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„Sanfte Farben, leichte Materialien und eine Linienführung ohne Schnickschnack“

Mode- als Wirtschaftssoziologie
  • Volker Ronge

Zusammenfassung

Die Mode ist, wenngleich sich die Zahl derer, die sich — nicht selten mit einem Schuß Koketterie — damit beschäftigen, in engen Grenzen hält, ein beliebtes Thema für die Soziologie1 — zu Recht. Denn, wie Schwarz (1987, 151) es begründet hat: „Die Mode ist seit der Moderne — seit etwa 200 Jahren — ein zuverlässiges Prinzip der Vergesellschaftung. Sie ist ... eine Konstitutionsbedingung moderner industrieller Gesellschaften. Sie mag vor- oder postmodern andere Funktionen gehabt haben oder haben, seit der Moderne hat die Mode Dauer, stellt also nichts Zufälliges dar. Der Wechsel der Moden ist eine Bedingung für ihre Beständigkeit. Die grundsätzliche Ausrichtung der Individuen auf die Mode, ihre individuelle Akzeptanz, ist eine andere Bedingung für ihre Dauer. (...) Die Mode ist eine zentrale Institution tief im Sozialen, aus dem die Moden als schillernde Blasen an die Oberfläche aufsteigen, um dort zu zerplatzen — was denn sonst?“

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Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1997

Authors and Affiliations

  • Volker Ronge

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