Ermittlung von Richtwerten für die Bearbeitungszugaben beim Schleifen

  • Herwart Opitz
  • Günter Kassen

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1924)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-4
  2. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 5-5
  3. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 6-6
  4. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 6-9
  5. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 9-11
  6. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 11-23
  7. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 24-26
  8. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 27-31
  9. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 31-31
  10. Herwart Opitz, Günter Kassen
    Pages 32-32
  11. Back Matter
    Pages 32-34

About this book

Introduction

Die Bearbeitungszugabe beim Schleifen stellt die Maßdifferenz zwischen dem Fertigmaß nach dem Schleifen und dem Ausgangsmaß vor dem Schleifen dar. Sie setzt sich zu­ sammen aus der sogenannten Sauberzugabe, die notwendig ist, um auf einer Oberfläche alle Spuren und Auswirkungen der vorhergehenden Bearbeitung - wie Drehriefen, Zunderschicht, Schlag etc. - zu entfernen und aus einem zusätzlichen Betrag, der ab­ geschliffen werden muß, um das Werkstück auf Fertigmaß zu bringen. Richtwerte über Schleifzugabe sollen dazu dienen, bei Kenntnis der Werkstückeigen­ schaften und der Fertigungsbedingungen die Zugabe so zu bemessen, daß der zusätzlich abzuschleifende Betrag möglichst klein gehalten wird. Die früheren Bemühungen des Deutschen Normenausschusses (DNA), eine allgemeine Norm für Schleifzugaben aufzustellen, scheiterten an den Schwierigkeiten, aus der Viel­ zahl von nrmeninternen Richtwerten eine für die unterschiedlichsten Fertigungszweige der Fertigungstechnik einheitliche Angabe über die Bearbeitungszugabe beim Schleifen zu erarbeiten. Eine derart allgemeine Angabe stellte die im Jahre 1923 herausgegebene Norm DIN 60 dar, die zwar eindeutige Werte und eine übersichtliche Form, jedoch außer Durchmesser­ bzw. Längenstufung für ungehärtete Wellen keine weitere Detaillierung aufwies. Der Wunsch, den Bedürfnissen des Fahrzeugbaues mit seinen hohen Stückzahlen gerecht zu werden, führte im Jahre 1936 zum DIN-Blatt 70111. Hier zeigte sich bereits, daß rationelle Fertigungsmethoden nach einer engeren Eingrenzung der Bearbeitungs­ zugaben verlangen, als sie z. B. die Norm DIN 60 vorschrieb.

Keywords

DIN Einheit Fertigung Fertigungstechnik Norm Schleifen

Authors and affiliations

  • Herwart Opitz
    • 1
  • Günter Kassen
    • 1
  1. 1.Laboratorium für Werkzeugmaschinen und BetriebslehreTechn. Hochschule AachenDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-07208-9
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1968
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06295-0
  • Online ISBN 978-3-663-07208-9
  • About this book
Industry Sectors
Pharma
Automotive
Chemical Manufacturing
Biotechnology
Electronics
Consumer Packaged Goods
Energy, Utilities & Environment
Aerospace
Oil, Gas & Geosciences
Engineering