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Mobile Banking und Sicherheit im Mobile Commerce

  • Nasser Mustafa
  • Andreas Oberweis
  • Tobias Schnurr

Zusammenfassung

Mobile Commerce (M-Commerce) kann vereinfacht als die Möglichkeit definiert werden, mit Hilfe mobiler Endgeräte auf Informationen zuzugreifen, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen sowie Waren zu handeln. Die monetäre Abwicklung für in Anspruch genommene Leistungen kann ebenfalls mit mobilen Endgeräten durchgeführt werden. Voraussetzung hierfür sind jedoch sichere Verfahren, da seitens der Endkunden dem Sicherheitsaspekt im M-Commerce ein noch höherer Stellenwert beigemessen wird, als dies bereits im herkömmlichen E-Commerce der Fall ist (Gneiting 2000, S. 24). Bestehende Mechanismen, wie z. B. das beim Electronic Banking sehr verbreitete PIN/T AN- Verfahren sind hierfür jedoch nur kurzfristige Alternativen, da diese den Mobilitätsgedanken konterkarieren und üblicherweise keine dauerhafte Benutzerakzep tanz erzielen. Als erfolgversprechender erweisen sich mobile digitale Signaturen. Um dieses Terrain zu besetzen, versuchen „Non- und Near Banks“ derartige Dienste und Serviceleistungen im Markt zu positionieren. Als Beispiel hierfür sind die Netzwerk-Provider zu nennen, welche die Wertschöpfungskette um Transaktionsleistungen und Trust-Services zu erweitern versuchen. Eine Positionierung der möglichen Anbieter und Verfahrensweisen solcher klassischen Bankdienstleistungen ist bislang jedoch noch nicht abgeschlossen und Gegenstand der gegenwärtigen Diskussionen und Positionierungsbe strebungen der verschiedenen Marktteilnehmer. Fast überflüssig ist es demnach festzu stellen, dass für Finanzdienstleister der mobilen Zahlungsfunktion ein weitaus höherer Stellenwert einzuräumen ist als der Portierung von Banking- und Brokerage-Funktionen auf einen weiteren Vertriebskanal.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Nasser Mustafa
  • Andreas Oberweis
  • Tobias Schnurr

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