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Zwischen Dilettantismus und verhinderter Professionalität

  • Eva Kammler
Part of the Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur book series (IFTBSS)

Zusammenfassung

In dieser Arbeit wurde untersucht, welche Elemente nicht frauenspezifischer Bildung, hier eingegrenzt auf die Gebiete Literatur, Philosophie und Politik, Eingang in das literarische Werk von Frauen gefunden haben. Ziel der Arbeit war es, den Bildungshorizont von Autorinnen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert zu rekonstruieren.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Touaillon, Der deutsche Frauenroman, S.248 f; Heuser, Spuren trauriger Selbstvergessenheit, S.31 f.;Hertz, Jewish High Society in Old Regime Berlin, S.163 ff.und Jansen, Karoline Pichlers Schaffen und Weltanschauung im Rahmen ihrer Zeit, Graz 1936Google Scholar
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    Vgl. Campe, Väterlicher Rath für meine Tochter, S. 95 f.: „Endlich muß ich hier noch ein Wort von der Erlernung fremder Sprachen hinzufügen. Weil deine Kindheit in einen Zeitraum fiel, wo in deinem väterlichen Hause das Französische um solcher Kinder willen, welchen die Erlemung dieser Sprache nötig war, einige Jahre lang zur täglichen Umgangssprache gemacht werden mußte: so konnte und durfte ich, wenn ich deiner anderweitigen Ausbildung nicht hinderlich sein wollte, nicht verhüten, daß auch du eine leichte Kenntniß davon dir zu eigen machtest. Wäre jener Umstand nicht gewesen, so würde auch dieses aus eben den Gründen unterblieben sein, aus welchen ich dir den Wunsch, Englisch zu lernen, verweigern zu müssen geglaubt habe. Und was für Gründe waren das? Es waren ihrer viele, die aber alle in folgenden beiden zusammenlaufen: daß einem jungen Frauenzimmer deines Standes und deines Berufs - des Berufs, nicht zur Französinn oder zur Hofdame, sondern zur bürgerlichen Hausmutter - die Erlernung fremder Sprachen nicht nur unnütz, sondern auch schädlich ist. Unnütz; denn wozu könnte es dir in deinem Kreise wahrscheinlicherweise jemahls wirklich nöthig sein, Französisch verstehen, plaudern oder schreiben zu können? Um Französische Bücher zu verstehen? Aber Alles, was zu deiner zweckmäßigen und nützlichen Ausbildung gehört, das besitzen wir jetzt in unserer Muttersprache. Um auf Reisen in fremde Länder dich mit den Ausländern verständigen zu können? Aber zu solchen Reisen bist du nicht bestimmt […].“Google Scholar
  17. Sophie von La Roche berichtet in einem Brief an Johann Kaspar Hirzel vom 8.11.1771, sie habe als Dreizehnjährige ihren Vater auf Knien gebeten, sie Unterricht bei Brucker, einem bekannten Geistlichen, nehmen zu lassen, der sich angeboten hatte, das begabte Kind zu unterrichten. Der Vater lehnte ab. Vgl. Michael Maurer (Hg.), Ich bin mehr Herz als Kopf. Sophie von La Roche. Ein Lebensbild in Briefen, München 1983, S.155 f.Google Scholar
  18. 17.
    Vgl. Kap. II, Anmerkung 65 und 74Google Scholar
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  20. 19.
    Vgl. z.B. Engelsing, Der Bürger als Leser, S. 302 f.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1992

Authors and Affiliations

  • Eva Kammler

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