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Rechnender Raum

  • Authors
  • Konrad Zuse

Part of the Schriften zur Datenverarbeitung book series (SCHD)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages i-vii
  2. Konrad Zuse
    Pages 1-3
  3. Konrad Zuse
    Pages 4-20
  4. Konrad Zuse
    Pages 48-67
  5. Konrad Zuse
    Pages 68-70
  6. Back Matter
    Pages 71-72

About this book

Introduction

Es ist uns heute selbstverständlich, daß numerische Rechenverfahren erfolgreich ein­ gesetzt werden können, um physikalische Zusammenhänge zu durchleuchten. Dabei haben wir entsprechend Bild 1 eine mehr oder weniger enge Verflechtung zwischen Mathematikern, Physikern und den Fachleuten der Informationsverarbeitung. Die mathematischen Lehrgebäude dienen dem Aufbau physikalischer Modelle, deren numerische Durchrechnung heute mit elektronischen Datenverarbeitungsanlagen er­ folgt. Die Aufgabe der Fachleute der Informationsverarbeitung besteht im wesentlichen darin, für die von den Mathematikern und Physikern entwickelten Modelle möglichst brauchbare numerische Lösungen zu finden. Ein rückwirkender'Einfluß der Daten­ verarbeitung auf die Modelle und die physikalische Theorie selbst besteht lediglich indirekt in der bevorzugten Anwendung solcher Methoden, die der numerischen Lö­ sung besonders leicht zugänglich sind. Das enge Zusammenspiel zwischen Mathematikern und Physikern hat sich sehr günstig in bezug auf die Entwicklung der Modelle theoretischer Physik ausgewirkt. Das mo­ derne Gebäude der Quantentheorie ist weitgehend reine bzw. angewandte Mathematik. Es scheint daher die Frage berechtigt, ob die Informationsverarbeitung bei diesem Zusammenspiel nur eine ausführende Rolle spielen kann, oder ob auch von dort be­ fruchtende Ideen gegeben werden können, welche die physikalischen Theorien selbst rückwirkend beeinflussen. Diese Frage ist umso berechtigter, als sich in enger Zusam­ menarbeit mit der Informationsverarbeitung ein neuer Zweig der Wissenschaft ent­ wickelt hat, nämlich die Automatentheorie. Im folgenden werden einige Ideen in dieser Richtung entwickelt. Dabei kann keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit in der Behandlung des Themas erhoben werden.

Keywords

Automaten Automatentheorie Differentialgleichung Gleichung Kausalität Mathematik Rechnen Vollständigkeit angewandte Mathematik

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-02723-2
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1969
  • Publisher Name Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-00810-1
  • Online ISBN 978-3-663-02723-2
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