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Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-14
  2. Einleitung

    1. Werner Früh
      Pages 15-19
  3. Darstellung des dynamisch — transaktionalen Modells

    1. Front Matter
      Pages 21-21
    2. Werner Früh, Klaus Schönbach
      Pages 23-39
    3. Klaus Schönbach, Werner Früh
      Pages 41-58
  4. Theoretische Grundlegung des dynamisch — transaktionalen Modells

    1. Front Matter
      Pages 83-83
    2. Werner Früh
      Pages 85-86
    3. Werner Früh
      Pages 87-95
    4. Werner Früh
      Pages 121-139
    5. Werner Früh
      Pages 141-163
    6. Werner Früh
      Pages 185-189
  5. Anwendungen des dynamisch — transaktionalen Modells in der empirischen Forschung

    1. Front Matter
      Pages 191-191
    2. Lee B. Becker, Gerald M. Kosicki
      Pages 193-213
    3. Hans-Bernd Brosius, Joachim Friedrich Staab, Hans-Peter Gaßner
      Pages 215-235
    4. Werner Früh
      Pages 237-258
    5. Werner Früh
      Pages 259-270
  6. Back Matter
    Pages 305-332

About this book

Introduction

Als Klaus Schönbach und ich Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre gemeinsam in Mainz Publizistik studierten, ärgerten wir uns, wie wohl jeder interessierte Student in den Anfangssemestern, natürlich auch über die erschrek­ kende Unzulänglichkeit fast aller empirischen Studien, die uns nach und nach bekannt wurden. Nicht daß wir noch so naiv gewesen wären zu glauben, die perfekte Untersuchung müßte mit einem großen Rundumschlag alle anstehen­ den Fragen zu Medienwirkungen ein für allemal "objektiv" und damit verbindlich klären. Nein, wenn man darüber diskutierte, so wurde die Frage "Na wie wirken sie denn nun definitiv?" allenfalls von einigen wenigen Kommilitonen geisteswis­ senschaftlicher Fächer gestellt. Uns ärgerten vielmehr die vielen kleinen metho­ dischen Unzulänglichkeiten und theoretischen Defizite der meisten empirischen Studien: Überall war irgendwo irgendetwas auszusetzen. Das nervt! Zu dieser Zeit studierte an den Universitäten noch die "wilde" 60er-Generation, bei der es Autoritäten schwer hatten. Auch wir wollten uns von den großen Forscherna­ men, die über den Studien standen, nicht beeindrucken lassen, setzten uns hin und konzipierten so manche Untersuchung mit perfekten Methoden; die Theo­ rie wurde, wenn wir schon einmal dabei waren, auch gleich "mit heißer Nadel mitgestrickt". Natürlich haben wir fast nichts davon je realisiert, weil wir für jede einzelne Untersuchung vermutlich als Millionäre hätten drei Leben besitzen müssen und wir so ganz nebenbei auch noch studieren mußten. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, daß durch diese "Gedankenexperimente" im Geiste einer gewissen antiautoritären Respektlosigkeit die Grundlage für die spätere gemein­ same Konzeption des dynamisch-transaktionalen Modells der Medienwirkungen gelegt wurde.

Keywords

Autorität Generation Glaube Integration Kommunikation Kommunikationswissenschaft Medien Medienwirkung Methoden Presse Systematik

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-10777-4
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1991
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-12321-9
  • Online ISBN 978-3-663-10777-4
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