Rekonstruktive Sozialisationsforschung

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There are 2 volumes in this series
Published 2019 - 2019

About this series

Wie wir zu dem wurden, was wir sind – so könnte der Fokus eines genuin sozialisationstheoretischen Zuganges auf den Punkt gebracht werden. Im Kontrast zu bildungstheoretischen Ansätzen steht weniger das selbstreflexive, konstituierte Subjekt im Zentrum des Interesses, sondern die es hervorbringenden und tragenden Prozesse und die mehr intuitiven, habituellen Bewältigungsformen.

Die rekonstruktive Sozialisationsforschung dreht den am Werden interessierten Approach um eine Windung weiter, indem sie die Sozialisandin als aktiv welterschießende Philosophin und Künstlerin modelliert und methodische Verfahren ins Zentrum rückt, die das vorgängige, intuitive und explorativ tastende Verhältnis zur Welt nachzuzeichnen vermögen.

Die Publikationsreihe stellt sich in den Dienst der theoretischen und auch empirischen Ausarbeitung des Konzepts ‚Rekonstruktive Sozialisationsforschung‘.