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Einleitung und Gang der Untersuchung

  • Heinz Eckart Klingelhöfer
Chapter
Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Zusammenfassung

„Abfälle sind lästig, unansehnlich, oft auch schädlich für die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Abfallablagerungen werden als Ausdruck von Unsauberkeit, Unordnung und von Verunstaltung der Landschaft empfunden.“1 -Wenngleich dieses Zitat aus dem Sondergutachten „Abfallwirtschaft“ des Sachverständigenrates für Umweltfragen noch nicht die gesamte mit Abfall und Entsorgung verbundene Problematik auch aus einzelwirtschaftlicher Sicht erfaßt, so vermittelt es doch einen ersten Eindruck. Seit Beginn der Industrialisierung und mit steigendem Wohlstand haben die Abfallmengen sehr stark zugenommen, und gleichzeitig sind neuartige, gefährliche und schwer abbaubare Substanzen hinzugekommen, so daß man es mittlerweile mit einem Umweltproblem ersten Ranges zu tun hat.2 Immerhin wird sich die Gesellschaft des Problems aber zunehmend bewußt, und so haben in den letzten Jahren die ersten Maßnahmen zu seiner Eindämmung gegriffen.3

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Literatur

  1. 1.
    Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen: Abfallwirtschaft, S. 16.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. den Rat von Sachverständigen für Umweltfragen: Abfall Wirtschaft, S. 16. Das Umweltbundesamt: Daten, S. 427 gab 1997 nach der Abfallbilanz des Statistischen Bundesamtes für 1993 ein gesamtes Abfallaufkommen in Höhe von 338,5 Mio. t an, von denen 77,7 Mio. t Abfälle aus der Produktion stammten (ohne die hausmüll-ähnlichen Gewerbeabfälle) und 9,1 Mio. t als besonders überwachungsbedürftig eingeschätzt wurden.Google Scholar
  3. 3.
    Das Abfallaufkommen im Produzierenden Gewerbe ging in Deutschland allein in der Zeit von 1990 bis 1993 von 325,1 Mio. t auf 289,9 Mio. t (d.h. auf 89,2%) zurück; die Menge besonders überwachungsbedürftiger Abfälle sank im gleichen Zeitraum sogar von 13,1 Mio. t auf 9,1 Mio. t (also auf 69,5%; vgl. zu diesen Werten Umweltbundesamt: Daten, S. 431–433 nach Daten des Statistischen Bundesamtes). Zum Vergleich: Der vom Statistischen Bundesamt errechnete Nettoproduktionsindex für das Produzierende Gewerbe fiel im gleichen Zeitraum bei kalendermonatlicher Berechnung nur von 100 im 2. Halbjahr 1990 auf 93,1 für das gesamte Jahr 1993 (vgl. Statistisches Bundesamt: Jahrbuch, S. 227; zur Errechnung dieses Index vgl. ebd., S. 204).Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Heinz Eckart Klingelhöfer

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