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Philosophie als Erfahrungswissenschaft

Aufsätze zur philosophischen Anthropologie und Sprachphilosophie

  • Authors
  • Hermann Wein

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-v
  2. Einleitung

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. Jan M. Broekman
      Pages 3-30
    3. Hermann Wein
      Pages 31-44
  3. Zur Philosophischen Anthropologie

    1. Front Matter
      Pages 45-45
    2. Hermann Wein
      Pages 47-72
  4. Metalinguistik

    1. Front Matter
      Pages 125-125
    2. Hermann Wein
      Pages 143-157
  5. Zur Allgemeinen Sprachphilosophie

    1. Front Matter
      Pages 159-159
    2. Hermann Wein
      Pages 161-170
    3. Hermann Wein
      Pages 183-202
    4. Hermann Wein
      Pages 203-236
    5. Hermann Wein
      Pages 237-247
  6. Back Matter
    Pages 249-256

About this book

Introduction

die Behandlungsweise kann jedoch sehr verschieden sein. Diese letztere charakterisiert nicht nur eine bestimmte Auffassung von Philosophie, sondern ebenso den Philosophen, der sie anwendet. In dem Sinne ist jede Erörterung eines philosophischen Gedankens zugleich eine bio­ graphische Notiz. Der erfahrungswissenschaftliche Charakter der in diesem Band ge­ sammelten philosophische Gedankengänge entstammt zu einem er­ heblichen Teil der Kenntnisnahme der (ursprünglich amerikanischen) Kulturanthropologie. Ihr Schöpfen aus den Initiativen der alther­ kömmlichen Ethnologie wie auch aus der vergleichenden Völkerkunde hat, zusammen mit dem fruchtbaren «:field-work», auf einer anthropo­ logischen Basis neue und neuartige Erfahrungen über den Menschen hervorgehoben. Dadurch ist mehr als ein bloßes Kooperieren von Philosophie und Wissenschaft gewachsen: hier hat sich der Charakter des Philosophischen selbst gewandelt. Diese Kooperation, ja vielmehr tiefgreifende Verschränkung ist ein Merkmal moderner Philosophie. Besonders im Denken von Hermann Wein ist dieses Charakteristikum zu einem fruchtbaren philosophischen Ausgangspunkt geworden. Das wäre sowohl für seine philosophisch-anthropologischen wie auch für seine sprachphilosophischen Erörterungen nachzuweisen. Eben in der Abschätzung und Durchdenkung jener Bereiche bekommt die Idee der Erfahrung ihre Gestaltungskraft. Als Grundmotiv wäre diese Idee zu betrachten - nicht als ein regelmässig wiederkehrender Hinweis oder die Formulierung irgendeiner Wünschbarkeit in philosophicis. Betrachtet man unsere Philosophie der Gegenwart, so ergibt sich, dass ein solcher Ausgangspunkt außer in anthropologischen und be­ stimmten sprachphilosophischen Erwägungen auch in ethischen Frage­ stellungen fruchtbar geworden ist - wir weisen auf die amerikanischen und anderen

Keywords

Anthropologie Friedrich Nietzsche Philosophie Philosophische Anthropologie Sigmund Freud Sprache Sprachphilosophie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-94-015-0815-5
  • Copyright Information Springer Science + Business Media B.V. 1965
  • Publisher Name Springer, Dordrecht
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-94-015-0288-7
  • Online ISBN 978-94-015-0815-5
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