Der Entlarvte Mensch

  • Authors
  • Constantin Brunner

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-7
  2. Constantin Brunner
    Pages 8-12
  3. Constantin Brunner
    Pages 13-18
  4. Constantin Brunner
    Pages 19-40
  5. Constantin Brunner
    Pages 41-44
  6. Constantin Brunner
    Pages 45-53
  7. Constantin Brunner
    Pages 54-57
  8. Constantin Brunner
    Pages 58-68
  9. Constantin Brunner
    Pages 69-73
  10. Constantin Brunner
    Pages 74-75
  11. Constantin Brunner
    Pages 76-85
  12. Constantin Brunner
    Pages 86-91
  13. Constantin Brunner
    Pages 92-101
  14. Constantin Brunner
    Pages 102-150
  15. Constantin Brunner
    Pages 151-174
  16. Constantin Brunner
    Pages 175-235
  17. Constantin Brunner
    Pages 236-273

About this book

Introduction

Da man denn also von mir die Zusammenstellung der Hauptpunkte verlangt - das Verlangen ist berechtigt. Es weist auf Schwäche der intellektiven Verdauungskraft, daß uns bislang noch die klare For­ mulierung fehlt. Wie aber das Verlangen befriedigen? Resultate, Prin­ zipien, Leitsätze, Forderungen, was sind sie ohne die mit der nötigen stofflichen Schwere ausgerüsteten Erörterungen? Daß diese in meinen einschlägigen Schriften vorliegen - wie viele lesen denn, auch wenn sie lesen, mit dem Ernst des Lesens? Die weitaus meisten glauben, wahrhaf­ tigen Ernst zu betätigen, indem sie bei ihrem Vorurteil und Aberglauben beharren und darzeigen, wie auf solchem Boden, nach ihrer richtigen Deutung und Weisung, das Heil wächst; jeder Spatz macht sein Dreck­ chen und sagt: Piep, das ist die Wahrheit! "Verstehst du die Sache, so unterrichte deinen Nächsten; wo nicht, so halte dein Maul zu", schreibt Jesus Sirach. Überall zu viel Maul, zu wenig Ohren; und wie sie nicht verstehen, so mißverstehen sie auf der Stelle, und man wird verklagt von Lesern, die uns alles schuldig geblieben sind und nur deswegen besser zu verstehen meinen, weil sie dümmer sind und die Sache überhaupt nicht kennen. Gar nun, je kürzer die Sache gesagt ist, desto leichter hält der Triumph, eiligst damit in das Mißverständnis und die Empörung zu ziehen.

Keywords

Glaube Heil Heinrich Laube Jesus Christus Juden Macht Nacht Ode Philosophie Politik Recht Schrift Schuld Schwäche Wahrheit

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-94-015-3239-6
  • Copyright Information Springer Netherlands 1953
  • Publisher Name Springer, Dordrecht
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-94-015-2060-7
  • Online ISBN 978-94-015-3239-6
  • About this book