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Schattenwirtschaft als wirtschaftspolitische Herausforderung

  • Friedrich Schneider
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Zusammenfassung

Es scheint offensichtlich: Dem Staat entgehen Steuer- und Sozialversicherungsbeitragseinnahmen, Unternehmen erleiden Umsatzeinbußen und fühlen sich einem unfairen (ruinösen) Wettbewerb ausgesetzt, der Steuerzahler muss eine höhere Belastung tragen usw. Es stellt sich daher die Frage: Warum wird die Schwarzarbeit dann nicht wirksam bekämpft? Oder anders formuliert: Die (politischen) Akteure in repräsentativen Demokratien müssten im Grunde doch ein großes Interesse daran haben, die Schwarzarbeit einzudämmen. Aber ist das Interesse wirklich so groß? Betrachtet man die wichtigsten Akteure in repräsentativen Demokratien, nämlich die Wähler und Steuerzahler auf der einen Seite, die Regierung und die bedeutenden Interessengruppen (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände) auf der anderen Seite, dann komme ich bei dem Versuch einer politisch-ökonomischen Erklärung zu anderen Ergebnissen.28

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Friedrich Schneider

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