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Flexibilisierung City-logistischer Koordinationsformen

  • Martin Kaupp
Part of the Logistik und Verkehr book series (LV)

Zusammenfassung

In den bisherigen Analysen wurden Aspekte der institutionellen Arrangements, die eine untemehmensübergreifende City-logistische Leistungserstellung ermöglichen, weitestgehend offengelassen. Ausgeschlossen wurden lediglich die Extremformen der marktlichen und der hierarchischen Koordination. Dieses Vorgehen hatte einen pragmatischen Grund: Wenn es nicht möglich ist, durch eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit Konsolidierungspotentiale zu erschließen, ist eine Analyse zur Bestimmung der geeigneten City-logistischen Koordinationsform obsolet.1

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Literatur

  1. Vgl. zur Bedeutung von Produktionskostenvorteilen als kritischer Faktor bei Kooperationen von Speditionen bzw. Transportuntemehmen Stahl (1994), S. 148–151.Google Scholar
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  3. 12.
    Vgl. hierzu Picot (1982), S. 271–272; Picot/Dietl (1990), S. 180; Hosenfeld (1993), S. 129 und Picot/Reichwald/Wigand (1996), S. 43.Google Scholar
  4. 13.
    Vgl. Picot (1982), S. 272.Google Scholar
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    Vgl. Wittenbrink (1995a), S. 112.Google Scholar
  6. Vgl. zu Vertragsbeziehungen Williamson (1985), S. 75–76 und PicoUDietl (1990), S. 181–182 sowie zuGoogle Scholar
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  10. Dieses Gesetz wird auch als Kartellgesetz bezeichnet. Der Begriff „Kartell“ ist ein Rechtsbegriff, der eine freiwillige Zusammenarbeit bzw. eine auf Gegenseitigkeit beruhende Verhaltensabstimmung zwischen rechtlich selbständigen Wirtschaftssubjekten bezeichnet, die wettbewerbsbeschränkend wirkt. Vgl. Schäfer-Kunz (1995), S. 61–63.Google Scholar
  11. 25.
    Einschränkend ist zur Anwendung des Ausnahmetatbestandes gemäß § 5b GWB auf die City-logistische Kooperationsvereinbarungen festzuhalten, daß die beteiligten Speditionen nicht notwendigerweise Klein-und Mittelbetriebe sind.Google Scholar
  12. 26.
    Die Höhe des Rationalisierungserfolges kann durch den Einsatz der Controlling-Applikation vor der Formulierung von Verträgen bzw. vor der Umsetzung eines Konzeptes geprüft bzw. nachgewiesen werden. Damit kann das in Kapitel 5 vorgestellte EDV-gestützte Planungskonzept gleichzeitig die Transaktionskosten der Vereinbarung senken.27Google Scholar
  13. 28.
    Vgl. Schreiben der Landeskartellbehörde (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) vom 06.02. 1995, Aktenzeichen II a 1–25–7960–02, S. 2.Google Scholar
  14. 29.
    Vgl. Schreiben der Landeskartellbehörde (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesent–wicklung) vom 21.06. 1995, Aktenzeichen II a 1–15–7960–02, S. 1.Google Scholar
  15. Bei der Anmeldung von Normen-und Typenkartellen nach § 5 Abs. 1 GWB ist zusätzlich eine Stellungnah- me eines Rationalisierungsverbandes beizufügenGoogle Scholar
  16. Vgl. §§ 5 Abs. 1 Satz 2 und 9 Abs. 1 GWB).32 Vgl. Burckhardt (1995), S. 51, Rdnr. 156.Google Scholar
  17. 33.
    Vgl. Warmer (1995) sowie zur Entwicklung im Sammelgutverkehr Aden (1996), S. 83. 70Google Scholar
  18. Vgl. Picot/Reichwald/Wigand (1996), SGoogle Scholar
  19. 37.
    Vgl. zu weiteren Modellannahmen Picot/Ripperger/Wolf (1996).38Google Scholar
  20. Vgl. Picot/Reichwald/Wigand (1996), S. 268 und S. 328.Google Scholar
  21. 41.
    Vgl. zu den Abhängigkeiten zwischen Modularisierung und Transaktionskosten Picot/Reichwald/Wigand (1996), S. 234–236Google Scholar
  22. 42.
    Vgl. Picot/Ripperger/Wolf (1996), S. 69.Google Scholar
  23. 43.
    Vgl. Picot/Ripperger/Wolf (1996), S. 70–71.Google Scholar
  24. 45.
    Vgl. zu den Abhängigkeiten zwischen IuK-Technologie und Spezifitatsgrad auch Picot/Ripperger/Wolf (1996), S. 71–73.46 Vgl. zu Unterstützungspotentialen von IuK-Systemen bei untemehmensübergreifender Zusammenarbeit Picot/Reichwald/Wigand (1996), S. 270–273.Google Scholar
  25. Gümbel/Woratschek (1995), Sp. 1017.Google Scholar
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    Vgl. zu diesem Vorgehen der Transaktionskostentheorie z. B. Picot/Dietl (1990), S. 183.Google Scholar
  27. 32.
    Vgl. zu der Begriindung dieser Unterscheidung am Beispiel einer Transportkette Kleer (1991), S. 86–87 und S. 90–92.Google Scholar
  28. Eine Differenzierung zwischen Transaktionskosten der Geschäftsbeziehungen und der Prozeßdurchführung ist daher nicht gleichzusetzen mit einer Unterscheidung zwischen ex ante (vorvertraglichen) und ex post (nachvertraglichen) Transaktionskosten. Vgl. Hosenfeld (1993), S. 109–112Google Scholar
  29. Vgl. zur Operationalisierung der Transaktionskosten durch Defmition getrennter Mengen-und Wertgerüste sowie zur Begründung einer Analyse von Transaktionsmengen Gümbel (1985), S. 152 und 155–156.Google Scholar
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  32. Vgl. Gttmbel/Woratschek (1995), Sp. 1013.Google Scholar
  33. Vgl. Picot/Reichwald/Wigand (1996), S. 226–229.Google Scholar
  34. Die originare Unterscheidung zwischen externen Transaktionskosten (Kosten der Marktinanspruchnahme) und internen Transaktionskosten (Kosten der Inanspruchnahme der Unternehmensorganisation) basiert auf dem klassischen Markt-Hierarchie-Paradigma. Vgl. Gilmbel/Woratschek (1995), Sp. 1014.Google Scholar
  35. Vgl. zu Abhängigkeiten zwischen Kommunikationsbeziehungen und Koordinationsformen Laux/Liermann (1993), S. 107–128.Google Scholar
  36. Der gewählte Modellansatz verdeutlicht die Analogien zwischen einer betriebswirtschaftlich ausgerichteten Transaktionskostentheorie und einer entscheidungsorientierten Organisationstheorie, die sich sowohl auf das gemeinsame Untersuchungsobjekt der Koordinationsform als auch auf Parallelen in den methodischen Ansätzen beziehen. Vgl. Gtlmbel/Woratschek (1995), Sp. 1014 und Laux/Liermann (1993), S. 8–11.Google Scholar
  37. Aufgrund der Produktionsverbundenheit wird jedoch L d. R. nicht über einzelne Sendungen verhandelt. Die detaillierte Modellierung ist jedoch zur Ermittlung der Prozeßkosten von Sendungen mit heterogenen Prozeßanforderungen erforderlich. Vgl. hierzu Abschnitt 5. 4.Google Scholar
  38. Eine investitionstheoretische Formulierung des Modells ist prinzipiell möglich.Google Scholar
  39. Vgl. zu Annahmen einer vollkommenen Markt-bzw. Betriebsart z. B. Gümbel (1985), S. 161. 74Google Scholar
  40. Vgl. zu den Parallelen zwischen dem Prozeßansatz und dem Ansatz der Informationslogistik Krcmar (1991); S. 76–78 und zur Analogie guter-und informationslogistischer Beziehungen Malone/Rockart (1992), S. 637.Google Scholar
  41. 75.
    Hierbei wird unterstellt, daß die City-logistische Controlling-Applikation auch in der Betriebsphase für die tägliche Planung, Steuerung und Kontrolle der Leistungserstellung eingesetzt wird. Vgl. zur Informationslogistik Szyperski/Klein (1993), S. S. 188–189 und Isermann/Kaupp (1996), S. 64–65.Google Scholar
  42. 82.
    Die Intention und die potentielle Leistungsfähigkeit dieser Form der Konsolidierung wird durch die des Be- griffes „virtuell“ erfaßt. Ein „virtuelles Umschlagterminal” ist einerseits als „nicht reale Umschlaganlage“, andererseits als „mit der Funktion einer Umschlaganlage ausgestattet” zu interpretieren.Google Scholar
  43. Vgl. Isennann (1996b), S. 154.Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Martin Kaupp

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