Zweckrationalität und Strafrecht

Argumente für ein tatbezogenes Maßnahmerecht

  • Authors
  • Michael Baurmann

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-VIII
  2. Vorbemerkung

    1. Michael Baurmann
      Pages 1-2
  3. Einleitung

    1. Michael Baurmann
      Pages 3-21
  4. Zweckrationalität und Freiheit

    1. Front Matter
      Pages 23-32
    2. Michael Baurmann
      Pages 71-143
    3. Michael Baurmann
      Pages 145-171
  5. Zweckrationalität und Verantwortung

  6. Zweckrationalität und Verhältnismäßigkeit

    1. Front Matter
      Pages 251-251
    2. Michael Baurmann
      Pages 253-257
    3. Michael Baurmann
      Pages 259-263
  7. Back Matter
    Pages 305-308

About this book

Introduction

Es gibt in der Strafrechtswissenschaft die Tradition und auch vielleicht die Notwendigkeit, bestimmte Fragestellungen und Probleme mit Hilfe anderer Disziplinen zu bearbeiten und zu lösen. Das nützt der Rechtswissenschaft, er­ möglicht aber auch diesen anderen Disziplinen einen Zugang zur Praxis und praktischen Wirksamkeit, den viele von ihnen sonst kaum erhalten könnte- das gilt insbesondere für philosophische Theorien. Ich möchte hier versuchen, an diese Tradition anzuknüpfen und werde im folgenden einige Schnittpunkte der Strafrechtswissenschaft mit Themen der Philosophie und Sozialwissen­ schaft zum Gegenstand der Untersuchung machen. In diesem Zusammenhang geht es mir auch um den Nachweis, daß die modernen Ansätze in der analytisch orientierten Sozialphilosophie und Ethik nicht zwangsläufig sozialtechnologi­ sche und behavioristische Konzeptionen favorisieren müssen und daß Argu­ mente für Freiheit und Gerechtigkeit keine Domäne der traditionellen Philo­ sophie sind, die vor allem in der deutschen Rechtswissenschaft oft immer noch als einzige Partnerin akzeptiert wird. Der Versuch, interdisziplinär zu arbeiten, ist von zahlreichen Gefahren be­ droht, eine davon hängt zusammen mit der ungemütlichen Alternative, entwe­ der von den Vertretern der jeweiligen Einzeldisziplin den Vorwurf zu hören, man habe sich in ihrem Fach nur dilettantisch und amateurhaft bewegt oder aber - wenn man diesem Vorwurf glücklich entgangen sein sollte - auf Ver­ ständnislosigkeit und Langeweile zu stoßen, wenn die jeweils fremde Thema­ tik behandelt wird. Nun kann man zwar nicht beiden Alternativen entgehen, aber man hat eine faire Chance, von beiden betroffen zu werden.

Keywords

Beziehung Emotion Kriminalrecht Methoden Moral Normen Rationalität Strafrecht Straftat Struktur Utilitarismus

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-01504-8
  • Copyright Information VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 1987
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-531-11807-9
  • Online ISBN 978-3-663-01504-8
  • About this book
Industry Sectors
Chemical Manufacturing
Automotive
Consumer Packaged Goods
Pharma