Der anomische Staat

Über Recht, öffentliche Sicherheit und Alltag in Lateinamerika

  • Peter Waldmann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Einleitung: Zum Konzept des anomischen Staates

  3. Staaten ohne verbindliches Recht

  4. Bedrohung statt Schutz: die staatlichen Sicherheitskräfte

  5. Nationale und lokale Ausprägungen von Anomie

  6. Back Matter
    Pages 243-261

About this book

Introduction

Nachdem Lateinamerika seit rund 15 Jahren wieder durchweg demokratisch regiert wird, zeigt sich immer deutlicher, dass die Rückkehr zur Demokratie keineswegs mit der Herstellung rechtstaatlicher Verhältnisse verbunden war. Die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz ist nach wie vor eher die Ausnahme als die Regel in der Region. In nicht wenigen Staaten sind Gewaltübergriffe und Korruption der Amtsträger eine alltägliche Erscheinung. Diese Mängel und Mißstände werden in der These vom anomischen Staat zusammengefaßt: einem Staat, der, anstatt den inneren Frieden und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, im Gegenteil einen Störfaktor eigener Art darstellt, der zur Quelle ständiger Unsicherheit und Ordnungsgefährdung für die Bürger wird.

Keywords

Demokratisierung Gender Nation Normen Organisation Staat Verfassung

Authors and affiliations

  • Peter Waldmann
    • 1
  1. 1.AugsburgDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-09590-3
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2002
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8100-3434-2
  • Online ISBN 978-3-663-09590-3
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