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Der Psychogeriatrisch Kranke in der Ärztlichen Sprechstunde

  • Authors
  • Gerhard A. E. Rudolf

Part of the Praxisleitfaden Psychiatrie book series (PLP)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-8
  2. Einleitung

    1. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 9-11
  3. Allgemeiner Teil

    1. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 12-25
    2. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 59-69
    3. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 70-114
    4. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 115-122
  4. Spezieller Teil

    1. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 123-138
    2. Gerhard A. E. Rudolf
      Pages 139-153
  5. Back Matter
    Pages 154-224

About this book

Introduction

Das Ziel dieses Buches Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich aufgrund der ständig steigenden Le­ benserwartung die Zahl der über 65jährigen in Deutschland verdoppelt. Die Zahl der Höchstaltrigen entwickelte sich dabei überproportional. Um die ärztliche Versorgung dieser Menschen bemüht sich die Altersmedizin (Geriatrie), in deren Bereich die Psychogeriatrie (auch Alterspsychiatrie oder Gerontopsychiatrie genannt) einen wichtigen, bis heute jedoch noch nicht ausreichenden Stellenwert einnimmt. Daß körperliche und seelische Gesundheitsstörungen mit steigendem Alter zunehmen, ist unbestritten. So ist die Zahl der Patienten mit Alterskrankheiten -auch der mit psychischen Störungen -heute schon groß und wird in der Zukunft, wegen der absoluten und relativen Zunahme älterer Menschen, noch größer werden. Typisch für das höhere Lebensalter ist die Multimorbidität, das heißt das gleichzeitige Vorhandensein mehrerer Erkrankungen, deren Symptome sich addieren, überdecken oder durch ihr Ineinanderwirken jeweils verstärken können. Unter ätiologischen Aspekten können Erkrankungen durchaus durch andere Krankheiten hervorgerufen werden und damit Diagnostik und Therapie er­ schweren. Das Besondere bei den Erkrankungen des höheren Lebensalters ist ihre in der Regel multifaktorielle Genese. Sie zwingt zu einem multifaktoriell orientierten Handlungsansatz. Multiprofessionalität ist gefragt. Das heißt, mehr als in der Medizin des jüngeren Lebensalters sind Kooperationen zwischen Ärzten verschiedener Fachorientierungen, aber auch die Zusammen­ arbeit mit sozialen Diensten, kommunalen Einrichtungen der Altenfürsorge usw. notwendig, um eine patientenadäquate Behandlung zu ermöglichen.

Keywords

Diagnostik Psychiatrie Therapie

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-01938-1
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1993
  • Publisher Name Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-01939-8
  • Online ISBN 978-3-663-01938-1
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