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Ereignisorientierte Planung der Werkzeugaufbereitung mit Hilfe der Simulation

  • G. Petuelli
  • U. Müller
Part of the Fortschritte in der Simulationstechnik book series (XFS)

Kurzfassung

Das Bestreben, die Fertigungskosten deutlich zu reduzieren, erfordert es, die Produktivität der Fertigungsanlagen zu steigern, um so die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dies zwingt die Unternehmen dazu, die bisher nicht in die Betrachtungen zur Erarbeitung von Rationalisierungsmaßnahmen einbezogenen Unternehmensbereiche eingehend im Hinblick auf mogliche Rationalisierungspotentiale zu untersuchen. Untersuchungen im Bereich des Werkzeugwesens ergaben, daß mehr als 50% aller Storungen an Werkzeugmasehinen und damit Unterbrechungen des Produktionsprozesses auf fehlende bzw. falsch aufbereitete Werkzeuge sowie auf deren Verschleiß oder Bruch zurückzu- führen sind [KFK90, WU88]. Eine Maßnahme zum Erzielen der gewünschten Rationalisie- rungserfolge ist die Integration der Werkzeügbereitstellung, d.h. insbesondere die Werkzeugaufbereitung und Werkzeuginstandsetzung in die Planung der Werkstuckbearbeitung. Das „Ereignisorientierte Tool-Management“ gewährleistet die bedarfsgerechte Planung und Steuerung des Werkzeugflusses in der Fertigung sowie in der Werkzeugaufbereitung und Werkzeuginstandsetzung. Ziel des Systems ist die Optimierung des Werkzeugwesens im Hinblick auf die Reduktion der durch die Werkzeuge insgesamt verursachten Kosten zur Gewährleistung einer wirtschaftlichen Produktion. In diesem Beitrag wird das Planungssystem und seine Anwendung erlautert. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Analyse des Planungshorizontes im Hinblick auf die Auslastung der Fertigung dar.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • G. Petuelli
    • 1
  • U. Müller
    • 2
  1. 1.FB 12 Maschinenbau — AutomatisationstechnikUniversität GH Paderborn Abt. SoestSoestDeutschland
  2. 2.FB 7 WerkzeugmaschinenGerhard-Mercator-Universität GH DuisburgDuisburgDeutschland

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