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Zusammenfassung

Eine freiwillige Reise nach Graubünden hängt bis gegen die Mitte des 19. Jahrhunderts, sieht man vom Transitverkehr über die Alpenpässe ab, in den meisten Fällen mit dem Bäderwesen zusammen. Renommierte Bäderorte wie Alvaneu, St. Moritz, Scuol, Tarasp, Teniger Bad, Andeer oder Serneus werden seit dem Mittelalter sowohl von Fremden als auch von Einheimischen zu Kurzwecken aufgesucht, wobei Spiel und Unterhaltung schon immer eine wichtige Ergänzung zur eigentlichen Kur darstellten. Über Jahrhunderte hinweg sieht das Kurangebot an diesen Orten sehr bescheiden aus. Meist stehen den «Kuranten» nebst der Quellfassung nur eine Trinkhalle und ein paar Holzbäder zur Verfügung, während sie Kost und Logis für ein kleines Entgelt in den umliegenden Bauernhäusern suchen müssen.

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Anmerkungen

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Copyright information

© Springer Basel AG 1988

Authors and Affiliations

  • Reinert
  • Rucki

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