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Die Erfolgsermittlung als Voraussetzung der Bestimmung des Entscheidungswertes der Unternehmung

  • Manfred Jürgen Matschke
Chapter
Part of the Die Betriebswirtschaft in Forschung und Praxis book series (BB)

Zusammenfassung

Der Entscheidungswert der Unternehmung soll angeben, welchen Vereinbarungen bezüglich der konfliktlösungsrelevanten Sachverhalte eine Partei gerade noch zustimmen könnte, ohne daß sie nach einem Kauf/Verkauf oder nach einer Fusion der Unternehmung ein geringeres Zielniveau als bei Nichteinigung über den Kauf/Verkauf oder die Fusion der Unternehmung erwarten muß. Seine Ermittlung setzt voraus, daß die Partei bestimmen kann, welchen Grad an Zielerfüllung sie ohne Kauf/Verkauf oder ohne Fusion der Unternehmung erreichen könnte und welchen Grad an Zielerfüllung sie nach einem Kauf/Verkauf oder nach einer Fusion der Unternehmung in Abhängigkeit von unterschiedlichen Extensionen der (originären) konfliktlösungsrelevanten Variablen erwarten könnte. Das heißt, die Partei muß in der Lage sein, dem Handlungsprogramm ohne Kauf/Verkauf oder Fusion der Unternehmung sowie dem Handlungsprogramm einschließlich des Kaufs/Verkaufs oder der Fusion der Unternehmung — letzterem in Abhängigkeit von den Extensionen der (originären) konfliktlösungsrelevanten Variablen — Kennziffern der Vorziehenswürdigkeit, die Erfolg, Nutzen oder Grad der Zielerfüllung genannt werden1), zuzuordnen. Eine solche Zuordnung wird als Erfolgsermittlung bezeichnet. Sie ist stets subjektiv, kann aber unter bestimmten Umständen von Dritten nachvollzogen werden (intersubjektiv überprüfbare Erfolgsermittlung). Die Bedingungen hierfür werden im folgenden Abschnitt angegeben.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1975

Authors and Affiliations

  • Manfred Jürgen Matschke
    • 1
  1. 1.EnnepetalDeutschland

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