Zwangsvollstreckung Konkurs und Vergleich

  • Hans Otto Deboor
  • Günther Erkel

Part of the Die Wirtschaftswissenschaften book series (WIWI)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-9
  2. Zwangsvollstreckung

    1. Front Matter
      Pages 11-11
    2. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 13-50
    3. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 51-97
    4. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 99-106
    5. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 107-114
  3. Konkurs und Vergleich

    1. Front Matter
      Pages 115-121
    2. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 123-151
    3. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 153-204
    4. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 205-229
    5. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 231-241
    6. Hans Otto Deboor, Günther Erkel
      Pages 243-257
  4. Back Matter
    Pages 259-266

About this book

Introduction

§ 1 Begriff und Arten der Zwangsvollstreckung I. Der Begriff der Zwangsvollstreckung 1. Die Zwangsvollstreckung ist das staatlich geregelte Verfahren zur Durch­ setzung und Sicherung von vornehmlich privatrechtlichen Ansprüchen mittels staatlichen Zwangs. Zahlt der Käufer nicht freiwillig den vereinbarten Kaufpreis, gibt der Besitzer dem Eigentümer die grundlos vorenthaltene Sache nicht heraus, weigert sich der Erbe, dem Pflichtteilsberechtigten über den Bestand des Nachlasses Auskunft zu erteilen, so muß es Mittel und Wege geben, die Rechte des Verkäufers, des Eigentümers und des Pflichtteilsberechtigten auch gegen den Willen des Käufers, des Besitzers und des Erben durchzu­ setzen. Den erforderlichen Zwang im Wege der Selbsthilfe auszuüben, kann die Rechtsordnung dem Berechtigten nicht gestatten. Dem Schwachen würde die Erlaubnis ohnehin nichts nützen, der Starke käme in Versuchung, sich Übergriffe zu erlauben. Eine solche Art von Selbsthilfe gefährdet den Rechts­ frieden innerhalb der Gemeinschaft. Selbsthilfe ist deshalb heute nur noch in seltenen Ausnahmefällen erlaubt. 2. Der Staat muß aber die Durchsetzbarkeit seiner Privatrechtsordnung gewährleisten. Verbietet er dem einzelnen, im Wege der Selbsthilfe sein vermeintliches Recht zu suchen, so übernimmt er seinerseits die Pflicht, l Re c h t s s hut c z zu gewähren). Im Erkenntnisverfahren, dem Zivilprozeß, wird von den staatlichen Gerichten geprüft und im Urteil ausgesprochen, was Rechtens ist. Bei der Zwangsvollstreckung handelt es sich darum, auf Verlan­ gen des Berechtigten die staatlichen Zwangsmittel einzusetzen, um den Ver­ pflichteten zu zwingen, die Privatrechtsordnung zu beachten.

Keywords

Anfechtung Anfechtungstatbestände Bewegliches Vermögen Einstweilige Verfügung Gesamtvollstreckungsordnung Gesellschaft Gläubigeranfechtung Konkurs Masseverbindlichkeiten Pfändung Vergleich Versteigerungsverfahren Vollstreckung Zwangsversteigerung Zwangsvollstreckung

Authors and affiliations

  • Hans Otto Deboor
    • 1
  • Günther Erkel
    • 2
  1. 1.Universität GöttingenDeutschland
  2. 2.Hessischen JustizministeriumDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-05462-7
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1962
  • Publisher Name Gabler Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-04016-3
  • Online ISBN 978-3-663-05462-7
  • About this book