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Gruppenuniversität. Revision eines Demokratisierungsprogramms

  • Hermann Lübbe

Zusammenfassung

Mit der Kritik eines elementaren historischen Irrtums über Anfang und Ursprung der Hochschulreform möchte ich auch an dieser Stelle beginnen. Noch immer ist ja als maßgebende Meinung zu lesen und zu hören, die Hochschulreform sei überhaupt erst als politische Antwort auf Herausforderungen der akademischen Protestbewegung der späten sechziger Jahre in Gang gekommen. In dieser Darstellung erscheint die Protestbewegung ihrerseits als verständliche, ja im Kern als berechtigte Antwort auf Mißstände, deren skandalöser Charakter erst durch diesen Protest für die Öffentlichkeit unübersehbar geworden sei. Daraus habe die Hochschulreformpolitik dann die fälligen Konsequenzen gezogen.

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Anmerkungen

  1. 10.
    Wilhelm Hennis hat die Idee einer „die Unterscheidung von Gemeinwesen und ämterordnung“ beseitigende Demokratisierung zurecht als Idee einer neuen „Gleichschaltung“ gekennzeichnet, cf. Wilhelm Hennis: Demokratisierung. Zur Problematik eines Begriffs. Köln und Opladen 1970. pp. 13 f.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1981

Authors and Affiliations

  • Hermann Lübbe

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