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Zusammenfassung

Die Beantwortung der Frage, welchen Einfluß der räumlich-strukturelle Wandel der alt-industrialisierten Region “Ruhrgebiet” auf das technische Infrastruktursystem Wasserversorgung hatte und hat, ist von nicht unerheblicher Bedeutung für die Erarbeitung und die Aussagen der wasserwirtschaftlichen Fachplanungen für diesen Raum. Für die Berücksichtigung/Einarbeitung der Ergebnisse einer Wirkungsanalyse bieten die “Technischen Anleitungen zur Erarbeitung wasserwirtschaftlicher Rahmenpläne” und die “Mustergliederung für das Erarbeiten eines Bewirtschaftungsplanes” in Nordrhein-Westfalen eine Reihe querschnittsorientierter Ansatzpunkte bzw. Möglichkeiten zur integrativen planerischen Verzahnung /14/. Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan und Bewirtschaftungsplan gem. §§ 36, 36 b WHG weisen als wasserwirtschaftliche Fachplanungsinstrumente vom potentiellen Daten- und Informationsinput und -output so enge Bezüge zur gesamträumlichen Planung auf, daß “sie in voller Ausnutzung ihrer vom Gesetzgeber vorgesehenen Funktion verbesserte Möglichkeiten zu einer Querschnittsplanung bieten, die über die wasserwirtschaftlichen Belange hinaus eine integrierte oder zum mindesten koordinierte Berücksichtigung anderer Bereiche erlaubt” /15/.

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Literaturangaben zu Kapitel 1., 2. und 3

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Bernhard Budde
    • 1
  • Jörg Nolte
    • 1
  1. 1.Abteilung Raumplanung Fachgebiet Stadtbauwesen und WasserwirtschaftUniversität DortmundDeutschland

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