar
  220. 229.
    Obwohl die IlypoVereinsbank nach ihrem primären Wirkungskreis Bayern eine Regionalbank darstellt, wird sie aufgrund ihrer Aktivitäten und Zielstellungen hier als Großbank geführt.Google Scholar
  221. 230.
    Vgl. Priewasser (1996), S. 116f.Google Scholar
  222. 231.
    Fine Universalbank ist em Institut, das sämtliche banktypische Leistungen anbietet (vgl. Wandel (1998). S. 82).Google Scholar
  223. 232.
    Vgl. Hartmann/ Stockmann (1996); Fotschki/ Theilmann (1998); Kiefer (1998); Veil (1999); Mahler (1998), S. III.Google Scholar
  224. 233.
    Vgl. ausführlich Grill/ Perczyinski (1989).Google Scholar
  225. 234.
    Vgl. Dümpe/ Satzger/ Will (1998), S. 7, auch Pyle (1971) und Sandbiller (1998).Google Scholar
  226. 235.
    Ein grundlegender Vergleich von Banken versus sonstigen Finanzintermediären ist aufgrund der All linanzkonglomerate und dem Trend zur Bankassuranee nur schwer möglich.Google Scholar
  227. 236.
    Insbesondere die Bank of International Settlement (BIS) in Basel hat mit dem “Basle Capital Accord’. im Jahre 1988 die Basis für die Differenzierung von Banken und sonstigen Finanzintermediären gelegt, indem ein Vorschlag für einen internationalen Risiko-Management-Standard erarbeitet wurde und im Januar 1997 in Kraft trat. Darin werden Banken angehalten, ein tagesaktuelles Risiko-Management-System zu installieren. Darüber hinaus wurden Mindest-Standards für das Risiko-Management der Banken festgelegt sowie Mindest-Kapitalausstattungen in Abhängigkeit von Aktivgeschäften festgesetzt (vgl. hierzu The Economist (1 999), o. S.).Google Scholar
  228. 237.
    Vgl. Priewasser (1996), S. 22ff.Google Scholar
  229. 238.
    zum Begriff der Internediärhafìung vgl. Buschgen (1994), S. 9Google Scholar
  230. 239.
    Vgl. Spicher (1997)Spicher (1997), S. 250. Dieses Argument wird jedoch aufgrund der derzeitigen Standardisierungsbemühungen der Banken - besonders an Privatkundengeschäft - entkräftet (vgl. hierzu «las Projekt P2000 der Conimerzbank AG).Google Scholar
  231. 240.
    Vgl. Schmidt (1979), S. 713, Diamond/ Dybvig (1983).Google Scholar
  232. 241.
    Eine ausführliche systemtheoretische Analyse findet sich bei Spicher (1997)Spicher (1997).Google Scholar
  233. 242.
    Dieses Phänomen hat trotz ties digitalen Wirtschaftens und der damit verbundenen Disintennediationstendenz weiterhin Gültigkeit, zumal die Möglichkeit des Ratings des Interaktionspartners aufgrund des Face-to-Face-Dialogs in elektronischen Netzen verloren gegangen ist.Google Scholar
  234. 243.
    Vgl. hierzu Spicher (1997)Spicher (1997), auch Issing (1990), S. 50–56.Google Scholar
  235. 244.
    Vgl. Schwiele (1997)Schwiete (1997)Spicher (1997), S. 50.Google Scholar
  236. 245.
    Vgl. Neuberner (1993), S. 156.Google Scholar
  237. 246.
    Vgl. stellvertretend Ihr entsprechende Ankündigungen und Presseerklärungen Mummert + Partner (2000)Google Scholar
  238. 247.
    Vgl. Breuer (1993), S. I5f. und S. 20fGoogle Scholar
  239. 248.
    Vgl. Wienberg (1993), S. 69.Google Scholar
  240. 249.
    Für andere Ansätze zur Erklärung von Finanzìntermediation vgl. Breuer (1993) und die dart zitierte Literatur.Google Scholar
  241. 250.
    Illustrieren lässt sich dies anhand des Zahlungsverkehrs, dessen Daten für Monitoring-und Scr eningzwecke verwandt werden können.Google Scholar
  242. 251.
    Schumpeter (1939), S. 116.Google Scholar
  243. 252.
    Vgl. auch Dietl/ Pauli/ Royer (1999), S. I.Google Scholar
  244. 253.
    Vgl. hierzu auch Schmalenbach-Gescllschalì (1992).Google Scholar
  245. 254.
    Vgl. auch Buschgen (1998).Google Scholar
  246. 255.
    Vgl. Tapscolt (1996), S. 89(1:Google Scholar
  247. 256.
    Vgl. Doerig (1996), S. 81.Google Scholar
  248. 257.
    Vgl. auch Buhlt Kundischl Leinlèlder Steck (1999), o S.Google Scholar
  249. 258.
    Vgl. Delonte Touch Tohmatsu International (1995), S. 32.Google Scholar
  250. 254.
    zum gegenteiligen Ergebnis kommt eine Studie von Andersen Consulting (2000). Dort sind es gerade die großen Institute, die mit Knmplcxitatskostcn zu kämpfen haben, während kleinen Instituten Ertragsprobleme attestiert werden. Durch die Entwicklung zu größeren Instituten würden viele Ranken vorn Markt serrängt, da sie unter dem massiven Kostendruck nicht mehr mit den Konkurrenten mithalten können und üherdies aufgrund der Eigenkapitalcorschnllen bei der Kreditvergabe nicht mehr konkutrenztihig sind.Google Scholar
  251. 260.
    Vgl. Siemens-Nixdorf (1090).Google Scholar
  252. 261.
    Vgl. auch Wings (1999), S. 250f.Google Scholar
  253. 262.
    Vgl. Spiller (2000), S. 22, Molitor (2000), S. 22.Google Scholar
  254. 263.
    Vgl. auch Killen (1997), S. 1. Zu Anmerkungen und irends des Finanzmarktes der Zukunfì vgl. Varian (1998a),, vgl. auch die Software Quicken oder Star Money und die mit IIIil l verbundenen Konsequenzen der MultibankenI2higkeit.Google Scholar
  255. 264.
    Vgl Harmon (1998).Google Scholar
  256. 265.
    Vgl. Deloitte Touche •fohmatsu International (1995).Google Scholar
  257. 266.
    Vgl. zum Beispiel das Projekt P-2000 bei der Commerzbank AG, das vorsieht, dass die Mitarbeiter in der Filiale durch DV-Tools sowohl an Konditionen und Vorgaben gebunden sind, dass sie aber bei ihrer Beratung durch standardisierte Vorgaben unterstützen.Google Scholar
  258. 267.
    Vgl. auch Wings (1999), S. 501T.Google Scholar
  259. 268.
    Vgl. auch Pricwasscr (2000), S. 2, auch Bacher (1999).Google Scholar
  260. 269.
    Die hier aufgeführten Trends beruhen auf Expertengesprächen iin Hause der Commerzbank und einer vertraulichen Studie, die die Commerzbank (1998) in Auftrag gegeben hat. Quantitative Aussagen werden aus diesem Grund hier nicht wiedergegeben. Die dargestellten Trends gelten für die gesamte Branche und spiegeln nicht die Prognosen für die Commerzbank wider.Google Scholar
  261. 270.
    Vgl auch die Ausführungen von Salzberger/ Theisen (1999) rum betriebswirtschaftlichen Notren von konzerneigenen Finanzierungsgesellschaften.Google Scholar
  262. 271.
    Vgl. Reber/ Theilmann (1998), S. 11.Google Scholar
  263. 272.
    Gerade auch durch Supermarkt-Banking scheint eine Verschmelzung von Retail-Produkten des Itinanzbcreichs mit denen des Konsumgüterbereichs gerade erst begonnen zu haben.Google Scholar
  264. 273.
    Vgl. Theilmann/ i otschki (1999), S. 244.Google Scholar
  265. 277.
    _ Vgl. Theilmann/ Miller/ Ulrich (1997).Google Scholar
  266. 278.
    he Zuge der Liberalisierung des Strommarktes gibt es bereits Ansätze, dass die Energieversorger eher einen Einstieg in den Finanzderivatehandel nachdenken. Ist dieses Know-how erst einmal vorhanden, kann die Dienstleistung auch Dritten angeboten werden.Google Scholar
  267. 279.
    _ Vgl. auch Hersch (2000), S. 5.Google Scholar
  268. 280.
    Bersch (2000), S. h. Vgl. z.B. auch die empirisch nachweisbare Korrelation zwischen Lehensmitteleinkauten in Discount-Märkten und dem Besitz hochwertiger Automobile oder i’reizcit-und Sportgeräten (vgl. Peiner (1997)).Google Scholar
  269. 281.
    Vgl. auch Spiegel-Dokumentation (1997).Google Scholar
  270. 282.
    Vgl. Spiegel-Dokumentation (1990 und 1999).Google Scholar
  271. 283.
    Vgl. auch Endres (1997), S. 540.Google Scholar
  272. 284.
    Vgl Grebe/ Kreuzer (1997), S. 10.Google Scholar
  273. 285.
    Spiegel-Verlag (1999), S. 137.Google Scholar
  274. 286.
    Vgl. Betsch (2000), S. h.Google Scholar
  275. 287.
    Vgl. Kocher (1997). S. 4.Google Scholar
  276. 285.
    Vgl. I linterhuber (1997a), S. 10.Google Scholar
  277. 289.
    Vgl. Fndres (1997), S. 54.Google Scholar
  278. 290.
    Vgl. Besuch (20110), S. 61.)Google Scholar
  279. 229.
    So zeigt sich auch in den empirischen Befunden (vgl. Kapitel S), dass altere Menschen im Gegensatz zu jüngeren Menschen ein ausgebautes Filialnetz als wichtig empfinden und dem Vertriebskanal Internet gegenüber nicht so aufgeschlossen sind.Google Scholar
  280. 292.
    Vgl. Spiegel-Dokumentation (1999), S. 90f.Google Scholar
  281. 293.
    Vgl. orit (1999), o. S.Google Scholar
  282. 294.
    Unter Securization wird die Verbriefung vormals als Buchforderungen in der Bankbilanz geführter Forderungen verstanden (vgl. auch Thielien (1994), S. 682). Vgl hierzu lispw. die Kapitalbeschaffung von Infineon: Durch Emissionserlöse des Going Public von Unternehmensteilen sollen Investitionen finanziert werden (vgl. Kdhn (2000), S. 14 Eine Analyse der Disintermediation durch Securization findet sich bei Schmidt/ I lackethal/ I yrcll (1998).Google Scholar
  283. 295.
    Vgl hierzu die Trends ni der internationalen Bankenaulcicht - Internationale Harmonisierung n- Zunehmende Kapitalmarktorientierung - Individualität statt Standardisierung (vgl. hierzu Pfingsten (2000))-Google Scholar
  284. 296.
    Vgl. Buschgen (1998), S. 35.Google Scholar
  285. 297.
    vgl. Endres (1997), S. 54f.Google Scholar
  286. 299.
    Vgl auch die Hypothesen von Mahler (1998).Google Scholar
  287. 300.
    Vgl_ von Stein (2000), S. 15.Google Scholar
  288. 301.
    Vgl. auch Berger-Muller (1992), S-2.Google Scholar
  289. 303.
    Vgl. Townsend (1979)Schwiete (1997), Diamond/ D_vvhig (1983), Diamond (1984), Calomiris/ Kahn (1991).Google Scholar
  290. 304.
    Vgl. auch Schmidt/ Ilackethal/ Tyrell (1998), S. 24.Google Scholar
  291. 305.
    Vgl. hierzu auch Eifert (1998), S. 57f.Google Scholar
  292. 306.
    Vgl. auch Löwe (1997), S. 141.Google Scholar
  293. 307.
    Vgl. auch die empirisch gemessenen Werte zum Intermediationsgrad in Schmidt/ Hackethal/ Tyrell (1998).Google Scholar
  294. 308.
    Vgl. Müller/ Kohl/ Schoder (1997), S. 25.Google Scholar
  295. 309.
    Vgl. stellvertretend Pollein (1995), S. 126ff und die dGoogle Scholar
  296. 310.
    Vgl. ausführlich Schmidt/ Hackethall Tyrcll (1998).Google Scholar
  297. 311.
    Vgl. auch Stockmann (1997). leite I. Ileratur.Google Scholar
  298. 313.
    Vgl. auch Breuer(1996), S. 97f.Google Scholar
  299. 314.
    Vgl. Buschgen (1994), S. 10.Google Scholar
  300. 315.
    Vgl. cadre, (1997). S. 56_Google Scholar
  301. 316.
    Vgl. Adrian (1996), S. 110.Google Scholar
  302. 317.
    Vgl. Picot/ Bortenlângcr/ Rohr! (1995).Google Scholar
  303. 313.
    Vgl_ uuch Barkar! Butler/ Steinheld (1996).Google Scholar
  304. 319.
    Vgl. Bundesverband deutscher linken (2000). S. 17.Google Scholar
  305. 320.
    Vgl. auch Schoder’ Müller (1999).Google Scholar
  306. 321.
    Während die 80er Jahre vorwiegend durch kostensenkende Rationalisierung und Automatisierung der innerbetrieblichen Arbeitsabläufe gekennzeichnet waren, sind die 90er Jahre durch die zunehmende Technisierung der Schnittstelle Bank - Kunde durch eine strategische Technisierung geprägt, was sich his heute fortsetzt, indem neue „Banktypen“ kreiert werden (vgl, z.B_ die Kooperation zwischen Deutsche Bank AG und Mannesmann Arcor). Vgl. hierzu auch Biischgen (1998).Google Scholar
  307. 322.
    Wobei hier generel I zwischen den Privaten Kunden, Private-Banking-Kunden, Wholesale-Banking und Firmenkunden zu differenzieren ist.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Tobias Kiefer

There are no affiliations available

Personalised recommendations