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Epitaxie von Metallaufdampfschichten

Zusammenhang zwischen der Epitaxie und den physikalischen Eigenschaften von Wismut- und Eisen-Schichten

  • Ludwig Reimer

Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1823)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Ludwig Reimer
    Pages 7-8
  3. Ludwig Reimer
    Pages 9-21
  4. Ludwig Reimer
    Pages 22-30
  5. Ludwig Reimer
    Pages 31-31
  6. Back Matter
    Pages 33-45

About this book

Introduction

Unter Epitaxie versteht man das orientierte Aufwachsen dünner Schichten auf einer kristallinen Unterlage. Im Idealfall erreicht man einkristalline Schichten, welche die Kristallorientierung der Unterlage fortsetzen. Bei der Aufdampf­ methode muß man in der Regel erhöhte Temperaturen der Unterlage während des Aufdampfprozesses anwenden, um Epitaxie zu erreichen. In vielen Fällen spielen auch Adsorptionsschichten auf den kristallinen Unterlagen eine Rolle. Zum Bei­ spiel wurde in der vorliegenden Arbeit die Epitaxie von Eisenschichten auf Stein­ salz-Spaltflächen durch den H 0-Partialdruck begünstigt. 2 Das praktische Interesse an einkristallinen Schichten beruht darauf, daß deren physikalische Eigenschaften besser mit denen des kompakten Materials zu ver­ gleichen sind als polykristalline Schichten mit regelloser Kristallorientierung, die man beim Aufdampfen auf amorpher Unterlage (Glas oder Kunststoff-Folien) er­ hält. In der vorliegenden Arbeit sind die Bedingungen untersucht, unter denen ein­ kristalline Wismut- und Eisen-Aufdampfschichten zu erhalten sind. Wismut zeigt wegen seiner Grenzstellung zwischen Metallen und Halbleitern einen relativ großen Hall-Effekt, der außerdem sehr anisotrop ist und in Abhängigkeit von der Orientierung das Vorzeichen wechseln kann. Den hohen Hall-Koeffizienten kann man zur Messung magnetischer Felder mit Hall-Sonden ausnutzen. Um den Ein­ fluß einer abnehmenden Schichtdicke auf den Hall-Effekt zu untersuchen, war es erwünscht, auch Messungen an einkristallinen Schichten verschiedener Orien­ tierung durchzuführen. Ein positives Vorzeichen des Hall-Effektes ist zu erwarten, wenn die (lll)-Ebene parallel zur Schicht liegt und das transversale Magnetfeld in Richtung der trigonalen Achse zeigt. Derartig orientierte Schichten konnten durch Epitaxie auf Glimmer-Spaltflächen erhalten werden.

Keywords

Eisen Epitaxie Fassung Metall

Authors and affiliations

  • Ludwig Reimer
    • 1
  1. 1.Physikalisches InstitutUniversität MünsterDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-07202-7
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1967
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-06289-9
  • Online ISBN 978-3-663-07202-7
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