Forum für Verwaltungs‐ und Polizeiwissenschaft

Description

Über die Reihe

Die Schriftenreihe orientiert sich am Ansatz der integrativen Verwaltungs- und Polizeiwissenschaft, wie er an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster-Hiltrup vertreten wird. Sie bündelt Analysen über die bisher wenig untersuchte Öffentliche Sicherheitsverwaltung und ihre verschiedenen Zweige – zu nennen sind Polizei, Nachrichtendienste, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, kommunale Sicherheit, Staatsanwaltschaften, Zoll. Im Zentrum stehen Synthesen aus Verwaltungswissenschaften und praxeologische Themen der Öffentlichen Sicherheitsverwaltung. Eine Fragestellung richtet sich dabei auf die Entwicklung einer gemeinsamen Wissenschaftskonzeption für Forschung, Lehre und Fortbildung im Bereich der Öffentlichen Sicherheitsverwaltung sowie der Sicherheits- und Polizeiforschung.

Die Polizeien des Bundes und der Länder begründen dabei einen zentralen Teil von Staatlichkeit und stellen einen der personalintensivsten Bereiche der Öffentlichen Sicherheitsverwaltung dar. Ausgehend vom Konzept des staatlichen Gewaltmonopols verfügt die Polizei über die Möglichkeit, umfassend in die Rechte der Bürgerinnen und Bürger einzugreifen. Folglich unterliegt ihr Handeln besonderen Wirk-, aber auch Kontrollmechanismen sowie Legitimitätsfragen. Diese aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere auch im Hinblick auf gesellschaftliche Wechselwirkungen, zu analysieren und zu hinterfragen, ist eines der wesentlichen Anliegen der Polizeiwissenschaft als Spezialgebiet der Verwaltungswissenschaften. Im Zentrum der Polizeiwissenschaft steht dabei die Beschäftigung mit den Fragen, wie Polizei gesellschaftliches Handeln beeinflusst, und wie dieses wiederum auf polizeiliches Handeln und die Schnittstellen der öffentlichen Sicherheitsverwaltung einwirkt. Damit steht ebenso die Steuerung bzw. Governance der Öffentlichen Sicherheitsverwaltung im Fokus des Forschungsinteresses.