Öffentlichkeit, Diskurs und Gesellschaft

Zum analytischen Potential und zur Kritik des Begriffs der Öffentlichkeit bei Habermas

  • Authors
  • Ralf Heming

Part of the DUV: Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

About this book

Introduction

Wie kein anderer hat Jürgen Habermas auf der Bedeutung einer agilen öffentlichen Diskurspraxis für ein funktionsfähiges demokratisches Gemeinwesen insistiert. Obwohl er keine geschlossene Theorie der Öffentlichkeit im Sinne einer begrifflich in sich konsistenten Konzeption entworfen hat, bieten seine Schriften einen reichhaltigen Fundus an gesellschafts- und politiktheoretischen Anhaltspunkten für den Bedingungs- und Wirkungskontext von Öffentlichkeit. Ralf Heming geht den im Gesamtwerk von Habermas angelegten öffentlichkeitsrelevanten Implikationen nach, um sie im Kontext der allgemeinen Diskussion um Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft systematisch zu verdichten und in ihren Stellenwert für ein Verständnis politischer Öffentlichkeit einzuordnen. Der Autor stellt die These auf, daß ein normativ ‘starker’ und politikpraktisch anschlußfähiger Öffentlichkeitsbegriff ein Mehr an Optionsräumen für bürgerschaftliche Einflußnahme im politischen Prozeß einfordern muß.

Keywords

Absicht Beschäftigung Diskurs Habermas, Jürgen Hannah Arendt Jürgen Habermas Macht Philosophie Politik Politikwissenschaft Produktion Strukturwandel politische Theorie Öffentliche Meinung Öffentlichkeit

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-08796-0
  • Copyright Information Deutscher Universitäts-Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1997
  • Publisher Name Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-8244-4248-5
  • Online ISBN 978-3-663-08796-0
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