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Politisch-ökonomische Theorie in der Vergleichenden Regierungslehre

  • Franz Lehner
  • Ulrich Widmaier
Chapter
Part of the Grundwissen Politik book series (GPOL, volume 4)

Zusammenfassung

Die politisch-ökonomische Theorie hat in den letzten Jahrzehnten zunehmende Bedeutung auch für die Vergleichende Politikwissenschaft erlangt. Im Gegensatz zur Systemtheorie dient dabei nicht die Funktionsfähigkeit politischer Institutionen und Strukturen als Bezugspunkt der Analyse, sondern die Motive der Handelnden. Diese individualistische Perspektive bedeutet aber nicht, dass umfassendere Einheiten, wie Organisationen, Nationalstaaten oder sogar internationale Allianzen, damit nicht untersucht werden können. Man spricht in diesem Fall dann von kollektiven Akteuren. Hinzu kommt, dass auch individuelle Akteure (z.B. Politiker) bei der Verfolgung von Zielen immer den strukturellen und institutionellen Kontext mitberücksichtigen müssen. Insofern ist der politisch-ökonomische Theorieansatz im Kern zwar individualistisch, aber er muss die Randbedingungen, die durch gesellschaftliche und politische Ordnungen gesetzt werden, in seine Erklärungsversuche einbeziehen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Weisbaden 2005

Authors and Affiliations

  • Franz Lehner
  • Ulrich Widmaier

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