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Die Net Economy — Besonderheiten und strategische Erfolgsfaktoren

  • Ronald Pörner

Zusammenfassung

Der Euphorie hinsichtlich der schier unerschöpflich scheinenden Möglichkeiten, über und mit dem Internet Geld zu verdienen, ist einer wohltuend realistischen Einschätzung gewichen. Innovative Geschäftsmodelle von Internet-Start-Ups werden nicht mehr ohne kritische Prüfung von den Investoren „durchgewunken“, die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung durch internetbasierte Wertschöpfungsprozesse in den Unternehmen werden zunehmend realistischer bewertet. Der Internethype ist (vorerst) vorbei — ist die Net Economy am Ende? Diese offenkundig eher rhetorische Frage kann und muss mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Das Internet bietet nach wie vor immense Chancen, um entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens (vom Einkauf über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb) einerseits die internen Prozesse zu optimieren und andererseits die eigenen Geschäftsmöglichkeiten zu verbessern. Unabhängig davon, welche traditionell mit Unsicherheiten behafteten Prognosen und Untersuchungen man betrachtet — diese sind aufgrund ihrer oft mangelnden empirischen Basis und häufig unklaren Definitionen und Abgrenzungen nur bedingt hilfreich -, ergibt sich ein einheitliches Bild: Das Internet wird auch in Zukunft sehr schnell wachsen, schneller als alle jemals vom Menschen geschaffenen Medien (vgl. Cole 1999, S. 21). Das Radio benötigte in den USA 38, das Fernsehen 13 und das World Wide Web nur fünf Jahre, um 50 Millionen Menschen zu erreichen (vgl. Zerdick/Picot et al. 1999, S. 142).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Ronald Pörner

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