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China pp 265-274 | Cite as

Staatsauffassung

  • B. Wiethoff

Zusammenfassung

Die verschiedenen Staatsauffassungen, die in der späteren Chou-Zeit entwikkelt wurden, bezogen sich nicht auf eine abstrakte Institution bzw. juristische Person, »bestehend aus Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt« (Th. Maunz), noch auf eine undifferenzierte »Gemeinsamkeit der Menschen« (O. Franke), sondern waren stets an Einzelpersonen, in erster Linie den Herrscher und seinen Erfüllungsgehilfen, gebunden. Indem sie überwiegend auch die übrigen gesellschaftlichen Elemente und die übermenschliche Welt spekulativ einschlossen, waren sie zugleich Welt- und Gesellschaftsauffassungen, in denen sich ältere und älteste Erfahrungen, Vorstellungen und Deutungen ausdrückten. Ihre Vielfalt und z. T. antagonistische Polarisation waren eine Folge des politischen und ökonomischen Polyzentrismus der Zeit.

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

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  • B. Wiethoff

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