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Über Riemann’sche Flächen mit gegebenen Verzweigungspunkten

  • Adolf Hurwitz

Zusammenfassung

Die grundlegende Bedeutung des vorliegenden Themas für die Riemann’sche Theorie der algebraischen Funktionen brauche ich wohl kaum hervorzuheben. Geht doch diese Theorie von der graphisch über der komplexen Zahlenebene konstruierten Riemann’schen Fläche aus, um erst sodann die Funktionen, welche durch diese Fläche bestimmt sind, zu untersuchen.

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Referenzen

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    Die zweiblättrigen Flächen lassen offenbar sämtlich eine eindeutige Transformation in sich von der Periode 2 zu und fallen also unter die Flächen, welche ich in der Arbeit: Über diejenigen algebraischen Gebilde, welche eindeutige Transformationen in sich zulassen (Göttinger Nachrichten, 1887, S. 85–107, oder Mathem. Annalen, Bd. 32, 1888, S. 290–308) untersucht habe. [Diese Werke, Bd. I, S. 241–259.] Ich benutze die Gelegenheit, hier ein Zitat auf eine mir später bekannt gewordene Notiz des Herrn S. Kantor nachzutragen, welche dieselben Gebilde betrifft. Dieselbe ist betitelt: Sur une théorie des courbes et des surfaces admettant des correspondances univoques und findet sich in den Comptes Rendus de l’Académie des sciences, vol. 100 (1885), p. 343–345.Google Scholar
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© Springer Basel AG 1932

Authors and Affiliations

  • Adolf Hurwitz

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