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Verdrängt der Homo oeconomicus den Homo communis?

Normbezogene Orientierungsmuster bei Akteuren mit unterschiedlicher Markteinbindung

  • Editors
  • Eckhard Burkatzki

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XXIX
  2. Pages 1-3
  3. Pages 5-34
  4. Pages 35-61
  5. Pages 69-130
  6. Pages 131-248
  7. Pages 249-261
  8. Back Matter
    Pages 263-337

About this book

Introduction

Der Einfluss von Märkten auf die moralischen Orientierungen und Handlungen von Akteuren ist ein in vielen Kontexten diskutierter und problematisierter Sachverhalt. Prominent ist in diesem Zusammenhang die These, dass mit zunehmender Expansion der Märkte die individuelle Bereitschaft steigt, Aspekte des Gemeinwohls in seinem Handeln zu vernachlässigen. Das Orientierungsmuster des Homo oeconomicus mit seiner Leitwertorientierung an ökonomischen Erfolgszielen – so hier die Überlegung – verdränge mit zunehmender Markteinbindung die primär an Gemeinschaft und Gemeinwohl ausgerichteten Orientierungen des Homo communis.

Eckhard Burkatzki untersucht diese These auf Grundlage einer empirischen Analyse der Leitwertorientierungen und normbezogenen Orientierungsmuster bei Angehörigen der Erwerbsbevölkerung. Seine Studie zeigt, dass einerseits das Ausmaß der Gemeinwohlorientierung bei Akteuren in Abhängigkeit von bestimmten Formen der Markteinbindung variiert. Andererseits folgt das Verhältnis von Markteinbindung und Gemeinwohlorientierung – entgegen den gängigen Annahmen – keiner eindimensionalen Logik.

Keywords

Gegenwartsdiagnose Gemeinschaft Wirtschaftsethik Wirtschaftskriminologie homo oeconomicus Ökonomisierung

Bibliographic information