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Von dem Wiederstande dee Luft und dem Wege Welchen Eine Kugel oder Bombe in der Luft Beschreibet

  • Friedrich Robert Scherrer
Chapter
Part of the Leonhardi Euleri book series (EULER, volume 2 / 14)

Zusammenfassung

Ehe ich die Ausführung der Materie, wovon in diesem Capitel gehandelt werden soll, mit allem Fleiß unternehme, so wird nöthig seyn zu erinnern, daß fast alle Autores, welche hiervon geschrieben, als eine gewisse und unumstößliche Regel angenommen haben, daß, so lange sich ein Körper in eben derselben flüßigen Materie beweget, der Wiederstand, welchen derselbe antritt, beständig den Quadraten der Geschwindigkeit desselben proportional sey. Das ist, wenn die Geschwindigkeit eben desselben Körpers an einem Ort seines Laufs dreymahl so groß ist, als an einem andern, so müsse der Wiederstand an dem ersten Orte neun mahl grösser seyn, als an dem letztern. Wenn aber die Geschwindigkeit an einem Orte 4 mahl so groß wäre, als an einem andern, so müßte der Wiederstand der grösseren Geschwindigkeit 16 mahl grösser seyn, als der kleinern, und so weiter. Ob nun gleich diese Regel, wenn sie als allgemein angenommen wird, sehr stark von der Wahrheit abweicht, wie im folgenden deutlich dargethan werden soll, so ist dieselbe doch der Wahrheit gänzlich gemäß, wenn sie in gewisse G ränzen eingeschränket wird. Und dahero werden wir uns in unsern künftigen Untersuchungen derselben als einer richtigen Regel bedienen können, wenn der Unterscheid zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten des Cörpers, welcher dem Wiederstande ausgesetzt ist, sehr klein ist.

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Referenzen

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    Im Original 1,549.Google Scholar
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    Siehe hierzu Eulers Vierte Anmerkung zum Ersten Satze dieses Capitels.Google Scholar
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    Siehe die Anmerkung 2 p. 36.Google Scholar
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    Die Worte bekannt sind fehlen im deutschen, nicht aber die entsprechenden im englischen Original.Google Scholar
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    Siehe p. 234.Google Scholar
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    Siehe p. 205.Google Scholar
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    Siehe p. 325.Google Scholar
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    Siehe p. 327Google Scholar
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    Siehe p. 192.Google Scholar
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    Siehe p. 327.Google Scholar
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  34. 1).
    Zufolge der Interpolation zwischen zu weiten Grenzen ist in der zweiten und dritten Spalte dieser Tabelle je die letzte Stelle ungenau.Google Scholar
  35. 1).
    Das Wort Umfang wird hier zur Bezeichnung der Oberfläche verwendet.Google Scholar
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    Siehe p. 311.Google Scholar
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    Siehe die Anmerkung 1 p. 34.Google Scholar
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    Bernoulli hatte 4550 englische Fuß = 4419 rheinländische Schuh erhalten.Google Scholar
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    Bernoulli hatte 13694 englische Fuß für b gefunden, woraus sich eine Geschwindigkeit von 912 rheinländischen Schuhen ergibt.Google Scholar
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    Aus der zweiten Gleichung p. 325 erhält man 7219 für b und für die Geschwindigkeit 671,7 rheinländische Schuh pro Sekunde.Google Scholar
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    Im original 1743,7.Google Scholar
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    Siehe p. 327.Google Scholar
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    1)..Siehe p. 384.Google Scholar
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    Im englischen Original steht 11/7Google Scholar
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  56. Unter der Voraussetzung, daß die obigen Angaben, betreffend die Geschwindigkeit und Ein-dringungstiefe des Geschosses einer halben Carthaune, sich auf rheinländisches Maß beziehen, berichtigt von F. E. S.Google Scholar

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© Springer Basel AG 1922

Authors and Affiliations

  • Friedrich Robert Scherrer

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