Risikoprämien an Devisenmärkten

Ökonometrische Analyse moderner Wechselkurstheorien

  • Authors
  • Roland Schmidt

Part of the Gabler Edition Wissenschaft book series (GEW)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XV
  2. Roland Schmidt
    Pages 1-3
  3. Roland Schmidt
    Pages 4-50
  4. Roland Schmidt
    Pages 51-86
  5. Roland Schmidt
    Pages 102-128
  6. Roland Schmidt
    Pages 129-130
  7. Roland Schmidt
    Pages 131-143
  8. Back Matter
    Pages 171-172

About this book

Introduction

Für den Ökonomen ist es selbstverständlich, die Entwicklung von Wechselkursen wie anderer Finanzmarktdaten täglich zu verfolgen, wenngleich sie häufig unverständlich erscheinen und damit der Finanzpresse Raum geben für mitunter abenteuerliche Interpretationen von beträchtlichem Unterhaltungswert. Die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet hat zu einer großen Zahl theoretischer Ansätze geführt, die sich teils ergänzen, teils widersprechen. Was die Frage der empirischen Bewährung angeht, so kann man nicht daran vorbeisehen, daß wir von einer zufriedenstelIenden Erklärung insbesondere der kürzerfristigen Bewegungen von Wechselkursen noch weit entfernt sind. Die vorliegende Arbeit von Dr. Schmidt ist dem besonderen Problem des Einflusses zeitvariabler Risikoprämien gewidmet. Das Verständnis des Phämomens der Risikoprämie ist zentral für eine Klärung der kürzerfristigen Zusammmenhänge, die die täglichen und monatlichen Wechselkurs fluktuationen bestimmen. Als Ausgangspunkt der für den D-Mark/Dollar-Kurs geführten Untersuchung dient der Nachweis, daß die von der Theorie der Kaufkraftparität implizierte Stationarität des realen Wechselkurses nicht abgelehnt werden kann. Dabei bedeutet Stationarität, daß Kursabweichungen von einem durch Transaktionskosten des internationalen Handels bestimmten Kursband keinen Bestand haben. Für die ModelIierung des Einflusses von Risikoprämien auf solche Kursabweichungen bedarf es der Formulierung eines Portfoliomodells, das die Risikoaversion ins Spiel bringt. Für einen gegebenen Grad relativer Risikoaversion läßt sich dann die Risikoprämie darstellen als eine Funktion des zwischen den Währungen bestehenden Inflationsrisikos, des realen Wechselkursrisikos und des relativen Volumens von inländischer zu ausländischer Staatsverschuldung. VII Im Wege nicht-linearer Schätzungen gelingt es Dr.

Keywords

Devisen Devisenmärkte Fundamentalanalyse Ökonometrie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-08931-5
  • Copyright Information Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1995
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-6095-3
  • Online ISBN 978-3-663-08931-5
  • About this book
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