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Macht und Ohnmacht politischer Institutionen

17. Wissenschaftlicher Kongreß der DVPW 12. bis 16. September 1988 in der Technischen Hochschule Darmstadt

  • Editors
  • Hans-Hermann Hartwich

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-11
  2. Eröffnung

    1. Politische Steuerung und Politische Institutionen. Beiträge zu einem politschen Streitgespräch

  3. Wissenschaftliche Abteilung

  4. Wissenschaftliche Abteilung

  5. Wissenschaftliche Abteilung

  6. Wissenschaftliche Abteilung

    1. Internationale Organisationen und Internationale Regime

    2. Plenarvorträge

    3. Workshops der Sektionen und Arbeitskreise

      1. Gerhard Göhler, Klaus Roth
        Pages 384-386
      2. Suzanne S. Schüttemeyer
        Pages 387-393
      3. Gerhard W. Wittkämper
        Pages 394-398
      4. Dieter Schimanke, Adalbert Evers, Hellmut Wollmann
        Pages 427-436
      5. Rüdiger Voigt
        Pages 437-440
      6. Manfred Opp de Hipt
        Pages 444-445
      7. Nikolaus Immer, Frank Marcinkowski, Heribert Schatz
        Pages 452-458
      8. Gerhard W. Wittkämper
        Pages 459-463
      9. Volker Ronge
        Pages 464-472
      10. Nils Diederich, Ulrich Hilpert
        Pages 473-475
      11. Erich Latniak, Manfred Opp de Hipt
        Pages 476-478
      12. Johann August Schülein
        Pages 479-484
  7. Back Matter
    Pages 503-504

About this book

Introduction

Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit politischen Institutionen weist bemerkenswerte Schwankungen in bezug auf Intensität, Interpretation und Bewertung auf. Die Fragestellung gehört zu den wahrhaft "klassischen" dieser Disziplin. Im Deutschland des 20. Jahrhunderts bestimmte vor allem die Suche nach einer angemessenen Deutung und Popularisierung der für Deutschland neuen demokratischen Institutionen das Denken: in den rudimentär bleibenden Ansätzen zu einer Politikwissenschaft nach 1918, anläßlich der inneren Transformation der demokratischen Institutionen zwi­ schen 1930 und 1933 und dann nach dem Kriegsende von 1945, als die Politikwissenschaft unter kräftiger Nachhilfe der Besatzungsmächte allmählich zu einer relativ breit veranker­ ten Universitätsdisziplin heranwuchs. Die Intensität der "Institutionenkunde" in den fünfziger Jahren, die fehlende theoretische Tiefe und ihr zu unreflektiert ausschließlicher Bezug auf die Insti­ tution als Ausgangspunkt von legitimer Politikdefinition und Entscheidungsbil­ dung rief eine wissenschaftliche Kritik hervor, die in den sechziger Jahren immer grundsätzlicher wurde. Als sich dann Gesellschaftstheorien durchsetzten, nach denen ökonomische Bewegungsgesetze die Politik determinierten, gesell­ schaftliche Strukturen und machtbestimmte Prozesse allenfalls eine relative Autonomie der Politik zuließen, erschienen die politischen Institution kaum noch als relevanter Ort legitimierter Entscheidung und damit als lohnendes Objekt politikwissenschaftlichen Fleißes. Die sozial- und gesellschaftswissenschaftliche Prägung der Politikwissen­ schaft, die ab Ende der sechziger Jahre hervortrat, bestand überdies unnach­ sichtiger auf einer Klärung dessen, was unter dem Begriff der "Institution" denn nun zu verstehen sei. Institutionen, so darf heute konstatiert werden, sind neben den bekannten verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Einrichtungen auch rechtliche Gestaltungsprinzipien und rechtlich normierte gesellschaftliche Verhaltensmuster, wie etwa das Mehrheitsprinzip.

Keywords

Arbeitsbeziehungen Beteiligung Gesellschaft Institution Institutionenwandel Macht Moderne Nation Politik Politikwissenschaft Struktur Transformation Umwelt Verfassung vergleichende Politikwissenschaft

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-00202-4
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 1989
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-00052-5
  • Online ISBN 978-3-663-00202-4
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