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Dienstehändler im Markt für festnetzbasierte Telefondienste im Fernstreckennetz

  • Sven W. Massengeil
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Zusammenfassung

„Firnis that specialize in resale are, in fact, a necessary component of the production/distribution chain whenever upstream producers choose not to vertically integrate forward (…) into the final retail stage. (…) It is really nothing more than a separation of ownership between the wholesale and retail stages of production.“20 Diese noch zu präzisierende Begriffsdefinition des Dienstehandels läßt anklingen, daß sich Dienstehändler im Markt für Telefondienste auf Festnetzbasis21 gegenüber anderen Gruppen von Marktteilnehmern über ihre Wertschöpfungstiefe abgrenzen. Ihr Geschäftsmodell ist dabei gegenüber vor- und nachgelagerten Marktteilnehmern in zwei Richtungen entlang der Wertschöpfungskette geöffnet („wholesale and retail“). Die nachfolgenden Ausführungen analysieren als Ansatzpunkt für ein Verständnis des Geschäftsmodells von Dienstehändlem in Kapitel 2.1 zunächst die Eingliedemng des Dienstehandels in das Marktgefüge. Dazu wird eine wertschöpfungsorientierte Separiemng des Marktes für festnetzbasierte Telefondienste in den Teilmarkt auf Netzebene und den auf Dienste- und Vertriebsebene samt Erläuterung der zwei Segmente vorgenommen (Kapitel 2.1.1). Anschließend erfolgt die eigentliche Einordnung der Dienstehändler in das Marktgefüge, wobei zwei Gmppen von Dienstehändlem mit variierenden Wertschöpfungstiefen zu unterscheiden sind: Dienstehändler mit und ohne eigene Vermittlungsstellen (Kapitel 2.1.2). Deren präzise Wertkette steht nachfolgend in Kapitel 2.2 im Vordergmnd des Interesses. Die diesbezüglichen Erörtemngen verlassen die Ebene der institutionellen Einordnung des Dienstehandels in bezug zu anderen Marktteilnehmem und präzisieren das Geschäftsmodell auf einzelwirtschaftlicher Untersuchungsebene. Abschließend werden in Kapitel 2.3 die ordnungspolitischen Hintergründe der Zulassung des Dienstehandels und dessen Etabliemng im deutschen Markt für Telefondienste auf Festnetzbasis nach der Marktöffnung 1998 beleuchtet. Zu bemerken ist dabei, daß eine Bezugnahme insbesondere auf regulierungsbedingte Besonderheiten des deutschen Marktes für festnetzbasierte Telefondienste nicht erst an dieser Stelle stattfindet, sondem in vielfacher Weise über alle Ausfühmngen des 2. Kapitels hinweg erfolgt.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2001

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  • Sven W. Massengeil

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