Advertisement

Wirkungen von Internet und E-Commerce auf die Unternehmensgrenzen

  • Felix Schuler
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

Vor der Untersuchung der Wirkungen des Internets und E-Commerce auf Determinanten der Unternehmensgrenzen, soll zum einen knapp auf Entwicklung, technische Struktur und institutionelle Aspekte des Internets, eingegangen werden.1 Zum anderen wird eine Momentaufnahme der Entwicklung des E-Commerce dargestellt. Die starken Veränderungen in quantitativer und qualitativer Hinsicht, denen der Status Quo unterworfen ist und die geringe Verläss-lichkeit von quantitativen Prognosen lassen nur eine sehr verdichtete und aggregierte Übersicht als sinnvoll erscheinen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Die folgenden Ausführungen zu Geschichte und Struktur nehmen in weiten Teilen Bezug auf Telegeography (2000), Krancke (2000) und Leiner et al. (2000).Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. dazu Standage (1999), dessen Buchtitel „The Victorian Internet“auf das frühe Telegraphennetz als Vorfahre des heutigen Internets verweist.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Beck (1999), S. 11ff.Google Scholar
  4. 4.
    Dies war entscheidend für die Gestaltung eines überlegenen, u. U. auch militärisch nutzbaren Netzes, da ein teilweiser Ausfall der Kommunikationsinfrastruktur nicht zu einem Zusammenbruch des Netzes führen kann. Andere Verbindungslinien des dezentralen Netzes springen für ausgefallene Strecken ein, da Informationspakete einen beliebigen (Um-)Weg durch das Kommunikationsnetz nehmen können.Google Scholar
  5. 5.
    Benannt nach der Advanced Research Projects Agency (ARPA), einer militärischen Forschungseinrichtung der USA.Google Scholar
  6. 6.
    Abkürzung für: Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Dieses Übertragungsprotokoll wurde Anfang der 1970er Jahre maßgeblich von den Forschern Robert Kahn (einem der führenden Architekten des Arpanet) und Vinton Cerf (damals an der Stanford University tätig) für die Nutzung im Arpanet entwickelt. Für die Details der Entwicklung des TCP/IP vgl. Leiner et al. (2000).Google Scholar
  7. 7.
    Diese Protokoll wurde ebenfalls bei Arpa entwickelt; vgl. Beck (1999), S. 15f. und Leiner et al. (2000).Google Scholar
  8. 8.
    Dazu zählt v.a. das Wissenschaftsnetzwerk NSFNET (National Science Foundation NET)Google Scholar
  9. 9.
    So entspricht dem Domainnamen „uni-erlangen.de“u.a. die IP-Adresse 131.188.3.72.Google Scholar
  10. 10.
    Die Entstehung und Struktur der ICANN spiegelt exemplarisch einige der institutionellen Schwierigkeiten des Internets wieder: Die rechtliche und politische Zwitterposition der meisten Internet-Organisationen und die abnehmende, aber noch immer starke USA-Zentrierung. So hat ICANN zwar eine private Rechtsform, wurde aber nach langwierigen internationalen Verhandlungen auf Basis einer Übereinkunft geschaffen, an der Nationalstaaten, Unternehmen und nationale und internationale Vereinigungen mitgewirkt haben. Auch wird die Leitung von ICANN teilweise von Unterorganisationen bestimmt, teilweise durch alle Internet-Nutzer gewählt, die sich an der Wahl beteiligen wollen. Die Namensvergabe selbst war bis 1995 hoheitliche Aufgabe der US-Regierung, die bis dahin der eigentliche Hauptfinanzier des Internets war. 1995 wurde sie an eine private Institution übergeben, die das Monopol auf die Registrierung von Domainnamen hatte, bis 1998 ICANN gegründet wurde, die nun einer ganzen Reihe von Unternehmen das Registrierungsrecht gibt.Google Scholar
  11. 11.
    Browser sind Software-Programme, die als „Client“auf dem Rechner eines Nutzers Kontakt mit einem Server aufnehmen können, von diesem Informationen anfordern und empfangen und diese auf dem Computer des Anwenders darstellen können.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Beck (1999), OECD (2000).Google Scholar
  13. 13.
    Dies wurde erst durch den Gopher-Dienst unnötig, der ab ca. 1993 den Besuch mehrerer Seiten innerhalb einer Anmeldung ermöglichte und mit seiner hierarchischen Verzeichnisstruktur die Nutzung des Netzes erleichterte. Vgl. Whinston/Stahl/Choi (1997), S. 12.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Thomas/Wyatt (1999), S. 682, OECD (2000), S. 6, TeleGeography (2000). Europa wurde ab 1989 sukzessive in das NSFNET eingebunden.Google Scholar
  15. 15.
    Cerfnet, Uunet und Psinet — die beiden ersten gehören heute zu Worldcom, dem im Jahr 2001 wichtigsten Betreiber von backbone-Datenleitungen.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Erläuterung der Infrastruktur auf der folgenden Seite.Google Scholar
  17. 17.
    Quelle: Österreichische Domainverwaltung, www.nic.at/german/geschichte.html, Aufruf am 10.11.2001.Google Scholar
  18. 18.
    Constant Average Growth Rate (durchschnittliche jährliche Wachstumsrate) von 1993 bis 2001.Google Scholar
  19. 19.
    Zahl der an das Internet angeschlossenen Rechner. Quelle: Internet Software Consortium, www.isc.org/ds/WWW-200101/index.html, Aufruf am 10.11.2001. Zahlen beziehen sich jeweils auf Juli, außer 2001: Januar.Google Scholar
  20. 20.
    Quelle: IDC (2001a), NUA Internet Survey, www.nua.com, Aufruf am 10.11.2001 (für 1993/1995).Google Scholar
  21. 21.
    Quelle: Österreichische Domainverwaltung, Internetindicators.com (für 1993), DomainStats.com (für 2001).Google Scholar
  22. 22.
    Dies war über weite Bereiche der Internet-Entwicklung hinweg die übliche „Abrechnungsform“zwischen allen Anbietern, die erst mit der verstärkten kommerziellen und asymmetrischen Nutzung des Netzes nicht mehr aufrecht zu erhalten war.Google Scholar
  23. 23.
    Lange Zeit hatte mit dem 1998 verstorbenen Jan Postei, einem Pionier der Internetentwicklung, eine einzelne Person die Rolle inne, Verbesserungsvorschläge und Requests for Comments zu redigieren und zu verwalten.Google Scholar
  24. 24.
    International Telecommunications Union bzw. European Telecommunications Standards Institute. Google Scholar
  25. 25.
    ICANN (2001).Google Scholar
  26. 26.
    Zitiert nach Belleflamme (2001), S. 230, Fn. 4.Google Scholar
  27. 27.
    Transaktionsbezogener und v.a. für B2C geeignet, definiert eMarketer (2001a) als E-Commerce, wenn „the buyer initiates and completes the entire purchase order, or transactional contract, via the internet (including e-mail). How the merchant chooses to process the transaction order (i.e., manually or electronically), and how the product is actually delivered, are irrelevant to this definition.“Kurz gesagt ist B2C-E-Commerce, wenn ein Konsument ein Produkt kauft, indem er auf einer Webseite einen „Kaufen“-Button drückt.Google Scholar
  28. 28.
    Vgl. Wirtz/Kleineicken (2000), OECD (2000).Google Scholar
  29. 29.
    Quelle: IDC (2001b). Anzumerken ist, dass IDC als „konservativ“bzgl. der Quantifizierung und Prognose von E-Commerce-Daten gilt, weshalb dort, wo keine offiziellen Zahlen vorliegen, möglichst auf IDC-Zahlen zurückgegriffen wird. Bei den B2B-Zahlen sind in diesem Fall nur Internet-Umsätze ohne EDI genannt.Google Scholar
  30. 30.
    Vgl. Economist (2001b), eMarketer (2001a und b). In den B2C-Bereichen Spielzeug, Musik und Bücher dominieren allerdings die sog. pure-play leader, also die großen reinen Internet-Anbieter wie amazon.com.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. Haltiwanger/Jarmin (2000) und Fraumeni (2001) für Probleme der Messung von E-Commerce-Aktivitäten. Eine verlässliche Zahl für den Anteil des elektronischen B2B-Geschäfts über alle Branchen hinweg in den USA war nicht verfügbar, weshalb an dieser Stelle repräsentative Teile des B2B-Geschäfts dargestellt werden.Google Scholar
  32. 32.
    Einzelne Fallbeispiele lassen ebenfalls das Potenzial im B2B-Bereich erahnen. Das Einkaufsvolumen von General Electric über seine eigenen Online-Märkte beträgt 2001 über 20 Mrd. $, davon allerdings nur ein Teil über Internet [Economist (2001c)], Volkswagen orderte im Jahr 2001 Güter und Dienstleistungen für ca. 6 Mrd. DM über das Internet (bei einem Gesamteinkaufsvolumen von 96 Mrd. DM) [FTD (2001a)].Google Scholar
  33. 33.
    Ob das Wachstum aller elektronischen Transaktionen so stattfindet muss natürlich dahingestellt bleiben.Google Scholar
  34. 34.
    Quelle: BCG/Shop.ORG (2001).Google Scholar
  35. 35.
    Quellenangabe, jeweils zitiert nach Emarketer (2001 a): (1) Forrester Research (2) Jupiter Reserach.Google Scholar
  36. 36.
    Davon wiederum gut ein Viertel nicht als CD o.ä., sondern via Download.Google Scholar
  37. 37.
    McAfee (2001), S. 31, Vgl. auch Garicano/Kaplan (2000), S. 2.Google Scholar
  38. 38.
    Vgl. dazu eMarketer (2001a und b), in denen u.a. die weit divergierenden Schätzungen verschiedener Unternehmen gegenübergestellt werden und entsprechende Revisionen der Prognosen nachvollziehbar sind. Für betriebswirtschaftlich orientierte E-Commerce-Experten werden die folgenden Kapitel unter Umständen wenig Neues enthalten. Es kann aber nicht Ziel dieses Abschnitts sein, eine betriebswirtschaftliche Aufarbeitung des Phänomens E-Commerce zu leisten, sondern nur, die wichtigsten, gesicherten oder mit einiger Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Einflüsse auf Determinanten der Unternehmensgrenzen herauszuarbeiten.Google Scholar
  39. 40.
    Vgl. die Zahlen in Abschnitt D 1.2 sowie Lucking-Reiley/Spulber (2001) und Economist (2001b)Google Scholar
  40. 41.
    Studie verfügbar unter www.e-startup.org (Aufruf am 20.11.2001).Google Scholar
  41. 42.
    Vgl. Wise/Morrison (2000), Baily/Lawrence (2001), S. 311.Google Scholar
  42. 43.
    Vgl. Economist (2001 c).Google Scholar
  43. 44.
    Vgl. für die Systematisierung der Transaktionskosten oben Abschnitt C 4.1, v.a. Tabelle C 5. Google Scholar
  44. 45.
    Vgl. David (2000) für eine Diskussion der Ergebnisse von Sichel.Google Scholar
  45. 47.
    Zur Ergänzung sei noch der folgende anekdotische — und sehr „old-economy“ -bezogene — Beleg angeführt: Der seit 25 Jahren für Ersatzteile zuständige Mitarbeiter eines Autohauses in einer entlegenen Gegend Bayerns bestätigte dem Autor gegenüber, dass die seit Mitte 2000 bestehende Möglichkeit der Internet-Bestellung von Ersatzteilen bei einem entfernten Großhändler die Kosten drastisch gesenkt habe. Gegenüber früheren Methoden der Bestellung (Brief, Telefon, Fax) hätte sich nicht nur der Zeitaufwand für Besteller und Großhändler um mind. 50% reduziert, was angesichts geringer Hardware-Kosten insgesamt eine deutliche Kostenreduzierung beinhaltet. Auch die Qualität der Bestellung (Fehlerquote, unmittelbare Auskunft, Termintreue etc.) habe sich deutlich verbessert, was wiederum der Autor dieses Textes bestätigen kann.Google Scholar
  46. 49.
    Vgl. auch Whinston/Stahl/Choi (1997), S. 263ff.Google Scholar
  47. 50.
    Vgl. Nagarajan et al. (2001). Auf den Arbeitsmarkt, wo matching eine mindestens ebenso herausragende Rolle spielt und die Auswirkungen des Internets auf die Arbeitsvermittlung vielversprechend sind [Autor (2001), Beck (1999)], soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden, da die Materie in diesem speziellen Markt zu komplex ist und die Literatur zu matching auf dem Arbeitsmarkt fast unüberschaubar umfangreich.Google Scholar
  48. 51.
    Vgl. auch FTC (2000), Part 2, S. 7f. und zum Handel mit Übertragungskapazitäten Economist (2001 d).Google Scholar
  49. 53.
    Elektronische Plattformen für die Zusammenarbeit von verschieden Projektbeteiligten. Vgl. Kinney (2000), Appendix C.Google Scholar
  50. 54.
    Vgl. zur Funktionsweise von E-Commerce-Instrumenten im Baugewerbe und zu den Möglichkeiten von Effizienzsteigerungen durch diese Instrumente auch Roth (2001).Google Scholar
  51. 55.
    Die an dieser Stelle verwendete Definition von Verhandlungskosten ist weit enger als die in Milgrom/Roberts (1990/1992) verwendete Kategorie der „bargaining costs“, die sowohl Ex-Ante- wie Ex-Post-Transaktionskosten enthalten. Vgl. Abschnitt C 4.2.1, Unterpunkt „Verhandlungskosten und kurzfristige Verträge“Google Scholar
  52. 56.
    Vgl. für einige Möglichkeiten der Unterstützung von Verhandlungen durch E-Commerce-Anwendungen Rose (1999), S. 181ff.Google Scholar
  53. 57.
    Die Untersuchung von Garicano/Kaplan (2000) berücksichtigt noch eine Vielzahl weiterer Vergleichsmöglichkeiten, wie das oft zitierte Problem der fehlenden physischen Inspektion der Fahrzeuge, resultierender Vertrauensprobleme und „Lemons“ -Problematiken à la Akerlof (1971). Sie finden heraus, dass die vom Betreiber der Online-Auktion getroffenen Maßnahmen zur Verhinderung von adverser Selektion greifen und jedenfalls keine größeren Probleme als bei physischen Transaktionen auftreten.Google Scholar
  54. 58.
    Anzumerken ist, dass dieses Ergebnis unter der Bedingung eines liquiden Marktes steht.Google Scholar
  55. 59.
    Diese Einsparungen sind auch ein klassisches Beispiel für die von Evans/Wurster (2000) prognostizierten Effekte, die durch die Trennung der Informationen vom physischen Gut entstehen.Google Scholar
  56. 60.
    Zur Qualifizierung dieser Einsparungen ist abschließend aber anzumerken, dass selbst eher optimistische Schätzungen davon ausgehen, dass auch in naher Zukunft nur etwa 10% der Online-Bestellung auch Ergebnis einer Online-Verhandlung sein werden. Vgl. BCG (2000b).Google Scholar
  57. 61.
    Vgl. Brynjolfsson/Smith (2000a).Google Scholar
  58. 62.
    Vgl. Levy et al. (1997), S. 792 und v.a. die dort in Fn. 1 zitierte Literatur.Google Scholar
  59. 64.
    „Bei dem betrachteten Unternehmen handelt es sich um ein Industrieunternehmen mit ca. 5000 Mitarbeitern in 6 Ländern, das etwa 800 Mio. € Jahresumsatz erzielt. Jährlich erfolgen im Bereich indirekter Güter ca. 18.000 Bestellungen mit einem Gesamtvolumen von etwa 15 Mio. € bei ungefähr 400 relevanten Lieferanten“ [Allweyer (2001)]. Anzumerken ist, dass die Untersuchung von einem Unternehmen durchgeführt wurde, das als Tochterunternehmen der SAP AG solche Marktplatzleistungen erbringt, so dass zumindest die zusätzlich durch den Marktplatz erzielbaren Einsparungen evtl. einem gewissen bias unterliegen könnten.Google Scholar
  60. 65.
    Bzw. E-Procurement, d.h. in diesem Fall die elektronische Abbildung des Einkaufs Vorgangs.Google Scholar
  61. 66.
    Kinney (2000), S. C 6.Google Scholar
  62. 67.
    Vgl. dazu unten S. 204.Google Scholar
  63. 68.
    Dabei können deutlich Kosteneinsparungen bereits ohne die weitgehenden Maßnahmen des Dell-Systems erreicht werden. Die amerikanische National Association of Manufacturers berichtet, dass die Zeit von der Bestellung bis zur Auslieferung bei wichtigen Produkten (primary products) im Jahr 2000 mit integrierter Online-Bestellmöglichkeit 21 Tage gegenüber 26 Tagen ohne Online-Bestellmöglichkeit betrug. Zitiert nach eMarketer (2001b), S. 140.Google Scholar
  64. 69.
    Vgl. Fine/Raff (2001), Kwoka (2001). Helper/MacDuffie (2002) kritisieren die in einer oft zitierten Studie von Goldman Sachs errechneten Einsparungen von 2000$ pro Fahrzeug durch B2B-Einkauf als zu hoch, da die Zahl der Online-Einkäufe zu hoch angesetzt sei.Google Scholar
  65. 70.
    Vgl. zu digitalen Produkten ausführlich Abschnitt D 3 und die dort zitierte Literatur.Google Scholar
  66. 72.
    Reisebüro (Flugticket), Abwicklung in Filiale (Bank), Überweisung/Scheck (Rechnung); Vertrieb über Vertreter/Makler (Versicherung), Vertrieb von CD-ROM über Handel (Software).Google Scholar
  67. 73.
    Weitere Belege in Lucking-Reiley/Spulber (2001), S. 57.Google Scholar
  68. 74.
    Vgl. für einige ebenfalls in diese Richtung gehende Überlegungen Garbe (1998).Google Scholar
  69. 75.
    Vgl. Bakos/Brynjolfsson (1993).Google Scholar
  70. 76.
    Fulkerson/Shank (2000, S. 418) berichten von einem Textilunternehmen, dessen Lieferanten zur Anbindung an das EDI-System jeweils 20.000 $ aufzubringen hatten. Zur Einbindung in das neue intemetbasierte System des Unternehmens müssen Lieferanten nur einen Internet-Anschluss besitzen. Vgl. auch Brynjolfsson/Hitt (2000).Google Scholar
  71. 77.
    Dazu Picot/Reichwald/Wigand (2001, S. 187): „Die Einführung von EDI in einem Unternehmen verursacht in der Regel erhebliche Kosten, weshalb kleine und mittlere Unternehmen vornehmlich in der Rolle als Zulieferer unter dem Druck großer Unternehmen EDI einfuhren.“ Vgl. auch ebd. S. 321ff.Google Scholar
  72. 78.
    Quellen: BCG (2000a), IBM nach BCG (2000c), National Association of Manufacturers nach eMarketer (2001). Forrester (2000) sieht den Anteil der EDI-Nutzer bei Großunternehmen in der EU sogar bei fast 40%. Diese Zahl erscheint aber sehr hoch und ist nicht zu verifizieren.Google Scholar
  73. 79.
    Evans/Wurster (2000), S. 171.Google Scholar
  74. 80.
    Picot/Reichwald/Wigand (2001, S. 187). Vgl. auch FTC (2000), Part 1, S. 4. und Kinney (2000), S. 29.Google Scholar
  75. 81.
    Sollten also tatsächlich 90% aller EDI-Nutzer [Forrester (2000) für USA und Europa] den geplanten Übergang zu Internet-basierten Lösungen oder hybriden Internet-EDI-Techniken vollziehen, dann müssten in den kommenden Jahren wichtige Einflüsse auf die Gestaltung von Lieferbeziehungen zu erwarten sein.Google Scholar
  76. 129.
    Allerdings hat sich im Verlauf der Konkurs-Welle bei neugegründeten Internet-Unternehmen der Jahre 2000/2001 gezeigt, dass auch prinzipiell fungible Güter, wie Computer und andere IT-Infrastruktur oft nur noch zu 20–30% ihres Buchwertes veräußerbar waren. Vgl. Business Week (2001).Google Scholar
  77. 130.
    Brynjolfsson/Smith (2000a), S. 578.Google Scholar
  78. 131.
    Latcovich/Smith (2001) errechnen ein C4-Konzentrationsmaß von 93% im US-Online-Buchhandel 1999.Google Scholar
  79. 132.
    Vgl. Brynjolfsson/Smith (2000b).Google Scholar
  80. 133.
    Vgl. Shapiro/Varian (1999, Kapitel 6), Varían (2000a).Google Scholar
  81. 134.
    Shapiro/Varjan (1999), S. 179ff. sprechen auch hier von „demand side economies of scale“.Google Scholar
  82. 135.
    Bisweilen wird auch eine andere Art von Netzeffekt angeführt, der aus der im Internet stark verbreiteten Mundpropaganda erwächst: Je mehr Nutzer eines bestimmten Angebots es gibt, desto leichter sind Tipps und Hinweise zu dessen optimaler Nutzung verfügbar und desto höher der Nutzen für einen weiteren neuen Nachfrager. Vgl. Borenstein/Saloner (2001, S. 11), Goolsbee (2000).Google Scholar
  83. 136.
    Vgl. dazu den nachfolgenden Abschnitt D 3.Google Scholar
  84. 137.
    Die anderen Ursachen von Größenvorteilen (geringerer Bedarf an Ersatzressourcen und geringeres Ausfallrisiko durch Risikostreuung) können als mutmaßlich wenig E-Commerce-beeinflussbare Größen unberücksichtigt bleiben. Ob sich Erfahrungskurven-Effekte im E-Commerce mehr oder weniger als in anderen Bereichen einstellen, kann noch nicht beurteilt werden. Vgl. C 3.2.1.Google Scholar
  85. 138.
    Vgl. WR Hambrecht (2001), S. 12ff., die in einer Analyse des großen Marktplatzanbieters FreeMarkets die „scalabilty“ des Gesamtgeschäfts bejahen.Google Scholar
  86. 139.
    Belleflamme (2001) vertritt sogar die These, dass die hohen Investitionen für Informationstechnologie mit dem Ziel der Produkt- und Preisdifferenzierung ausschlaggebend für das berühmte IT-Produktivitäts-Paradoxon sind, da die IT überwiegend nicht zur Kostensenkung, sondern zur Differenzierung eingesetzt würde und deshalb keine gesamtwirtschaftlich effizienzfördemde Wirkung entfaltet.Google Scholar
  87. 140.
    Vgl. Brynjolfsson/Smith (2000a).Google Scholar
  88. 141.
    Diese Frage ist von der einleitend angesprochenen Beschränkung der wettbewerblichen Betrachtungen zum E-Commerce besonders betroffen, da allein schon die Frage des information sharing auf solchen Marktplätzen eine vertiefte Analyse verdienen würde. Vgl. dazu und zu allen im folgenden angesprochenen Punkten ausführlich FTC (2000), Part 3 und Bundeskartellamt (2001), S. 47f.Google Scholar
  89. 142.
    Quelle: McKinsey & Co. nach eMarketer (2001b), S. 196.Google Scholar
  90. 143.
    FTC (2000), Part 3, S. 13.Google Scholar
  91. 144.
    Beispielsweise die Trennung von Geboten und Namen, die Beschränkung der erkennbaren Informationen auf die eigenen Gebote und deren Rang oder eine Segmentierung der Marktplätze, so dass jeder Verkäufer zwar die Käufer-Gebote aber keines seiner Wettbewerber erkennen kann und vice versa. Vgl. FTC (2000), S. 11 und Bundeskartellamt (2001).Google Scholar
  92. 145.
    Dies wird auch von den Plänen für einen Börsengang von Covisint unterstrichen, der „aus Gründen der Unabhängigkeit und Kunden-Neutralität, aber auch um den Geschäftsfokus klarzustellen“ angestrebt wird. Vgl. O.V. (2001).Google Scholar
  93. 146.
    Covisint musste den amerikanischen und deutschen Kartellbehörden zusichern, dass der Zugang der gesamten Kfz-Industrie offen steht.Google Scholar
  94. 147.
    Vgl. auch Lucking-Reiley/Spulber (2001), S. 64.Google Scholar
  95. 148.
    Hier zitiert nach Smith/Bailey/Brynjolfsson (2000).Google Scholar
  96. 149.
    Hier zitiert nach Smith/Bailey/Brynjolfsson (2000).Google Scholar
  97. 150.
    Auch sind höhere Preise in Internet-Auktionen wegen der Besonderheiten des Auktionssystems weniger gut als Indikatoren für den Preiseffekt geeignet. Vgl. Smith/Bailey/Brynjolfsson (2000), S. 100f.Google Scholar
  98. 151.
    Brynjolfsson/Smith (2000a), S. 570.Google Scholar
  99. 152.
    Anders ausgedrückt scheint ein hohes Maß an ökonomischer Ignoranz im Bereich der E-Commerce-Nachfrager zu bestehen, wenn man Stigler (1961, S. 214) folgt: „Price dispersion is a manifestation — and indeed it is the measure — of ignorance in the market“.Google Scholar
  100. 153.
    Die Ergebnisse von Brynjolfsson/Smith (2000a) und anderen lassen vermuten, dass in hohem Maße Effizienzpotenzial verschenkt wird, wenn Marktanteile von 80% erreichbar sind, ohne zu den günstigsten Anbietern zu zählen.Google Scholar
  101. 154.
    Der Ursprung dieser Diskussion wird meist auf Robert Solows Feststellung von 1995: „You can see the computer age everywhere except in the productivity statistics“ zurückgeführt. Aktuell wird die Diskussion v.a. von Gordon (2000), der gegen die These eines weitere Produktivitätsgewinnes durch Informationstechnologie argumentiert, weitergeführt. Gegenteilige Belege für einen anhaltenden Effekt des Internets auf die Produktivität versammelt Litan/Rivlin (2001). Vgl. auch Baily/Lawrence (2001) und IMF (2001).Google Scholar
  102. 155.
    Borenstein/Saloner(2001), S. 8.Google Scholar
  103. 156.
    McAfee (2001) gibt eine interne Untersuchung der Firma Cisco wider, die bereits seit 1994 Investitionen in Internet-Technologie getätigt hat und zum Schluss kommt, dass die kumulierten Einsparungen 1994–1999 sich auf 650 Mio. $ oder 5.3% des Umsatzes von 1999 belaufen. Diese Einsparungen — davon fast 50% durch Verbesserungen in der Fertigung — dürften nach Einschätzung der meisten Beobachter eine Art Obergrenze für Internet-bezogene Effizienzgewinne darstellen, da eine so intensive organisatorische Einbindung der Internet-Aktivitäten wie bei Cisco nur für wenige Unternehmen nachvollziehbar sein dürfte. Vgl. zur Diskussion um die Produktionsstrategie von Cisco auch Häcki/Lighton (2001) und Krugman (2001).Google Scholar
  104. 157.
    Vgl. Fine/Raff (2001), S. 77f. und Economist (2001c, Fallstudie Valeo).Google Scholar
  105. 158.
    Vgl. McAfee (2001), S. 43ff. und Fine/Raff (2001), S. 80. Vgl. auch Lee/Billington (1992), die ineffiziente Informationssysteme zu den größten Hindernissen für effiziente Liefer- und Produktionsprozesse halten, deren Übersicht der wichtigen „pitfalls“ in der Wertschöpfungskette allerdings auch verdeutlicht, dass das Internet hier nur an einigen Stellen das Potenzial zu weitreichenderen Verbesserungen hat.Google Scholar
  106. 159.
    Möglichkeiten und Begrenzungen des Modells fassen u.a. Fine/Raff (2001, S. 71ff.) zusammen.Google Scholar
  107. 160.
    Nach einer Erhebung der National Association of Purchasing Management nutzten in den USA im ersten Quartal 2001 21% aller Produktionsbetriebe und 8% aller anderen das Mittel der Online-Auktion für Teile ihres Einkaufsvolumens [eMarketer (2001b, S. 91)]Google Scholar
  108. 161.
    General Motors hat nach Informationen von eMarketer (2001b, S. 95), bei seinen Auktionen im Jahr 2000 zwischen 3% und 30% Preisreduktion gegenüber den vor der Auktion gültigen Verträgen erzielt. Dabei dürfen die Probleme solcher Auktionen nicht übersehen werden. So kommt ein nicht geringer Anteil derjenigen Einkäufer, die im Zuge einer Auktion zu einem neuen Lieferanten wechselten, zu ihren alten Lieferanten zurück, weil die neuen Lieferanten die speziellen Anforderungen nicht erfüllen konnten [Economist (2000b)].Google Scholar
  109. 162.
    Vgl. Kinney (2000), S. 32.Google Scholar
  110. 163.
    http://techupdate.zdnet.com/techupdate/stories/main/0,14179,2711901-1,00.html (Aufruf am 2.11.2001).Google Scholar
  111. 164.
    Vgl. zur Begründung des Allfmanz-Ansatzes mit economies of scope Börner (2000).Google Scholar
  112. 165.
    Vgl. Oxenfeldt (1966), Stahl (1982), Guiltinan (1987), p. 79, Bliss (1988), Mulhern/Leone (1991), Neumann (1994), p. 275, Neumann (2000).Google Scholar
  113. 166.
    Dies gilt sogar für den klassischen Fall von Substitutionsgütern, Butter und Margarine. Ein Päckchen Margarine, das sich in einem Geschäft in 200 Kilometer Entfernung befindet oder nach dem einen Tag lang gesucht werden muss, ist kaum mehr ein Substitut für ein Päckchen Butter im Laden um die Ecke.Google Scholar
  114. 167.
    Die von vielen Finanzdienstleistem übernommene Strategie, auch Produkte konkurrierender Unternehmen anzubieten (v.a. im Fondsbereich) sind damit als Versuch zu interpretieren, dem Kunden im eigenen Haus die Aus Wahlmöglichkeiten zu bieten, die er sich über das Internet ohnehin besorgen könnte, und so zumindest die Vermittlungsfunktion zu behalten.Google Scholar
  115. 168.
    Das Auftreten der Direkt-Broker und der resultierende Einbruch in den Gebühren für die Brokerage-Dienstleistungen ist das bekannteste Beispiel.Google Scholar
  116. 169.
    Vgl. die Diskussion über die „debundling hypothese“ in Franke (1998), Hax (1998) und Dufey (1998).Google Scholar
  117. 170.
    Einige Einsparungen können tatsächlich erheblich sein. So berichten z.B. GE und Microsoft von 50 bis 65% Einsparungen bei internen Reisen bzw. den reisebezogenen Gemeinkosten.Google Scholar
  118. 171.
    Vgl. hierfür und für die folgenden Angaben Economist (2001c), BCG/Ward (2001).Google Scholar
  119. 172.
    Das bereits mehrfach angesprochene EDI kann als Erweiterung von ERP für Transaktionen zwischen Unternehmen angesehen werden.Google Scholar
  120. 173.
    Vgl. für eine ähnliche Argumentation mit Bezug auf die Informationstechnologie insgesamt Brynjolfsson et al. (1994), S. 1632f.Google Scholar
  121. 174.
    Economist (2000c, 2.6.2001, S. 88)Google Scholar
  122. 175.
    Vgl. Brynjolfsson/Hitt (2000).Google Scholar
  123. 82.
    Vgl. für eine Anwendung dieser Überlegungen auf die Bauindustrie Low/Sloan (1999).Google Scholar
  124. 83.
    Vgl. für empirische Belege zur Verringerung der durchschnittlichen Unternehmens- und Fabrikgröße in der Folge flexiblerer Produktionsanlagen Carlsson/Audretsch/Acs (1994).Google Scholar
  125. 84.
    Ein anderes Beispiel ist der Ersatz gedruckter Informationsmaterialien, die bei Veränderungen im Informationsinhalt nicht eingestampft werden müssen und somit vollständig verloren sind, sondern mit geringen Mehrkosten abgewandelt werden können. Dies kann die Probleme von Zeitspezifität (Zeitschrift aufgrund aktuellen Ereignisses nicht mehr auslieferbar) und Auftragsspezifität (Informationsbroschüren wegen Absage eines Ereignisses nicht mehr verwendbar) vermindern. Einschränkend ist anzumerken, dass diese Beispiel weniger vom Faktor E-Commerce als von der Digitalisierbarkeit des Produktes abhängen. Vgl. dazu Abschnitt D 3.Google Scholar
  126. 85.
    Einige Autoren [z.B. Garbe (1998)] sehen durch Informationstechnologie auch den Grad der Zeitspezifität von assets beeinflusst. Dazu wird häufig auf den Just-in-Time-Lieferungen erst ermöglichenden Einsatz von enger Datenanbindung zwischen Kunde und Lieferant. Dies hat jedoch eigentlich nichts mit einer etwaigen Zeitspezifität von Investitionen zu tun. Insgesamt gesehen ist die Spezifität der für eine Just-in-Time-Lieferung notwendigen Investitionen sogar besonders hoch.Google Scholar
  127. 86.
    Vgl. für eine ausführliche Diskussion der Determinanten des sunk-costs-Grades einer Investition Grossschuler (2001), Teil B 1.3.3.Google Scholar
  128. 87.
    Vgl. oben Abschnitt C 4.2.2.Google Scholar
  129. 88.
    Vgl. auch Lucking-Reiley (2000, S.232). Der spezielle Erfolg von eBay basiert natürlich noch auf einer Reihe weiterer Faktoren, insb. dem ausgefeilten System zur Gewährleistung von Vertrauen zwischen Handelspartnern. An dieser Stelle interessiert aber nur die grundlegende Geschäftslogik.Google Scholar
  130. 89.
    Als Beispiel sei die Gründungsanregung von eBay angeführt: Für einen Sammler von PEZ-Süßigkeitenspen-dern ist der traditionelle Tauschmarkt zumeist auf den regionalen Bereich beschränkt, da eine ausgedehntere Suche prohibitive Suchkosten erfordern würde. Bei weniger verbreiteten Sammlerartikeln kann ein Markt oft gar nicht erst entstehen, da nur bei einer — ohne das Internet zu teuren — Ausdehnung auf ein ganzes Land ein ausreichend liquides Angebot bzw. eine entsprechende Nachfrage verfügbar wäre.Google Scholar
  131. 90.
    Die Informationsfirma berlecon nennt (Stand 10/2001) 39 aktive Internet-Marktplätze für gebrauchte Investitionsgüter, davon 13 in Deutschland. Für Beispiele zur Vermarktung gebrauchter assets vgl. Stern (2000).Google Scholar
  132. 91.
    FTC(2000), Part 2, S. 7.Google Scholar
  133. 92.
    Vgl. dazu oben Abschnitt C 4.2.4, Unterpunkt „Property Rights und Information als Produktionsfaktor“. Die mögliche verringerte Lagespezifität von Wissen wurde bereits im vorangegangenen Abschnitt behandelt.Google Scholar
  134. 93.
    Vgl. C 4.2.2 und C 4.2.5.Google Scholar
  135. 94.
    Vgl. C 3.1.5 bzw. C. 4.2.2, Unterpunkt „Unsicherheit“.Google Scholar
  136. 95.
    Geht man aber mit Casson (1997, S. 110ff.) davon aus, dass die Kostspieligkeit der Informationsgewinnung an die Stelle der Annahme begrenzter Rationalität treten sollte, dann könnte das Internet eine weitreichendere Rolle hinsichtlich Unsicherheit und Voraussicht spielen: „By reducing the cost of handling information, new IT encourages the use of greater amounts of information in decision-making. The future becomes less uncertain as a result […] in other words, the ‘boundedness’ of rationality diminishes […]“[Casson/Wadeson (1996, S. 308)]. Allerdings schränkt Casson (1997, z.B. S. 280f.) selbst vielfach ein, dass Informationskosten zu einem großen Teil von anderen Faktoren (z.B. Vertrauen) als den direkten Kosten der Informationsgewinnung bestimmt werden.Google Scholar
  137. 96.
    Barber/Odean(2001), S.46.Google Scholar
  138. 97.
    Vgl. Balakrishnan/Wernerfelt (1986).Google Scholar
  139. 98.
    Vgl. Abschnitt C 4.2.1.Google Scholar
  140. 99.
    Vgl. Abschnitt C 4.2.1, Unterpunkt „Verhandlungskosten und kurzfristige Verträge“.Google Scholar
  141. 100.
    Vgl. Doig et al. (2001). Von Produktionskostendifferenzen wird hier natürlich abgesehen.Google Scholar
  142. 101.
    Vgl. oben, S. 179. Vgl. zu weiteren praktischen Aspekten auch Economist (2001f).Google Scholar
  143. 102.
    In einer Untersuchung der National Association of Manufacturers gaben 72% bzw. 70% der befragten Unternehmen „broader customer reach“und „new market opportunities“als Ziele ihrer E-Commerce-Aktivitäten an. 30% wollten auch ihre Lieferantenbasis verbreitern. Kostensenkungen streben etwa 50% der Unternehmen an. Vgl. eMarketer (2001b), S. 60.Google Scholar
  144. 103.
    Ein alltägliches- wenn auch besonders reibungsloses — Beispiel bietet der Kauf eines amerikanischen Fachbuchs. Die Bestellung solcher Bücher über Buchhandlungen kostete noch zu Beginn der 1990er Jahre einen Aufschlag von 30–50% auf den amerikanischen Ladenpreis, sofern die Werke überhaupt erhältlich waren. Die Lieferzeiten betrugen dabei zwischen 3 und 10 Wochen. Der Kauf eines solchen Buches über amazon.com oder deren Tochtergesellschaften in Europa erfolgt hingegen zum Ladenpreis, zuzüglich der Frachtkosten, die bei Fachbüchern mit etwa 10% zu Buche schlagen. Die Lieferzeit liegt meist bei unter 2 Wochen.Google Scholar
  145. 104.
    Eine anschauliche Übersicht der Probleme bei länderübergreifendem E-Commerce bietet Guillén (2001).Google Scholar
  146. 105.
    FTC (2000, Part 2, S. 5f.).Google Scholar
  147. 106.
    Economist (2001c).Google Scholar
  148. 107.
    Vgl. zu dieser Frage die interessante Analyse von Bakos/Brynjolfsson (1993), die zeigen, dass es auch bei gegen Null gehenden Koordinations-, Informations- und Suchkosten optimal sein kann, sich auf eine kleine Zahl von „Partner-Lieferanten“zu stützen, wenn die technologische Natur der gekauften Produkte es erfordert, dass der Lieferant zum Tätigen von eigenen Investitionen motiviert werden muss.Google Scholar
  149. 108.
    Vgl. vertiefend Abschnitt D 3.Google Scholar
  150. 109.
    Zumindest verglichen mit den Zeit- und Kostenunterschieden bei physischer Lieferung.Google Scholar
  151. 110.
    Vgl. Pirrong (1993), McLaren (2000), Hubbard (2001).Google Scholar
  152. 111.
    Zur Verdeutlichung: Je mehr Unternehmen in einem Markt auf Basis eines „arm’s lenght arrangement“mit ihren Abnehmern agieren, desto „thicker“ist der Markt [McLaren (2000), S. 1240].Google Scholar
  153. 112.
    Wie oben ausgeführt ist diese Form des horizontalen Wachstums mit einer Erhöhung des Wettbewerbsgrades verbunden, da die Zahl der Unternehmen pro Markt betrachtet steigt. Auch diese Schlussfolgerung sollte in gleicher Weise für die Marktöffhung durch E-Commerce gelten.Google Scholar
  154. 113.
    McLaren (2000), S. 1240f. Dies gilt natürlich ebenso für einen Käufer, der einen alternativen Lieferanten sucht.Google Scholar
  155. 114.
    Vgl. die Zitate in Brynjolfsson/Smith (2000a).Google Scholar
  156. 115.
    Die nachfolgenden Ausführungen nehmen in weiten Teilen Bezug auf den B2C-Bereich des E-Commerce. Allerdings sind fast alle der gefundenen Zusammenhänge auf den Bereich des B2B übertragbar. Ausnahmen bilden die empirischen Befunde und einige Faktoren, wie Markentreue, Loyalitäts-Programme oder der Einfluss von Werbung, die bei Industrie-Einkäufern sicherlich anders wirken als bei Endkonsumenten.Google Scholar
  157. 116.
    Beginnend mit Stigler (1961), der Preisdispersion als Resultat von Informationskosten identifiziert, über Diamond (1971), der nachweist, dass selbst kleinste Suchkosten aller Konsumenten bei einmaliger Suche den Monopolpreis als Marktpreis hervorbringen können, und die Arbeiten von Salop (1977) und Salop/Stiglitz (1977), welche eine bestimmte Preisdispersion im Gleichgewicht als Folge unterschiedlicher Suchkosten (oder Suchnutzen bei begeisterten „Shoppern“) und Suchstrategien der Konsumenten nachwiesen, bis zu neueren Arbeiten wie Stahl (1989/1996). Diese Forschungsrichtung ist so umfangreich und entwickelt, dass an dieser Stelle nur auf einige sehr vereinfachte Zusammenhänge Bezug genommen werden soll. Whinston/Choi/Stahl (1997), Kapitel 7 eignet sich als Überblick mit Bezug auf E-Commerce.Google Scholar
  158. 117.
    Whinston/Choi/Stahl (1997, S. 268f.) merken an, dass die Suche im Internet für einige „Surfer“mit Nutzen (also negativen Kosten) verbunden sein dürfte, was sicher stellen sollte, dass das Monopolpreis-Resultat von Diamond (1971) im E-Commerce-Bereich nicht zutrifft.Google Scholar
  159. 118.
    Shapiro/Varian (1999), S. 167ff., die das Beispiel eines CD-Anbieters nennen, den Zugang zu seinen Internet-Seiten für elektronische Preisvergleichs-Instrumente („Agenten“) sperrt.Google Scholar
  160. 119.
    Noch starker dürfte die Preisdispersion ausfallen, wenn E-Commerce und konventionelle Angebote zusammen betrachtet werden, da die Nachfrager dann teilweise in zwei Gruppen („online und offline“) zerfallen, zwischen denen leicht preislich diskriminiert werden kann. Dies trifft besonders auf Unternehmen zu, die über einen traditionellen und einen Internet-Vertriebskanal („bricks and clicks“) verfugen.Google Scholar
  161. 120.
    Einen guten Überblick bietet Lehmann (2001). Zu adverser Selektion bei Internet- und physischen Vertriebskanälen vgl. Garicano/Kaplan (2000), Fabel/Lehmann (2001).Google Scholar
  162. 121.
    (1) Produkt wird regelmäßig, aber nicht tagtäglich gekauft, so dass nicht alle Eigenschaften aller Marken im Bewusstsein sind, aber bestimmte Markenpräferenzen bestehen. (2) Digitale Eigenschaften sind relevant, aber nicht ausschließlich entscheidend. (3) Bei den Kosten des traditionellen Einkaufs dominieren die von der Zahl der besuchten Geschäfte unabhängigen Kosten gegenüber denen, ein weiteres Geschäft aufzusuchen.Google Scholar
  163. 122.
    In den empirischen Studien wird dies berücksichtigt, indem homogene Güter (Bücher, CDs) betrachtet werden oder Differenzierungsfaktoren (Qualitätsindikatoren) als erklärende Variablen einbezogen werden.Google Scholar
  164. 123.
    Smith/Bailey/Brynjolfsson (2000, S. 113ff.) zeigen auch, wie price-matching-Angebote, die ja oft als Ausdruck besonders intensiven Preiswettbewerbs gewertet werden, zur Preisdifferenzierung eingesetzt werden können, wobei der zusätzlich notwendige Aufwand des Nachfragers eine wichtige Rolle spielt.Google Scholar
  165. 124.
    Vgl. Brynjolfsson/Smith (2000a), insb. Appendix A, Fig. A1.Google Scholar
  166. 125.
    Vgl. Ulph/Vulkan (2000/2001).Google Scholar
  167. 126.
    Shapiro/Varian (1999), S. 40ff.Google Scholar
  168. 127.
    Vgl. Whinston/Choi/Stahl (1997, S. 320ff.), Varían (2000a). Shapiro/Varian (1999), S. 53ff., nennen das Beispiel des Datenbankanbieters Lexis/Nexis, „[which] sells to virtually every user at a different price“.Google Scholar
  169. 128.
    Vgl. Ba/Whinston/Zhang (2000), Bakos (2001). Vgl. aber einschränkend den nachfolgenden (ab S. 202) Abschnitt zu Größenvorteilen.Google Scholar
  170. 176.
    Für die Definition von digitalen Produkten bzw. Informationsgütern vgl. Whinston/Stahl/Choi (1997), S. 60ff., Shapiro/Varian (1999), S.3f., Varían (2000a), S. 137., Bakos (2001), S. 77.Google Scholar
  171. 180.
    Die Effekte der Weitergabe von digitalen Produkten sind weitaus komplizierter als es das Beispiel Napster und die Diskussion um diesen Fall suggeriert. Bakos/Brynjolfsson/Lichtman (1999) und Varían (2000b) zeigen beispielweise, dass die Weitergabe bzw. das Kopieren solcher Produkte im kleinen Rahmen („small social communities“) auch einen den Anbietergewinn steigernden Effekt haben kann, insb. wenn das Gut von Konsumenten mit unterschiedlicher Wertschätzung des Produktes gemeinsam konsumiert wird. Die Logik dieser Überlegung ist mit der Bündelung von Produkten eng verwandt.Google Scholar
  172. 181.
    Vgl. Liebowitz/Margolis (1999) für eine Diskussion von Größenvorteilen bei digitalen Produkten anhand des Microsoft-Antitrust-Falles.Google Scholar
  173. 182.
    Vgl. zu bestreitbaren Märkten angesichts von Konkurrenz durch etablierte Anbieter Cairns/Mahbir (1988) und Gross-Schuler (2001), Abschnitt C 3.5.3.Google Scholar
  174. 183.
    Allerdings sprechen die von Shapiro/Varian (1999, S. 21) berichteten 92% gross profit margin von Mircosoft dafür, dass — selbst wenn man die monopolitische Überhöhung des Preises von Microsoft-Produkten in Betracht zieht — die geschilderte Kostenstruktur von digitalen Produkten zutreffend ist.Google Scholar
  175. 184.
    Arrow (1971): „[…] its value for the purchaser is not known until he has the information, but then he has in effect acquired it at no cost.“. Vgl. Abschnitt C 5.Google Scholar
  176. 185.
    Kleiner/Klodt (2000), S. 171.Google Scholar
  177. 186.
    Vgl. Evans/Wurster (2000), S. 180ff, Danzon/Furukawa (2001).Google Scholar
  178. 192.
    Hier wird der Zusammenhang von Input-Unsicherheit und hold-up-Problematik deutlich, welche beide durch besseres second sourcing vermindert werden. Vgl. zur Wirkung verbesserter Lieferantenauswahl auch den folgenden Abschnitt zur Beeinflussung von asset specificity durch verbessertes second sourcing. Chandler (1990, S. 38) macht aber auch klar, dass die Unternehmen vertikale Desintegration bevorzugten, wenn „alternate sources of supply were available at a reasonable price“, was das obige Argument unterstützt.Google Scholar
  179. 195.
    Es zeigt sich wieder der Querschnittscharakter dieser Theorie: Der von Stigler (1951) erwartete hohe Integrationsgrad junger Unternehmen ist selbst das Produkt einer Vielzahl von Anreizen für vertikale Integration.Google Scholar
  180. 198.
    Vgl. das Beispiel von Ge Aircraft Engines in Abschnitt D 2.5.Google Scholar
  181. 203.
    Diese Analyse kann vielleicht Licht auf eine aktuelle Entwicklung werfen, die als besonders weitgehende Form der Desintegration wirtschaftlicher Tätigkeit anzusehen ist: Mit dem Begriff „Open Source“ wird eine Form der Entwicklung von Software bezeichnet, die nicht innerhalb eines Unternehmens stattfindet. Verkürzt dargestellt erfolgt die Weiterentwicklung stattdessen durch die Arbeit einzelner, weltweit verteilter Programmierer an einem über das Internet zugänglichen Prototypen. Die Entwicklung des Betriebssystems Linux ist das bekannteste Beispiel für ein solche Vorgehen. Die Entwicklung des Programms erfolgt also durch das Zusammenwirken eines „zentralen“ assets (der zugängliche Prototyp) mit verteilten information assets (den Programmierfahigkeiten der beteiligten Programmierer). Aufgrund der verteilten Struktur der information assets und der problemlosen Teilbarkeit des zentralen assets könnte diese Struktur die optimale Organisationsform für eine Entwicklungsarbeit, wie das Schreiben eines Softwareprogramms sein. Vgl. für eine Analyse anderer ökonomischer von „Open Source“ Aspekte (insbesondere die Frage der Anreize für eine Beteiligung) Lerner/Tirole (2000).Google Scholar
  182. 206.
    Vgl. auch Pryor (2001).Google Scholar
  183. 209.
    Vgl. beispielweise Mueller (1986), S. 44ff.Google Scholar
  184. 211.
    Vgl. zur Überlegung erleichterter Führung von Kooperationen/Allianzen durch das Internet Economist (2001e). Die Verringerung der Führungskosten folgt der gleichen Logik wie die in Teil D 2.8 ausgeführten Wirkungen auf die Managementkosten.Google Scholar
  185. 215.
    Vgl. unten Abschnitt C 5.2.Google Scholar
  186. 216.
    Vgl. Autor (2001) und Winkler (2001, Abschnitt C.3.3.2).Google Scholar
  187. 218.
    Eine inhaltlich ähnliche Systematik der Intermediationsleistungen ist in Schmitz (2001) zu finden, der die Frage der Disintermediation durch E-Commerce in größerer Tiefe behandelt und gegen die These einer verstärkten Disintermediation durch E-Commerce argumentiert.Google Scholar
  188. 219.
    Vgl. dazu oben Abschnitt D 2.4.1.Google Scholar
  189. 220.
    Vgl. zu Informationsintermediären Rose (1999) und Patterson (2001), der die Möglichkeit der Existenz eines profitablen Informationsintermediärs bezweifelt.Google Scholar
  190. 221.
    Für tiefer gehende Diskussionen der E-Commerce-Disintermediations-Beziehung vgl. Evans/Wurster (2000, S. 69ff.), Schmitz (2001), Lucking-Reiley/Spulber (2001).Google Scholar
  191. 222.
    Die Herauslösung der Brokerage-Leistungen durch Direkt-Broker oder die Übernahme der Preisfindungsfunktion durch Auktionsanbieter können als Beispiele dienen. Zahlreiche Beispiel für Intermediäre und deren Geschäftsmodell im Bereich des E-Commerce bei Lucking-Reiley/Spulber (2001).Google Scholar
  192. 223.
    Zu beachten ist, dass auch die Wirkungen dieser drei Faktoren auf die in Teil C analysierten Determinanten der Unternehmensgrenzen zurückgeführt werden können.Google Scholar
  193. 224.
    Vgl. Neumann (1995), S. 288ff.Google Scholar
  194. 225.
    Vgl. Krugman (1995), Feenstra (1998), Hummels/Ishii/Yi (2000). Vgl. zu den verschiedenen Begrifflichkeiten für dieses Phänomen Feenstra (1998, S. 32) und Hummels/ Ishii/Yi (2000, S. 1).Google Scholar
  195. 226.
    Vgl. Neumann (1995, S. 328) zur äquivalenten Wirkung von Zöllen und Transportkosten.Google Scholar
  196. 227.
    Hummels/Ishii/Yi(2000), S. 16.Google Scholar
  197. 228.
    Vgl. oben Abschnitt C 4.2.2, Unterpunkt „Faktorspezifität (asset specificity) und das hold-up-Problem“.Google Scholar
  198. 229.
    Dazu kommt noch die Annahme von Integrationskosten, so dass eine marktliche Beziehung in Abwesenheit von hold-up-Problemen Kostenvorteile aufweist.Google Scholar
  199. 230.
    Dies äußert sich nicht zuletzt in der vielfachen Begründung internationaler Fusionen mit Gewinnung eines Zugangs zu neuen oder neu zugänglichen Märkten.Google Scholar
  200. 231.
    Deren Modell bezieht sich auf internationale Kapitalströme, der Erklärungsbeitrag der unabhängigen Variable „Entfernung“ ist aber auch in Untersuchungen der Größe und Richtung von Warenströmen sehr hoch.Google Scholar
  201. 232.
    Damit wird die systematische Bevorzugung inländischer Angebote auf Finanz- und Gütermärkten bezeichnet. Vgl. Lewis (1999).Google Scholar
  202. 233.
    Vgl. Berger/Ofek (1995). Vgl. für eine Untersuchung der Kursentwicklung aufgrund großvolumiger IT-Outsourcing-Entscheidungen Glassman (2000). Die Studie kommt zum Schluss, dass die Aktienkurse der outsourcenden Unternehmen in einem Zeitfenster von 40 Tagen vor und nach der Ankündigung im Schnitt um 5,7% über der entsprechende Marktentwicklung (Vergleichsindex S&P 500) lagen. Zu bedenken ist, dass eine solche Reaktion nicht nur durch den langfristigen Vorteil des Outsourcings, sondern zunächst auch durch die „mechanische“ Veränderung wichtiger Kennzahlen (return on capital bzw. Verzinsung des investierten Kapitals) bei der Abgabe von assets an andere Unternehmen bedingt sein kann.Google Scholar
  203. 235.
    Vgl. Bhide(1990).Google Scholar
  204. 236.
    Hubbard/Palia (1999), S. 1138.Google Scholar
  205. 237.
    Vgl. Shin/Shultz (1998), Kaiser/Stouraitis (2000).Google Scholar
  206. 239.
    Hubbard/Palia (1999) zeigen im Umkehrschluss, dass das Argument der internen Kapitalmärkte bei noch wenig entwickelten externen Kapitalmärkten durchaus Berechtigung und Erklärungskraft hat.Google Scholar
  207. 240.
    Diese These wird von den Autoren selbst nicht weiter belegt. Allerdings lassen sich einige Anzeichen für ihre Richtigkeit finden. Insbesondere der deutliche Anstieg des verfügbaren Wagniskapitals (Venture Capital) seit 1995 [Gompers/Lerner (2001)] und die Zunahme der direkten Kapitalmarktnutzung von Unternehmen durch Ausgabe von corporate bonds sprechen für eine leichtere Verfügbarkeit von Investitionskapital, wie die Zahlen im Anhang von Mishkin/Strahan (1999) belegen.Google Scholar
  208. 241.
    Vgl. dazu grundsätzlich Rajan/Zingales (2000).Google Scholar
  209. 242.
    Rajan/Zingales (2001), S. 207.Google Scholar
  210. 243.
    Rajan/Zingales (2001), S. 208. Dies könnte umso mehr gelten, weil die interne Kapitalallokation zeitgleich unter größeren Rechtfertigungsdruck hinsichtlich des shareholder value gekommen ist. Als Beleg für die Attraktivität der Abspaltung wird angeführt, dass 71% der Unternehmen im „Inc 500“, einer Art „Fortune 500“ für junge Wachstumsuntemehmen, von Personen gegründet wurden, die eine Geschäftsidee nutzen, die sie noch als Angestellte eines anderen Unternehmens entwickelten.Google Scholar
  211. 244.
    Zusätzlich schwächen dieser leichtere Kapitalzugang und allgemein effizientere Kapitalmärkte auch das Argument einer vertikalen Integration zur Vermeidung eines überhöhten Risikozuschlags für kleinere Unternehmen ab (vgl. Abschnitt C 3.1.5).Google Scholar
  212. 245.
    Einen guten Überblick bieten Mishkin/Strahan (1999)Google Scholar
  213. 246.
    Ein Beispiel bietet der niederländische Stromversorger Essent, der sich aus Regulierungsgründen vom Großteil seiner Netzstruktur trennen musste, aber freiwillig auch weite Teile seiner Erzeugungsstufe abgab. In Großbritannien hingegen konnte der reine Stromerzeuger PowerGen erst nach einer Änderung der Regulierungsvorschriften durch Übernahme von regionalen Versorgern vertikal vorwärts integrieren. Weitere Beispiele der Desintegration im Energiesektor in Birch/Burnett-Kant (2001).Google Scholar
  214. 248.
    Damit wird von Williamson (1985/90) das Konzept der multidivisionalen Firma bezeichnet, welches als eine der entscheidenden organisatorischen Innovationen für die Entstehung der großen Kapitalgesellschaften angesehen wird.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Felix Schuler

There are no affiliations available

Personalised recommendations