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Anforderungen an eine betriebswirtschaftliche Organisationstheorie

  • Friedrich Hoffmann
Chapter
Part of the Das Organisationssystem der Unternehmung book series (OU, volume 1)

Zusammenfassung

Die vorangegangenen Ausführungen befaßten sich mit dem logischen Charakter wissenschaftlicher Aussagen und ihrem Geltungsbereich. Sie ließen jedoch auch die Komplexität und Schwierigkeit erkennen, die der Prozeß des Aufbaus einer erfahrungswissenschaftlichen Theorie mit sich bringt. Dabei wurde deutlich, daß der Forschungsprozeß der Bildung und Prüfimg von Theorien in seiner Wirkung nicht linear gerichtet ist, sondern sich im Wege des „Versuchs und Irrtums“ vollzieht1). Theorien sind zumeist das Ergebnis einer Fülle von Einzelleistungen vieler Forscher über lange Zeiträume hin2). Diese Einzelleistungen beruhen mehr auf der Kreativität des Forschers3), wenngleich die rein geistige Arbeit den Forschungsprozeß umschließt. Es gibt daher nicht einen Weg zur Erkenntnisgewinnung, dem dogmatisch zu folgen ist, sondern individuell verschiedene, ausgerichtet an den beschriebenen methodologischen Regeln. Diese geben den Handlungsrahmen an, nach dem die Aussagen zu beurteilen sind. Aussagen über organisatorische Sachverhalte bedürfen deshalb der Bezugnahme auf das wissenschaftstheoretische Aussagensystem, unter Beachtung der spezifisch organisatorischen Forschungsproblematik. Die nachfolgenden Ausführungen knüpfen dabei an die Systematik der vorgetragenen wissenschaftstheoretischen Konzeption an.

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler · Wiesbaden 1973

Authors and Affiliations

  • Friedrich Hoffmann
    • 1
  1. 1.Universität AugsburgDeutschland

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