Advertisement

China pp 171-180 | Cite as

Lokalverwaltung

  • U. Mammitzsch
  • O. Weggel

Zusammenfassung

Die Verwaltung Chinas war in vier Ebenen gegliedert: Provinzen (sheng), Regierungsbezirke (tao), Präfekturen (fu),Departements (chou) und Kreise (hsien), wobei meistens nur auf der letzten Ebene Regierung und Bevölkerung in direkten Kontakt kamen. Auf der untersten Ebene waren Veränderungen in der Verwaltungseinteilung am häufigsten. Die Ch’ing übernahmen die Einteilung Chinas in Provinzen, wie sie sich seit der Yüan-Zeit ergeben hatte. Der K’ang-hsi-Kaiser vergrößerte die Zahl der aus der Ming-Zeit überkommenen 15 Provinzen, indem er 3 Provinzen teilte (Kiangnan in Anhwei und Kiangsi, Shensi in Shensi und Kansu, Hukwang in Hupei und Hunan) 1884 wurde Sinkiang und 1887 Taiwan zur Provinz erhoben, 1907 die Mandschurei in 3 Provinzen neu gegliedert. Die Provinzen waren in eine Reihe von Regierungsbezirken unterteilt, von denen es in der späten Ch’ing-Zeit 79 gab. Unter den Regierungsbezirken standen Präfekturen, unabhängige Unterpräfekturen (chih-li t’ing) und unabhängige Departements (chih-li chou). Während der K’ang-hsi-Zeit gab es 177, während der Kuang-hsü-Zeit 185 Präfekturen. Die unabhängigen Unterpräfekturen und Departements waren ihnen gleichgestellt, um ihnen aus nicht immer ersichtlichen Gründen (meistens Bevölkerungszuwachs) einen verbesserten Status einzuräumen, ohne sie aber formal in Präfekturen umzuwandeln. Die Zahl der unabhängigen Unterpräfekturen schwankte zwischen 22 und 45, die der unabhängigen Departements zwischen 67 und 72.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • U. Mammitzsch
  • O. Weggel

There are no affiliations available

Personalised recommendations