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Implementation regulativer Normen durch die Arbeitsgerichtsbarkeit

  • Klaus Moritz
Chapter
Part of the Jahrbuch für Rechtssoziologie und Rechtstheorie book series (JRR, volume 11)

Zusammenfassung

Die Implementationsforschung erbrachte ein neues Problembewußtsein zur Schwierigkeit des Programmvollzugs durch hierarchische Behörden. Föderales Prinzip und notwendige Kooperationen von Behörden durchbrechen die Hierarchie. Bei der Konkretisierung von Programmen haben die ausführenden Behörden wegen notwendiger Ermessensentscheidungen und Eigeninitiativen eine erhebliche Autonomie. Andererseits hängt der Vollzug auch von der Befolgungsbereitschaft der Adressaten und der Präzision des Programms ab.1

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Anmerkungen

  1. 1.
    Mayntz, Zur Einleitung: Probleme der Theoriebildung in der Implementationsforschung, in: dies. (Hrsg.), Implementation politischer Programme II, 1983, S. 16 f.Google Scholar
  2. 2.
    vgl. dazu die Beiträge in: Der Prozeßvergleich. Möglichkeiten, Grenzen, Forschungsperspektiven, hrsg. von Gottwald/Hutmacher/Röhl/Strempel, 1983.Google Scholar
  3. 5.
    Zur Interessenlage der Parteien vgl. Moritz, Strukturen des Kündigungsschutzprozesses in Deutschland und Frankreich, in: BIStSozArbR 1983, S. 49 ff.Google Scholar
  4. 6.
    vgl. dazu Reifner, Kollektiver Rechtsgebrauch. Die Massenklagen der IG-Metall gegen die Aussperrung, in: ZfRSoz 1981, S. 88–113.Google Scholar
  5. 7.
    vgl. z. B. die Ausdehnung der Beurkundungspflicht gem. § 313 BGB auch auf die Kaufverpflichtung beim Grundstückskauf, Gesetz vom 30.5.1973 (BGBl. I S. 501). Im übrigen wäre dieser Vergleich umfassender zu untersuchen, wozu hier nicht der Platz ist.Google Scholar
  6. 11.
    vgl. dazu Moritz, Funktionsgrenzen von Richterrecht am Beispiel der Grundsatzrechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, in RdA 1977, S. 197–210.Google Scholar
  7. 12.
    Nur in ganz wenigen Kündigungsschutzprozessen wurde 1978 der Weiterbeschäftigungsanspruch geltend gemacht, vgl. Falke/Helland/Rhode/Zimmermann, Kündigungspraxis und Kündigungsschutz in der Bundesrepublik Deutschland, 1981, S. 848 ff.Google Scholar
  8. 13.
    Nachweise bei Klebe/Schumann, Das Recht auf Beschäftigung im Kündigungsschutzprozeß, 1981, S. 249 ff.Google Scholar
  9. 14.
    Nachweise zahlreicher Entscheidungen bei Gamillscheg, Arbeitsrecht I. Individualarbeitsrecht, 6. Aufl. 1983, S. 400 f.Google Scholar
  10. 17.
    Vgl. dazu Gieffers/Müller (Hrsg.), Arbeitsplatz Bildschirm, 1982. Anders die Darstellung von Heß DB 1982, S. 2241 ff., 2244.Google Scholar
  11. 20.
    Vgl. aus gewerkschaftlicher Sicht: Engel AuR 1982, S. 579 ff.; Klinkhammer AuR 1983, S. 321 ff.; Lemke, Der Betriebsrat 1982, S. 526 ff.Google Scholar
  12. 25.
    Vgl. die umfassende Obersicht über die Rechsprechung zur Haftung des Kfz-Fahrers bei Unfällen wegen Ermüdung von Kohte, Arbeitnehmerhaftung bei arbeitsbedingter Übermüdung, in: DB 1982, S. 1617 f.Google Scholar
  13. 26.
    Adams, Ökonomische Analyse des Zivilprozesses, 1981, S. 80ff., 85.Google Scholar
  14. 27.
    Kohte, Arbeitnehmerhaftung und Arbeitgeberrisiko, 1981Google Scholar
  15. 30.
    vgl. dazu Moritz, Der synallagmatische Charakter des Wettbewerbsverbots, in: AuR 1975, S. 363 ff.; Gamillscheg, Gedanken zur Neuregelung der Wettbewerbsvereinbarungen, in: RdA 1975, S. 13 ff.; Hofmann, NJW 1969, S. 1988 ff.Google Scholar
  16. 35.
    Andere Vorstellungen, z. B. einer Verkündung von Rechtsprechungsänderungen im Bundesgesetzblatt sind nicht realisierbar, vgl. die Literaturnachweise bei Moritz (Anm. 11) RdA 1977, S. 203 Fn. 76.Google Scholar
  17. 37.
    Darstellungen der Arbeitskämpfe bei Hensche und Moneta in: Streikfreiheit und Aussperrungsverbot, 1979, S. 42 ff., 99 ff.Google Scholar
  18. 42.
    Vgl. dazu Däubler (Hrsg.), Arbeitskampfrecht, 1984, S. 341 ff.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1987

Authors and Affiliations

  • Klaus Moritz

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